ARCHIV

Newcomer Challenge Serie

&nbsp- Terfens im Inntal 13.02.2016

Die Paragliding Challenge und auch die Junior and Ladies Challenge wurden vereint und in eine Wettbewerbsserie mit Österreich und Slowenien umgewandelt.
Diese in 2016 drei Wettbewerbe sind der perfekte Einstieg um zum ersten Mal Wettbewerbsluft zu schnuppern. Erfahrene Piloten erklären alle Details die man wissen muss und beantworten die aufkommenden Fragen. Durch Briefings wird der Lernerfolg garantiert und jede Aufgabe nochmals analysiert.
Keine Angst haben, sondern ausprobieren! Gerne nenne ich es auch ein günstiges Streckenflugseminar mit leichtem Wettbewerbskarakter.

1. Termin: Werfenweng
11. – 13. März 2016 (Ausweichtermin bei schlechtem Wetter: 18.-20. März)

2. Termin: Greifenburg
18. – 22. Mai 2016

3. Termin: Tolmin
24. – 28. August 2016

Informationen und Anmeldung

Ein neuer Gebrauchtmarkt?

&nbsp- Terfens im Inntal 05.02.2016

Noch ein weiterer Gebrauchtmarkt? Wer braucht das denn?
Wir Piloten! Classiflyds.de heißt der seit wenigen Tagen online gegangene Gebrauchtmarkt für Gleitschirme, Drachen, Zubehör, Reisen und Mitfahrgelegenheiten ins Fluggebiet. Durch die weiteren Einteilungen und Detailangaben lassen sich die Produkte nach eigenen Suchanforderungen sehr eindeutig filtern. Simpel und Übersichtlich steht dabei im Fordergrund. Durch die Sprachanpassung hat diese Seite die Chance internationel zu werden. Aktuell ist der DHV- Gebrauchtmarkt für die Deutschen der interessanteste Markt. Weltweit allerdings ist es das Paragliding Forum, welches unübersichtlich und aufwändig in deer Handhabung ist (immerhin ein Forum). Auch die immer größerer Beliebtheit werdenden Facebook Seiten sind nicht ideale Begleiter auf der Suche nach einem bestimmten Produkt.
Wer also etwas verkaufen möchte kann sich die paar Minuten Zeit nehmen und auch in diesen Gebrauchtmarkt sein Produkt rein stellen. Klar im Moment gibt es nicht viele Anzeigen, aber mit jeder weiteren Anzeige wächst diese neue Plattform für uns weiter an.

Schau doch einfach mal vorbei:

Paragliding World Cup – Superfinal

&nbsp- Valle de Bravo (Mexiko) 23.01.2016

Day 1: Bei welchen Wolkenbildern fliegst du noch?

Heute begann das Superfinal in Valle de Bravo mit dem Trainingstag. Leider blieb der Himmel bedeckt und so war die Tagesaufgabe lediglich über das Hochplateu zum See zu kommen. Immer dunkler wurde es und letztendlich landete auch ich nach 2 h Kampf für genügend Höhe unterm Startplatz bei den Shuttles.
Nun ist die Eröffnungsparty und morgen sollte es mit dem ersten Task los gehen. Leider sagen die Wetterberichte aber Regen und viel Wind für die nächsten Tage vorher..
wir lassen uns überraschen.

Day 2: Regen in Valle de Bravo? – Nie!

So hat auch keiner Regenjacken und Winterkleidung dabei. Nur wenige Kilometer entfernt schneit es sogar. Wie also den ersten gecancelten Tag verbringen? Dart spielen!
Das Safety Briefing wurde hauptsächlich für neue Ideen der Punktevergabe genutzt. Die PWCA stellte eine schwächer abnehmende Punkteabnahme nach dem ersten Piloten vor. So soll denen im Endanflug vorbeiziehenden Piloten weniger Punkteabstand zu Gute kommen und eine über den Task konstante Führung mehr belohnt werden. Entschieden ist aber noch nichts weiter.
Der Regen hält noch an. Soll aber immerhin dirch starken kalten Wind die nächsten Tage ersetzt werden. Freitag könnte dann was werden.
..sind gespannt und genießen solange heiße Dampfbäder, Massagen und das mexikanische Essen.

Day 3: Was ist das, was hier von oben alles nass macht? – Regen kann es nicht sein. In Valle regnet es nie!

Nach dem der gestrige Tag noch weiter viel Feuchtigkeit nach Valle brachte wurde der Task gecancelt und einige Piloten machten sich auf den Weg zu mexikanischen Sehenswürdigkeiten. Am Abend nach der Rückkehr zeigte sich die Sonne und nun hoffen wir auf den heutigen Tag. Viel Restfeuchte und eine ordentliche Portion Wind lassen hoffentlich trotzdem einen Task zu.

Day 4: Wenn man zu viel will..

Heute gab es endlich den ersten Task beim Superfinal 2015 in Valle de Bravo.
Die Restfeuchtigkeit war kaum zu sehen. Nur im entfernten Westen sah man die tiefen Wolken vom Meer her noch hängen. Auch der Wind war nicht zu spüren. Fast wohl schon ein normaler Valle Tag.
Die Basis bei 3000m ging es mit den 130 Piloten im Startbart los. Ob tief oder hoch, das war egal. Immer wieder blubte es und das Feld wurde neu gemischt. Von letzter Position auf die erste Position, war man schnell durchgewechselt. Der Führungspulk heute zögerlich und so flogen fast immer alle bei sammen.
Erst als es nach Süden ging teilten wir uns. Ein paar flogen südlich über die Kette nach Osten, andere (wie auch ich) nach Pfeil auf die Wende zu. Leider kam ich recht tief dabei. Holte nochmals kurz vor der Wende auf und wurde dann übermütig. Letztendlich ließ ich mich vom Passwind schlucken und beendete nach 40 km meinen Flug viel zu früh.
Mit dem Taxi ging es flott Heim und ein paar flogen nach dem Task (Goal am Startplatz) an den See nach Valle.
Ich bin gespannt wie es den anderen deutschen erging „smile“-Emoticon Noch ist nicht alles rum.. immerhin wird ca. 1/5tel gestrichen! Die nächsten Tage bin ich dann hoffentlich auch wieder körperlich fit.
Ach die Livetracker liegen leider beim Zoll seit 3 Tagen und werden nicht raus gerückt..

Fotos und weitere Berichte auf Facebook.

Deutscher Kader

&nbsp- Terfens im Inntal 01.12.2015


Noch vor wenigen Wochen, in Mitten der Saison berichtete ich von meinem überraschenden Aufstieg in der Weltrangliste im Gleitschirmfliegen. Mit top 50 der Welt war ich so happy davon blogen zu wollen. Nun nach einer sehr erfolgreichen Saison 2015 konnte ich es heute gar nicht fassen.
Platz 3 in der Deutschen Kaderrangliste und weltweit immernoch top 20 🙂
Zwischenzeitlich hatte ich in der weltweiten Liste den 14ten Platz, doch nun ist Winterpause und Stück für Stück rutschen wir Europäer die Liste hinunter.
Der nächste Wettbewerb ist das Superfinal des World Cups in Mexiko mitte Januar. Ich freu mich drauf!

Berufswechsel

&nbsp- Terfens im Inntal 18.11.2015

Seit wenigen Tagen darf ich mich Testpilot nennen. Im Entwicklungsteam bei Nova gibt es viel zu lernen und jeden Tag erwartet mich etwas Neues. Ich freue mich auf die neue Zeit und fühle mich im Team bereits sehr gut aufgenommen.
Vor 10 Jahren begann ich mit dem Fliegen und 2009 half mir Nova durch die Aufnahme ins Junior Pilot Team beim Einstieg in die Wettbewerb- und Streckenfliegerei. Nun bin ich zurück und kann meine Erfahrungen mit in die Produkte einfließen lassen.

PWC Swiss

&nbsp- Disentis 08.08.2015

Berichte und Fotos findet ihr von mir auf der DHV Seite.


Interview mit Antenne Bayern

&nbsp- Kempten 04.08.2015


Heute gab es ein Telefoninterview mit den Moderatoren von Antenne Bayern. War aufregend und hat Spaß gemacht!


Alternativ: Download

German Open 2015
Der Veganer wird Deutscher Meister

&nbsp- Tolmin 03.08.2015


Wind und zur Abwechslung Regen bescherten uns die Tage in Slowenien. Erst der letzte Tag brachte Wetter für einen spannenden und aussagekräfigen Task.
Das Wetter stand voll auf unserer Seite. Die Angekündigten Zirren der aufkommenden Störung blieben lange aus und so konnten wir eine sehr schnell geflogene ufgabe endlang der Kante am Lijak fliegen. Rauf und runter heitzten wir die 55 km lange Aufgabe in nur 1:10 h ab.
Immer wieder führten andere Piloten den Führungspulk an. Die Kante verzieh oft ein kurzzeitig zu tiefes Fliegen. Doch am Ende zeigte Martin Petz was möglich war. Die letzte Wende vor dem Ziel lag etwas im Flachen hinaus. Viele lösten sich erst spät von der Kante, doch Martin flog früh die direkte Linie und konnte sich somit tief und knapp 2 min Vorsprung auf den Slowenen Jost und mir dem 3ten im Ziel sichern.
Ein richtiges Rennen mit spannenden Einlagen und viel Spaß.
Den Flug findet ihr im DHV-XC.

Die German Open ist ein internationaler Wettbewerb. Die deutschen Ligapiloten erhalten in einer extra Liste eine gesonderte Wertung, die Deutsche Meisterschaft. Die Frauenwertung gewann Annalena Hinestroza und darf sich nun ebenfalls Deutsche Meisterin nennen.
Eine schöne Fotosammlung findet ihr hier.
Seit 7 Wochen ernährte ich mich Vegan und verspürte keine Leistungsminderung. Nun kann ich den erflogenen Titel noch gar nicht so richtig begreifen. Das kommt vermutlich erst mit der Zeit.
Der nächste Wettbewerb startet am Samstag in der Schweiz. PWC Swiss ich komme!

German Open 2015 – Tag 4

&nbsp- Tolmin 29.07.2015

Heute nur Regen.

Der gestrige Tag brachte einen zweiten Durchlauf für die German Open. Nur zwei Piloten schafften die Aufgabe am Lijak bis ins Ziel zu fliegen.
Mit fast Dauerregen starteten wir zur Fahrt ins 50 min entfernte Fluggebiet am Alpenrand wieder zum Lijak. Vor Ort wurde das Wetter kontinuierlich besser und zum Start ging es mit kräftigen Bärten in der Sonne rauf.
Ein Hin und Her die Kante entlang erwartete uns. Zunächst mit viel Sonne, doch dann immer mehr Schatten. Nur über dem Grad blubbte es noch ein wenig. Die erste Wende nahmen wir noch ganz gut.
Einmal tief und man ging landen. Letztlich flog ich im Führungspulk zur vorletzten Wende über Nova Gorizia. Alles im Schatten versuchten wir uns nochmals kurz am Startplatz einzuparken und waren uns dann einig, dass Ausgleiten das sinnvollste sein schien. Beim Einarken hätten wir uns Stück für Stück tiefer gebastelt. Erst als ein Umdrehen nicht mehr Möglich war kam wieder unerwartet Sonne an die Kante und die deutlich später kommenden Verfolger konnten über dem Startplatz nochmals ausreichend Höhe machen. Wenige kamen heute weit.
Der Blick in die Ergebnisliste zeigt, dass viele sonst guten Piloten pech hatten und oft sehr früh am Boden standen.

Nach aktuellem Ranking wäre Tille auf Platz 1 der deutschen Wertung.

Heute gab es noch ein sehr ausführliches Debriefing im trockenen. Neben dem gestrigen Task gab es taktische Tipps zum Startzylinder, dem Beschleunigten Fliegen und dem Scoring Prozess.
Wir hoffen auf noch ein paar Tasks. Das Wetter schaut aber nicht optimal aus. Wir bleiben optimistisch.

German Open 2015

&nbsp- Tolmin 27.07.2015


Nach einer Woche Betreuer bei der Paragliding Challenge in Greifenburg ging es nun weiter für mich nach Slowenien zur Deutschen Meisterschaft.
Die Einschreibung brachte den ersten Regen und der erste Wettbewerbstag viel gestern auch direkt ins Wasser. Heute allerdings wachten wir mit einem Gewitter auf und fuhren ein paar Stunden später genau dort hin. In den Süden an den Lijak.
Die Sonne zeigte sich immer häufiger und wir im Taskkomitte waren zuversichtlich. So gab es eine 45 km Aufgabe entlang der schönen slowenischen Gebirgskette.
Doch nach langem Anreisen und den ersten Briefings war es 16 Uhr bis das Race begann und alle Piloten in der Luft waren. Außerdem war inzwischen der Himmel wieder etwas dichter geworden und so schafften es heute nur wenige über die Minimum Distanz zu gelangen.
Die meisten landeten fast unmittelbar nach dem Startzylinder 2 km südlich im flachen Vorland. Auch mir erging es so. Zwar biss ich mich 2h fest um auf ein Sonnenfenster zu warten, doch es kam keines und irgendwann war die Luft zu tot um die Höhe zu halten.
Der Punktabstand ist minimal. Keiner schaffte es ins Ziel und nur 4 Piloten deutlich weiter mit Rund 18 km Aufgabendistanz.
19 Punkte für die Erstplatzierten und der Großteil des Feldes auf dem letzten Platz (17) mit 9 Punkten.

World Ranking

&nbsp- Kempten 03.07.2015



Ein Wettbewerb nach dem anderen fällt aus. Bislang fanden nur zwei Wettbewerbe an denen ich teilnehmen wollte statt. Doch sie reichten aus für eine Platzierung im FAI World Ranking unter den Top 50 der weltweiten Gleitschirm Wettbewerbspiloten. Im für die Nominierung zur Nationalmannschaft entscheidenden deutschen Ranking stehe ich nun an 6ter Stelle. Vor mir finden sich Ulrich Prinz, Torsten Siegel, Marc Wensauer, Andreas Maleckie und Martin Petz.
Diese Saison stehen neben der Deutschen Meisterschaft bei mir noch die Wettbewerbe des Paragliding World Cups in Spanien und Indien auf dem Programm. Wenn die Qualifikation für das Superfinal reicht, steht außerdem noch der Saisonabschluss in Mexico an.

Neue Sponsoren

&nbsp- Kempten 13.06.2015


Bei meinem Wettkampfflügel Enzo2 von Ozone haben mich die Flugschule Chiemsee und talkyoo unterstützt.

Austrian Open 2015

&nbsp- Kempten 10.06.2015

Die Österreichische Staatsmeisterschaft 2015 fand heuer im Zillertal bei Mayrhofen statt. Ausgangspunkt der drei gewerteten Tasks war jeweils die Zillertaler Höhenstraße beim Melchboden.
Geflogen wurden am ersten Tag und am letzten Tag jeweils kleinere Aufgaben um die 50 km Distanz im Zillertal. Der zweite Tag brachte sehr gute Streckenflugbedingungen mit sich und so
wurde eine 140 km große Aufgabe bestritten.
Für mich startete der Wettbewerb leider nicht so gut. Beim ersten Task
positionierte ich mich nicht schlecht und kam auch als dritter bei der ersten Wende im Hintertuxertal an, doch dort war alles abgeschattet und so entschied ich mich mit Marc Wensauer, Daniel Tyrkas,
Peter Jung und Thomas Walder zum niedrigen umkeheren in die sonnbeschienene Südseite des Penken.
Leider ging keine Thermik nach oben und erst als wir uns weit vorgesoart hatten ging es nach 30 min Verzögerung rauf. Bis dahin waren bereits alle auf und davon und die erste Wolke ließ ihren Graupel fallen.
Die nächste Bastelstelle ließ nicht lange auf sich warten. Am Startplatz vorbei im schattigen Lee brauchte es abermals lange bis ausreichend Höhe gesammelt war. Platz 48 ist kein gutes Resultat
um einen wichtigen Wettbewerb zu starten.
Dafür lief der Folgetag. 140 km Richtung Westendorf, weiter bis nach
Mittersill im Pinzgau und retoure. Meine Bedingungen! Die Basis satt, schwer und tief konnte ich mich früh vom Führungspulk absetzen und flog 50 % der Strecke alleine vorne weg. Nur ein weiterer Enzo2
Pilot war mit mir voraus. Wir flogen aber trotzdem jeder seinen Stil. Erst im Pinzgau bei der Wende holten sie uns ein. Der abendliche Endanflug über den Gerlos zurück war kein leichtes, da alles
abgeschattet vor uns lag. Platz 2 lässt sich sehen und machte den Vortag wieder gut.
Overall nun auf Platz 15 rauf gerutscht gab es einen gecancelten Task wegen Überentwicklung. Die Wettbewerbsleitung war etwas übervorsichtig geworden, da am Vortag ein Nationalmannschaftspilot sehr schwer verunfallte.
Der letzte Tag überraschte jeden der Teilnehmer. Jeglicher Wetterbericht
sagte Schauer und Gewitter von der Früh an voraus. Oben am Startplatz erwartete uns aber ein blauer Himmel. Erst zum Startzeitpunkt bildeten sich Wölkchen. Der Task lief wieder super. Extrem gut
positioniert hatte ich mich 200 m über allen anderen. Nun machte ich einen Fehler und flog los zur ersten Wende. Nichts findend kam ich tiefer und tiefer und musste schließlich vor der im Tal
liegenden Wende parken. Einer nach dem anderen flog wieder über mich hinweg. Spät konnte ich die Wende nehmen und machte mich an die Aufholjagd. Kurz vor der letzten Wende war ich nahe am Führungspulk dran.
Nur waren sie deutlich höher. Ich nahm die Wende tief und glitt geradeaus das Tal hinauf. Den Rückenwind nutzend holte ich alle auf und konnte als 3ter über die Ziellinie fliegen.
Platz 6 Overall lässt sich sehen, zumal der Bewerb so schlecht startete.

Gesamtergebnis: Overall

Trofeo Montegrappa 2015 – Tag 5

&nbsp- Kempten 07.04.2015

Das letzte Race der Trofeo. Kurz, kompakt und schnell. Ein 67 km Task bei abermals hoher Basis, viel Wind und später größerer Abschattung. Gewonnen hat Honorin Hamard. Bester Deutscher weider Ulli Prinz auf Rang 7. Damit hollte sich Ulli den Gesamtsieg der Trofeo 2015.

Blauer Himmel. Ein zwei kleinere Wölkchen die mit N-Wind verblasen wurden und unten ein ordentlicher W-Wind. Nichts Neues, alles wie die Tage zuvor auch. Die Startwende lag wieder südlich, anschließend wieder halb zur Talquerung zum „Winkenden Jesus“ ansetzen. Einmal quer hinter Bassano drüber und zurück ins Brentatal. Von dort noch schnell bis zum Piavetal und in den Endanflug.
Leider kam ich etwas spät am Startplatz raus. Die Thermischen Ablösungen waren stark und viele (auch ich) brauchten mehrere Anläufe. Die Thermik war wieder sehr verblasen und nur größere Pulks schafften es die Thermik wieder zu finden und bis nach oben zu drehen. Leider glückte mir dies heute nicht. Der Blick rauf zu den anderen machte miese Stimmung und so langsam wurde es eng. Die Startzeit rückte näher.
Wer Höhe tanken konnte bastelte sich gegen den Wind nach Westen vor. Langsam aber bedacht gelang es mir auch. Der Startpulk mit den meisten Piloten positionierte sich sehr im Westen. Mein Glück, denn mit den letzten Startern fanden wir direkt am Zylinder eine Thermik die uns eine super Ausgangshöhe verschaffte. Pünktlich zum Race Beginn war ich einer der wenigen Hohen und 300m tiefer der Rest.
Trotz der super Höhe und den damit verbundenen Vorteilen durfte ich nicht zu viel entspannen. Mit viel Gas ging es dem Wind entgegen. Schnell war die vorteilhafte Höhe dahin. Immer wieder standen starke Thermiken in der Gegend herum und durchmischten das Feld immer wieder. Meine Position an der Spitze konnte ich aber ganz gut verteidigen. Über Lusiana wurde viel gedreht um anschließend direkt zum letzten Berg vor dem Tal nochmals ausreichend Höhe zu tanken.
Beim Flug raus zur Wende sah ich Pepe etwas Höher aber vor allem weiter nach Süden vorhaltend. Aaron und Yassen hielten sich etwas auf dem direkteren Kurs. Keiner gab so richtig Vollgas zur Wende hin. Ich dachte an den starken Talwind und welche Vorteile ich mir aus ihm holen könnte, wenn wir beim Rückflug tiefer kommen.
Doch nach dem die Wende genommen war merkte ich schnell, dass es nur ums Beschleunigen ging. Wer sich mehr draute war schneller zurück am Hang. Der Vorteil mit dem Wind war vernachlässig bar klein. Trotzdem fand ich rasch Anschluss und war wieder vorne mit dabei. Martin Petz legte ein Tempo vor und raste immer wieder einfach alleine weiter. Er hatte nichts zu verlieren, da er am ersten Tag kurz stand.
Trotz seiner Alleingänge war es schwierig mit den Topleuten an ihm dran zu bleiben.
Der Rückflug war wie immer schnell und kurz vor dem Brentatal ging es ans Höhe tanken. Maximal aufdrehen und direkt raus über Bassano hinweg? Wir flogen doch wieder zur Antenne Costalunga (Oststartplatz), doch da ging leider kaum etwas und so war dieser Abstecher nur ein Umweg. Die Verfolger sahen dies und kürzten ab. Im Flachen ging es erstaunlich gut nach oben. Ein zwei Bärte und wir hatten die Wende und waren bereits wieder zurück im Taleingang des Brentatals.
Dann schaltete ich viel zu spät. Dem Sieg bereits sicher ging es über die Startplätze hinweg und mit einem starken Bart in den Orbit. Nun realisierte ich zu spät, dass alles östlich abgeschattet war. Die Wolken darüber waren nur Schleier. Nichts was einem Höhe schenken würde. Ich eilte weiter am Hang. Sah Drachenflieger aufdrehen am monament und wollte wieder von dort zur Wende und ins Ziel fliegen.
Alle Verfolger und wenige Kluge blieben länger in dem starken Steigen nahe der Startplätze. Als ich es bemerkte und es am Monament nicht rauf ging, sondern uns nur durchwaschte, wusste ich, dass wars.
Die Führungsgruppe war nun eine andere. Gefühlte 400 m Höher setzten sie zum Endanflug an. Mein Gleitzahlrechner sagte 9,2 bis ins Ziel. Vielleicht trägt es ja doch ein wenig?
Nein es ging nur runter und irgendwann war der wenig schiebende Nordwind weg und der westliche Gegenwind für den Endanflug wurde stärker. Martin war etwas Höher und hielt aufs Ziel nach der Wende.
Der Verfolger Pulk hatte mich überholt und flog über mir ebenfalls Richtung Ziel. Pech! Aber ein Ausgleiten bis zum Aussenlanden war mir zu einfach. Viel Arbeitshöhe hatte ich nicht mehr. Die Berge waren fast schon nicht mehr erreichbar, aber die letzte Chance. Nur mit Rückenwind und Blick entgegengesetzt zum Ziel schaffte ich es mit ausreichnder Resthöhe für einen Wiedereinstieg zu der Bergkette. Langsam ging es rauf. Der W-Wind schiebte mich immer weiter weg vom Ziel.
Rippe für Rippe kämpfte ich mich vor. Immer wieder mit viel Gas vor zur nächsten fliegend, sah ich den Glücklichen zu wie sie das Ziel erreichten.
16 min nach dem ersten überflog auch ich die Ziellinie und wurde 27ter. Gefrustet ging es Heim. Im Auto ging ich den Flug nochmals durch und fand ihn, genau wie alle anderen Flüge während dieser Trofeo etwas besonderes. Ich lernte so viel und konnte für mich neue Regionen befliegen. Ein super Wettbewerb! Overall schaffte ich es sogar noch in die Top 10 und belegte den 10ten Platz.
Ziel erreicht und glücklich!
Gesamtergebnis: Overall
Mein Flug: DHV-XC

Trofeo Montegrappa 2015 – Tag 4

&nbsp- Semonzo del Grappa 05.04.2015

10:00 Uhr
Um 10:30 Uhr ist das nächste Briefing. In der Früh regnete es und bis gerade eben waren die Gipfel noch in Wolken. Nun schiebt der vorhergesagte kräftige Wind die Wolken weg und die Sonne kommt wieder raus. Vermutlich werden wir rauf fahren, aber nicht fliegen. Der Wind ist einfach zu stark.

18:00 Uhr
Tatsächlich haben sie uns zum Startplatz geschickt. Irgendwann gab es einen Task zum in die GPS eingeben. Er hätte raus ins Flachland führen sollen. Doch bereits bei dem ersten Graupelschauer sagten die Verantwortlichen den Tag ab. Viele starteten nach dem kurzen Schneefall. Ich verpasste das fliegbare Fenster und musste nochmals einen Schauer abwarten.
In der Luft war es windig kalt. Die Thermik stark und eng, sobald die Sonne raus kam. Nicht alle schaften den Flug gegen den Wind zum Headquater. Später flogen sogar noch einige Rückwärts.

Morgen wird der letzte Tag. Und dieser wird gut!

Trofeo Montegrappa 2015 – Tag 3

&nbsp- Semonzo del Grappa 04.04.2015

Freies Fliegen war angesagt. Ein kurzer Walk and Fly und ohne einen Kreis bis zum Monament rauf gesoart.
Morgen wird es zu viel Wind haben.

Trofeo Montegrappa 2015 – Tag 2

&nbsp- Semonzo del Grappa 04.04.2015

Weniger Nord-Wind. Bessere Bedingungen? Größerer Task! Das Race über 120 km war anstrengend, aber geil.
Tagessieger wurde Jost Napret, gefolgt vom ersten deutschen Martin Petz auf Platz 3 und Ulli und mir punktgleich auf Platz 8.
Nach 3:50 h war die Strecke abgeflogen (30 km/h Schnitt); und das in Bassano.

Heute hatte es weniger Wolken. Nur im Westen Richtung Gardasee standen feine Thermikwölkchen mit etwas N-Wind hoch drüber. Wieder flogen bereits die Bassanoflieger hoch über den Startplätzen und als die ersten Streckenflieger zu uns rüber gekommen waren starteten wir den Task.
Wieder etwas W-Wind und dieselbe Startboje wie Vortags ging es los. Alle positionierten sich am Startzylinder in, um und unter den dort entstehenden kleinen Wolken.
Der Pulk war sich nicht einig wie der Weg weit in den Westen am sinnigsten geflogen werden sollte. Ich wählte heute mit wenigen anderen die Ridge, der größere Pulk flog diagonal nach Lusiana. Im Grunde war es egal, überall standen starke Thermiken rum. Die Führenden gaben mächtig Gas und es war nicht leicht dran zu bleiben.
Nach Lusiana flog der Pulk die niedriger und weiter draußen liegende Abriskante an. Wieder nahm ich meine schon so oft geflogene Abriskante an den höher werdenden Bergen.
Meine Route war eigentlich besser, aber relativ allein und etwas tiefer hat man nie eine Chance gegen den Pulk. Der hat immer Recht!
Die geflogene Geschwindigkeit war enorm. Die Talquerung zum winkenden Jesus stand an. Der Talwind war kaum zu spüren. Leichter Gegenwind ließ alle einen kleinen Bogen zum auf der Gegenseite liegenden Prallhang fliegen (siehe DHV-XC). Wenige fanden den Einstieg in die Thermik. Nur wer mit Vollgas die Querung angesetzt hatte fand den etwa weiter draußen stehenden Bart und konnte sich absetzen. Der Rest ging soaren. Etwas weiter hinten kam ich nach und kam irgendwie nicht hoch.
Nun stand der Sprung in die richtig hohen Berge an. Die ersten waren bereits die mini Felskette in den Kessel hinein geflogen. Die Verfolger Gruppe fand abermals etwas vorgelagert schwaches Steigen. Jörg Nuber schaffte den Einstieg auch nicht und flog tief den direkten Weg. Ein Feuer auf halber Strecke des Kessels zeigte den Wind gut an und ich ahnte, dass der Rauch sich gerade mit einer Thermik nach oben ablöste. Also hinterher!
Das klappte so gut, dass wir vorne am Eck fast alle wieder eingeholt hatten. In einem knackigen sehr starken Bart ging es empor. Viel Wind hatte es hier oben aus SW. Und genau da hin mussten wir nun, nur war dort alles abgeschattet. Keine Thermik in Aussicht, nur die Wolken darüber schauten gut aus.
Der Führungspulk stürmte los. Tief. Der zweite Pulk etwas mehr Höhe hinterher. Und ich wollte erst mit maximaler Höhe hinterher. Da die Thermik aber zu zerrissen war flog ich mit den Nachzüglern hinterher. Und tatsächlich, so ein Pulk mit den Toppiloten findet immer was. Rasch war die nächste Wende genommen. Je näher wir den Wolken kamen umso schneller ging es rauf. Die kommende Wende lag nun südlich. Auf dem Weg mussten wir über eine Gebirgskette drüber. Das Stärkste Sinken vor und nach dieser erwartete uns.
Direkt nach der Wende ging es mit dem W-Wind zurück Richtung Flachland. Wenig Sonne brachte wenig Thermik. Niedrig war der komplette Pulk. Stück für Stück ging es rauf; immer weiter ins Flache versetzend.
Dann flogen die Führenden weiter und ein schöner Bart machte sich für die gebliebenen auf. Am Winkenden Jesus hatte ich sie eingeholt. Endlich im Führungspulk.
Doch dann waren sie schon wieder auf und davon. Wieder erwischten die anderen die zerrissene Thermik besser. Dann sah ich in Flugrichtung ein paar gut steigen, kam aber zu tief drunter an und fand nichts mehr. Die bevorstehende Querung zurück war zu krass, also flog ich zurück zum Prallhang. Immer mehr stürmten über mir vorbei. Ich fand keinen Einstieg; nur langsam ging es empor.
Irgendwann, als die Führenden in Talmitte das Kreisen anfingen flog ich relativ tief los. Sie ließen sich mit dem Talwind in das Tal hinein versetzen. Weit draußen im Flachland flogen wenige vereinzelt den direkten Weg und hatten immer wieder Steigen.
Mein Plan war gewagt, aber er ging auf. Ich flog raus. Einen großen Bogen um den Taleinschnitt. Denn der Führungspulk stand nun im Talwind und kämpfte sich entlang des Hanges wieder vor.
Dies klappte so gut, dass ich wieder den Führungspulk einholte. Zwar waren die meisten etwas höher, aber auf dem Weg nach Lusiana wählte ich wieder meine Route passend zur Windstärke und konnte im Geradeausflug ausreichend Höhe machen. Über der schwierigen Stelle auf dem Heimweg stand eine große Wolke und so ballerte es uns einfach in die Höhe. Recht weit vorne und hoch befand ich mich nun. Nur wenige waren nochmals weiter vorne und zeigten uns einen schönen Bart vor der Brentaquerung an. Ab hier war bis ins Piave Tal alles abgeschattet. Trotzdem soarten einige vor den üblichen Startplätzen rum. Weiter draußen hingen sogar einige unter den mächtigen Wolken.
Erst dachte ich, wir nehmen die Wende im Osten über das Flachland, doch hinter den Startplätzend kam die Sonne raus und wir flogen alle dort hinein. Bis an die Basis katapultierte es uns nach oben. Am Monoment vorbei und raus zur Wende. Gleitzahl 1:12 ins Ziel. Das wird knapp! Langsam glitten wir vor, nahmen die Wende und hatten Respekt vor dem Schatten. Doch die Hänge soarten und das Ziel kam näher. Mit Vollgas zur letzten Wende und ins Ziel 🙂
Overall nun Platz 6!
Heute am Tag 3 schaut es sehr bewölkt aus, trotzdem kommt gerade der Bus an. Muss mich beeilen. Drückt den deutschen Piloten die Daumen =)


Trofeo Montegrappa 2015 – Tag 1

&nbsp- Semonzo del Grappa 02.04.2015

Seit der German Open keinen Wettbewerb mehr geflogen. Umso glücklicher bin ich über diesen genialen ersten Task.
Als bester Deutscher kam Ulrich Prinz ins Ziel, nur wenige Minuten nach dem ersten. Gefolgt vom ersten größeren Pulk, mit welchem ich auch gerade so ins Goal flog.

Der Tag war von vielen bereits am Vorabend abgeschrieben. Der Nord Wind blies sehr stark bis hinunter zur Abbazia.
Auch heute Morgen zeigten die ersten Wolken eindeutig den starken Wind in der Höhe an. Und der sollte noch stärker mit dem Tag werden. Trotzdem fuhren wir optimistisch nach Rubbio. Ein abgelegener Startplatz westlich von Bassano.
Schöne Ablösungen kamen den Hang herauf und am Oststartplatz hingen viele bereits hoch drüber. Es brauchte eine Weile bis der Task stand. Für die Verbildlichung hier mein Flug. Direkt ging es weit hinauf. In den flugrelevanten Schichten hatten wir kräftigen Westwind und unsere erste Wende lag vor Rubbio, weit im Flachen. Die Idee nun erst etwas nach Westen vor zu fliegen um dann mit Rückenwind den Starzylinder zu nehmen war gar nicht so leicht. Zwar war die Basis enorm hoch und der Ausblick ein Traum, aber das Vorkämpfen war kein leichtes.
Mir war klar, dass das Rennen heute nicht am Startzylinder gewonnen werden würde. Also ließ ich viele vor und schaute einfach alles in Höhe umzuwandeln was ging.
Dadurch war der Führungspulk schnell auf und davon. De nächste Wende war weit im Westen. Immer wieder flog man in kräftige Bärte rein, kam dennoch nur langsam voran.
Der Rückweg war einfach und da ich zwei Mal in einen 7 m/s Bart stolperte konnte ich in den Führungspulk nach der Wende aufschließen. Nun ging es an Bassano vorbei bis zu den vorgelagerten Hügeln SO-lich von den Startplätzen von Semonzo. Mit Rückenwind war die Brenta schnell überflogen, doch der schöne Prallhang wollte nicht so recht. Zu dritt ging es ein wenig rauf. Alle folgenden mussten direkt weiter und kamen immer tiefer. Am Hausberg selbst ging auch die Westseite kaum. Wir mogelten uns mit schwachem teigen weiter. Überflogen den Startplatz Cassette und merkten nun etwas höher gekommen den N-Wind wieder. Alle anderen hatten Mühe rauf zu kommen, so ließen wir uns Zeit.
Leider reichte die Höhe noch nicht für den Endanflug ins Flache hinaus, und nur zu dritt wäre es zu unsicher nochmals Thermik zu finden. Also soarten wir den Grat Richtung Monoment rauf (bei N-Wind!).
Irgendwann hatte sich der Verfolger Trupp hoch gekämpft und flog los. Da mussten wir hinterher. Ulli war bereits los geflogen und konnte sich höher, als auch vor dem Pulk positionieren. Beim Losfliegen hatte ich eine Gleitzahl von 1:6,9. Mit ordentlichem Rückenwind ging das noch. Um nicht ganz hinter dem Pulk de letzte Wende zu nehmen gab ich Vollgas. Die Gleitzahl ins Ziel wurde bedrohlicher.
Die Gruppe nahm die Wende vor mir und meine Höhe hatte sich inzwischen derer angepasst. Das Ziel war knapp nicht mehr zu erreichen. Da wir mit dem W-Wind bis ins Ziel zu kämpfen hatten. Jeder stieg in Gas um es irgendwie noch zu packen.
Dann mein rettender Bart. Als einziger flog ich hinein und konnte ein paar Meter gewinnen um diese direkt in noch mehr Gas umzusetzen. So reichte es die Gruppe ganz einzuholen. Einige landeten knapp vorm Ziel. Ich schaffte es knapp und hoffe auf eine Top 10 Position =)

Morgen wird gut! Jetzt gibt’s in der Abbazia ein Piloten Abendessen. Ein Traum hier 🙂

Streckenflugseminar Bassano

&nbsp- Kempten 15.03.2015

Was für eine Woche. Jeden Tag andere Bedingungen und somit perfektes Wetter für ein Streckenflugseminar. Gemeinsam mit nur 2 Teilnehmern konnten wir jeden individuell von seinem Könnensstand abholen und durch Weitergabe meiner Erfahrungen beim Streckenfliegen weiter bringen.
Der letzte Seminartag toppte die gesamte Woche. Alles was die Teilnehmer gelernt hatten wendeten sie an und so gelang uns ein 50 km weites flaches Dreieck mit zwischenzeitlicher Toplandung in Rubbio (westlich von Bassano).
Ich freue mich jett schon auf weitere Seminare. Das viele Abspiralen und die Herausvorderung jeden im Blick zu haben und weiter voran zu bringen lässt die Vorfreude nicht schmälern!

letzter Tag. Alle 3 Teilnehmer bereit für die Brenta-Querung

XCline Seminar

&nbsp- Kempten 24.02.2015

Ein kleines Online Streckenflugseminar im Tannheimertal für Euch.

Interessierte an einem richtigen Streckenflugseminar können kurzentschlossen noch einen freien Seminarplatz für mein kommendes Seminar in Bassano ergattern.
=> jetzt buchen

Streckenflugseminare 2015

&nbsp- Kempten 20.01.2015

Gemeinsam mit der Flugschule Chiemsee biete ich drei Streckenflugseminare an. Alle Infos findest du auf den Seiten von der Flugschule Chiemsee.

Acro Jam with friends

&nbsp- Kempten 03.11.2014


Neue Kameraperspektiven

&nbsp- Kempten 01.11.2014


German Open – Task 4

&nbsp- Tolmin 30.08.2014

Endlich. Fliegen und Racen wie es sich gehört. Zu Beginn gab es noch eine Bastelstelle, bei welcher sich die üblichen Toppiloten absetzen konnten.
Ab dann war Ridgeracen angesagt und nach kürzester Zeit waren fast alle im Ziel.
Für mich lief es mit 11 min Rückstand nicht schlecht. 9ter Platz 🙂
Overall gewann Manuel Nübel!
Ergebnisse
Mein Flug:

German Open – Task 3

&nbsp- Tolmin 29.08.2014

Anstrengend. Sehr stabil ging es nur langsam oder gar nicht.
Wenige schafften die 50 km weite Aufgabe. Gewonnen hat Marc Wensauer vor Manuel Nübel und Pepe.
Körperlich ging es mir heute nicht gut. Bereits beim gemeinsamen Aufdrehen merkte man, dass der heutige Tag sehr schwach daher kam.
Den Startzylinder erwischte ich dieses mal super. Doch die darauf folgende Ridge nördlich des Campings wollte nicht wie versprochen.
Langsam Stück für Stück bastelten wir uns hinauf. Doch einer wollte weiter fliegen und die Entscheidung abnehmen. Die meisten mussten
sich erst noch hochsoaren. Als erster wollte ich nicht vor fliegen. Zu mal es zwei Routen ab hier gab. Hohe Berge oder direkter Weg zur Wende und zurück.
Als die ersten tief die direte Route wählten reichte mir das rum gesuppe und ich folgte ihnen. Ein paar hundert Meter los geflogen, bogen hinter mir
Pepe, Manu, Marc, .. ab in die hohen Berge. Zu spät für mich.
Die Wende nahm ich und beim zurück Gleiten merkte ich bereits, dass nun basteln angesagt war. Ein paar früher losgeflogenen schlossen sich mir an.
Tief und tiefer arbeiteten wir uns vor. Als alle zum Abgleiten ansetzten, ging es endlich höher. Am Grat angekommen schoss Manu an mir vorbei.
Er hatte bereits die Wende 5 km nach Süden genommen. Er brüllte mir noch zu maximale Höhe zu machen. Also kurbelte ich weiter auf 1600 m und
flog mi ein paar Nachzüglern hinaus zur Wende.
Beim raus Gleiten versuchte ich meinen Drinkschlauch wieder fitt zu bekommen. Außer Luft am nichts raus und meine Kopfschmerzen nahmen Überhand.
Zurück am Hang war alles großflächig durch Zirren abgeschattet. Abgeiten und 2 h später den wenigen beim Zieleinflug zu sehen.

Update: 30.08.
Heute wird nochmals geflogen 🙂
Ergebnisse
Mein Flug:


German Open – Task 2

&nbsp- Tolmin 27.08.2014

Der heutige Tag begann wie der letzte Tag endete. Fast 24 h am Stück regnete es. Der Campingplatz stand noch halber unter Wasser,
als es mit den Shuttels abermals zum Lijak ging.
Die Basis war niedrig und im Tagesgang wurde der Wolkenanteil immer mehr. Das Schattenspiel gewann heute Achim Torn, gefolgt von
Pepe und Manuel Nübel. Für mich langte es so gerade noch in die Top 10.

Die niedrige Basis war nach dem Start schnell erreicht. Doch heute standen einige Wolken im Flachen und so probierten es immer mehr
am Startzylinder (3 km im Flachen) aufzudrehen und dort auf das heutige Race zu warten. Nach wenigen Nullschiebern an diesem Zylinder entschied
ich mich doch wieder zur Ridge zurück zu fliegen. Auf halber Hanghöhe ankommend ging es in der heißen und feuchten Meeresluft nur sehr
gemächlich wieder hoch. Zeitlich reichte es genau für einmal Basis machen und raus gleiten zum Startzylinder. Heute passte die Höhe, aber ich war
doch ein wenig zu spät.
Nun war Ridge fliegen angesagt. Wer kurbelte verlor. Manuel Nübel hatte beim Start wenig Höhe, flog aber als einzigster einfach direkt zur ersten Wende.
Alle anderen kurbelten immer wieder. Nach zweimaligem Vorbeikommen am Startplatz führte Manu und hatte eine nur kleine Gruppe um sich. Dahinter folgte
das Hauptfeld etwas auseinander gezogen, aber mit geringem Abstand.
Gegen 15 Uhr war die Ridge komplett abgeschattet. Die Führenden hatten Grathöhe und schossen hinein ins Dunkle. Die zweite kleinere Gruppe war etwas tiefer
und flog genauso hinterher. Hier entschied ich mich umzudrehen und zurück in die Sonne zu fliegen. Doch selbst die sonnigen Felsen unterhalb des Startplatzes trugen nicht
und so fanden sich alle Nachkommenden im Flachen an der Schattengrenze in einem schwachen Bart wieder. Die Führenden konnten sich soarend weiter mogeln, doch von den tiefer Weitergeflogenen
schafften es nicht alle weiter.
Die Führungsgruppe war weg. Jetzt nicht absaufen und save ins Ziel kommen.
Die Wolkenstraße vor der Ridge war nun die bessere Alternative. Doch allein ist es schwer die perfekte Linie zu finden. Da die Wende am Hang zu nehmen war und der Hang (aber nur dieser) an der Wende
in der Sonne lag, traute ich mich wieder an die Ridge. Vergebens. Wieder war tiefes Ausgraben im Flachen angesagt. Nachdem die Wende genommen war ging es mit viel Arbeitshöhe zügig zur vorletzten Wende.
Einmal noch Basis machen. Blick zum Endanflugrechner. 1:9, 1:8 .. warum fliegt keiner los? Bin ich halt der Erste. Letztes Steigen mit nehmen und 1:7 stand im XC-Track. Mit Vollgas ging es in den Endanflug.
Nach der Landung beim Interview mit Charly Jöst erfuhr ich, dass bislang kaum welche im Ziel waren und ich in der Top 10 sein werde. Dann kamen gefühlt alle auf einmal ins Ziel.
Ein schöner Tag, der nun mit einem Hitzegewitter endet.
Ergebnisse
Mein Flug:

German Open – Tag 2

&nbsp- Tolmin 26.08.2014

Regen 🙁


German Open – Task 1

&nbsp- Tolmin 25.08.2014

Heute startete der zweite Teil der Deutschen Meisterschaft. Wetterbedingt ging es zum Lijak in Slowenien.
Nach einer 50 km weiten Aufgabe gewann Pepe den Task. Kurz vorm Ziel standen Manuel Nübel (Platz 2) und Manuel Bauer (Platz 3).

Der Task hatte es in sich. Die Bedingungen wirkten vom Startplatz betrachtet stabil. Doch manchmal blubberten
bereits um 10 Uhr die Flugschüler im Positionskreis wieder empor. Die ersten Wölkchen bildeten sich auf 1700 m.
Das Meer in der Ferne sehend genossen wir die Sonne und den schönen Seewind bis die Aufgabe Mittags gestartet wurde.
Ich wollte recht früh in die Luft um so viel Zeit unter meinem Core wie möglich verbringen zu können.
Leider machte ich aber eine etwas schlampige Startvorbereitung und startete mit verdrehtem Tragegurt. Die A3
(also die äußerste A-Leine) hatte sich einmal hinten rum um den Tragegurt gewickelt (Foto). Die Bremse ging schwerfällig
und scheuerte an Stabilo und dieser A3 Leine. Ich überlegte lange, was ich nun tun sollte. Toplanden? Zu viele Piloten die
Starten wollten. Landen gehen? Dann ist der Wettbewerb gelaufen. Den Task mit fliegen? Kann ich denn Gas geben?
Wird die Leine durchscheuern, oder halten?
Ich machte ein wenig Höhe und glitt ins Flache um ruhigere Luft zu erhalten. Nach ein wenig probieren wusste ich
wie nun heute zu Steuern war. Zog ich die Bremse ein wenig zu mir her, so verkürzte ich die A3 und ein Seitenklapper
war die Folge. Gleiches galt für die B-Gurte. Auch sie konnte ich nur nach vorne unten ziehen.
Die Umgewöhnung erfolgte langsam und immer wieder zog ich mir Klapper beim Kurbeln und warten bis das Air startet Race begann.
Der Startzylinder war über dem Landeplatz. Einige flogen zu früh hinaus. Die GPS zeigten noch eine Speed to Start
von Rund 30 km /h. Auch etwas verfrüht folgten wir einige Kurbelkreise später. Die Positionierung war heute aber
nicht wichtig. Denn keiner Puschte so richtig. Gemächlich ließ jeder jeden vor fliegen. Langsam ging es die Ridge
zunächst nach Westen, dann Osten und dann mussten wir sehr weit ins Flache hinaus. Wir kurbelten bis der Bart zu
Ende war. Die erste Gruppe kam tief an der Wende an. 300m über Grund und 6 Kilometer von den Bergen entfernt.
Ich war in der zweiten Gruppe und sah was auf uns zukam. Jeder Blubber musste gedreht werden. Mal ging es 100m hoch,
mal 200m runter. Einige mussten landen. Die Führenden arbeiteten sich vor bis zum Landeplatz. Hatten aber irgendwann
nur noch 50m – 100m Höhe. Ich blieb mit einigen an einer guten Thermikquelle. Zwar pulsierte sie, doch die Zeit zwischen
den Ablösungen war gering. Nach 3 Ablösungen zog endlich eine durch und gemeinsam mit Daniel Fischer ging es empor.
Endlich reichte die Höhe und wir wagten den Sprung zurück an die Ridge. Wir kamen etwas tief an, doch gaben nicht
auf und kämpften uns mit Mini-Thermiken wieder hoch. Als die Thermik zuverlässig stieg, ging der Blick wieder zu
den Konkurrenten über dem Landeplatz. Sie hatten auch eine Thermik erwischt und so trafen sich unsere Flugrouten
am Startplatz wieder.
Von Westen kamen dichte Zirren auf und so war schnelles vorankommen die Devise. Die nächste Wende war am Bergfuß
im Osten, anschleßend mussten wir 6 Kilometer aufs bewaldete Hochplateau. Irgendwann war die Abschattung da. Mit dem
letzten Bart des Tages schafften es wenige der Übriggebliebenen auf 1600m und glitten in den Wald.
Eine Wiese bei der Wende sah landbar aus und so steuerten wir diese an. Als das GPS den Zylinder erreichte drehte
ich um und fand eine andere potentielle Landewiese im Wald, die zurück zur Ridge führte. Ich hoffte auf einen
kleinen Heber um doch noch zurück ins lache fliegen zu können. Manuel Bauer flog direkt hinter mir und konnte mit
15m mehr Höhe hinüber fliegen. Ich landete.
Pepe war zu dem Zeitpunkt bereits im Ziel und Manuel Nübel glitt mit fast Baumberührung hinaus zum Ziel.

Platz 6 für mich und damit immer noch Platz 2 für die Deutsche Meisterschaft.
Ergebnisse
Mein Flug:

Junior and Ladies Challenge 2014

&nbsp- Greifenburg 22.08.2014

Die Junior and Ladies Challenge ging mit drei mini Tasks zu Ende. Mit dem Tandem Gleitschirm von Swing versuchte auch ich mein Glück.
Leider waren wir aber ein wenig zu schwer und das Kurvensinken für die täglich schwachen Bedingungen zu hoch. Spaß machte es trotzdem sehr!

Tandemfliegen

&nbsp- Garmisch 07.08.2014

Der Tandemschein ist meiner. Die ersten Streckenflüge sind gemacht. Morgen geht es wieder auf Strecke und dann ab zum FunCup der DHV-Jugend im Zillertal. Nach einer weiteren Woche Training werde ich mit dem Tandem bei der Junior and Ladies Challenge in Greifenburg antreten. Ich bin sehr gespannt ob wir mithalten können und welche Platzierungen wir erfliegen werden.
Der Streckenflug von gestern führte uns in einem 70 km FAI Dreieck um die Zugspitze herum:

Ein normaler Arbeitstag

&nbsp- Kempten 21.07.2014


Austrian Open

&nbsp- Kössen 11.06.2014

Task 1: 150 km (FAI) Platz 17
– Nur wenige kamen bis ganz ins Ziel.
Task 2: 115 km (Zickzack) Platz 14
– Merke! Der Kaiser geht unten raus nicht so gut.
Task 3: 155 km (FAI) Platz 13
– Gegen den Wind mehr Gas und vor Bastelstellen maximale Höhe.
Task 4: 81 km (Zickzack) Platz 21
– Du bist ganz Vorne? Chill und kontrolliere die Gruppe!

Summe: 18:20 h und 450 km

PWC Frankreich – Day 6

&nbsp- Chamousset 30.05.2014

9:00 Uhr Die Gipfel sind mit weißen Wölckchen eingehüllt. Heute soll es noch ein wenig feuchter werden und früher regnen.
Nach langem überlegen und analysieren warum ich bei diesem Wettbewerb so „schlecht“ fliege kam ich zu zwei Ergebnissen.
1. Ich habe viel zu wenig getrunken. Das ist seit gestern Morgen behoben.
2. Ich gebe grundsätzlich nie mehr Gas als 2/3 tel des Beschleunigerweges (entspricht einem Speed von ~53 km/h).
Alle anderen aber schon. Und das nicht selten. Also entweder nie wieder PWC, oder ich lerne langsam mehr Gas zu geben.
Man sieht sehr gut die Luft um einen herum, da immer Pioten mit einem fliegen. So sieht man Turbulenzen schon bevor man
sie auch nur spüren könnte. Mal sehn wie sich der Core im Vollgas fliegen lässt.

16:30 Uhr Wieder kurz gestanden. Irgendwie nicht mein Wettbewerb hier. Immerhin schöne Aufnahmen vom Wolkenfliegen mit 120 Piloten machen können
13. Ulli Prinz
15. Marc Wensauer
28. Jakob Hummel
(vorläufige Ergebnisse)

PWC Frankreich – Day 5

&nbsp- Chamousset 29.05.2014

9:00 Uhr Wetter schaut gut aus. Zwar quellen die Wolken ohne Ende empor, aber das wird schon.

18:00 Uhr Wieder kurz gestanden. Die Piloten splitteten sich heute in zwei Pulks. Meiner war einen Tick langsamer. Zum Ende hin regnete es ein wenig und beim trocken Fliegen spülte es mich 10km vor dem Ziel, vollends ins Tal.
1. Thorsten Siegel
9. Ulli Prinz
19. Marc Wensauer
(vorläufiges Ergebnis)

PWC Frankreich – Day 4

&nbsp- Chamousset 28.05.2014

9:00 Uhr Der angeblich beste Tag der Woche beginnt mit sehr tiefer Basis. In der vergangenen Stunde macht es zwar immer mehr auf,
aber das wird noch eine weile brauchen. Wir sind gespannt! Heute ist am Headquater zumindest schon mal wieder mehr los, als die vergangenen zwei Tage. Bis später!

18:00 Uhr Heute gab es eine spannende und abwechslungsreiche Aufgabe von St. Hilaire über Grenobel bis zu unserem Headquater nach Chamousset.
Die Aufgabe war 65 km lang.
Zu Beginn lag die Basis noch auf Startplatzhöhe. Zum Aufgabenbeginn hatte ich eine super Ausgangsposition, die ich sofort mehr als verlor.
Es bildeten sich zwei Gruppen. Eine flog raus in Talmitte, denn hier schien die Sonne und ließ zwei schöne Wölkchen zu. Die schönen Felsen lagen im Schatten,
sahen aber trotzdem zuverlässiger aus, da die aufliegenden Wolken mehr versprachen. Leider entschied ich mich zu spät für eine der Routen und flog mittig zunächst los.
Als ich mich für die Felsen entschlossen hatte, war es breits zu spät. Meine Linie verlief logischerweise im Sinkbereich, da es im Tal und an den Felsen trug.
Also fand ich mich gefühlte 500m unter allen anderen wieder. Selbst für die Felsen reichte es nicht und so soarte ich unterhalb in Richtung Grenobel der ersten Wende entgegen.
Die Gruppe draußen drehte nochmals ein wenig unter der zweiten Wolke, ab dann sah es aber auch für sie nicht mehr gut aus. Bei der Wende war das komplette Tal abgeschattet.
Die über mir soarenden machten an den Felsen ein wenig mehr Höhe. Höhe die mir fehlte.
Die erste Gruppe waren die im Tal fliegenden. Nach dem sie die Wende hatten, flogen sie gegen den Wind wieder in die Sonne und konnten tief Anschluss finden.
Ich selbst war zu tief. Mehr als halten ging nicht (zu schattig und flach) und so entschied ich mich weiter zu fliegen. Die Wende nehmen und tief über die Ortschaft ins Sonnige. Leider wusch es mich im Schatten zu stark hinunter
und so reichte es nicht einmal mehr bis zum von mir als Plan B (nach Plan A, aufdrehen) definierten Landeplatz, einem Fußballfeld. Die Ortschaft (Stadt), war dicht mit „Villen“ besiedelt.
Hohe Bäume und Stromleitungen, ließen die Gärten extrem Schrumpfen und so reichte es nach einer 180° Kurve nur noch für einen kleinen Weg. Der Schirm blieb leicht im Baum hängen und mit viel Speed ging es auf die Straße.
Nichts passiert und auch der Schirm, der im Garten neben an lag, war heile geblieben.
Außer mir flogen 8 weitere tief zur Wende und mussten ähnliche Landeplätze wählen. Tasksetter haben hier Misst gebaut!
Ins Ziel kamen Rund 50 Piloten. Die Deutschen sind gut vorne mit dabei! Ergebnisse sind schwierig vorab zu nennen, da die Leadingpoints einiges verändern werden.

Ich lernte aus dem Task: Zwischen zwei Aufwinden gehts in der Regel runter. Landen geht man früher. Und man schließt immer seine Beingurte und kontrolliert sie direkt vor dem Start; IMMER.
Der Flug:

PWC Frankreich – Day 3

&nbsp- Chamousset 27.05.2014

Regen! Noch deutlich mehr als gestern.
Gestern kam gegen Mittag für 2h die Sonne durch. Einige Teilnehmer nutzten das schöne Wetter
zum Fliegen, andere um sich zu sonnen. Ein Task wäre vermutlich nicht möglich gewesen. Denn beendet
wurde das blaue Loch von heftigen Gewittern, die uns den noch immer andauernden Dauerregen brachten.
Heute ist wohl der schlechteste Tag der Woche. Ich hoffe noch auf ein, zwei faire Tasks.

PWC Frankreich – Day 2

&nbsp- Chamousset 26.05.2014

Regen! Die Berge sind leider kaum zu sehen.

PWC Frankreich – Day 1

&nbsp- Chamousset 25.05.2014

Der Himmel ist mit leichten Zirren bedeckt. Nur hinter dem Mt Blanc wurden sie weg geblasen.
Das General Briefing ist seit 30 min im Gange. Heute soll es mehr Wind als gestern haben.
Ich bin sehr gespannt.

Deutsche Piloten:
Ulrich Prinz
Thorsten Siegel
Manuel Nübel
Thomas Ide
Marc Wensauer
Sebastian Hohn
Martin Petz
Jakob Hummel
Jean-Pierre Philippe
Reiner Braun
Annalena Hinestroza
Ferdinand Vogel

17:00 Uhr
Ein abgleiter Task. Die weitesten schafften knappe 15 km.
Der Tag begann wie bereits erwähnt mit einem geschlossenen Zirrenhimmel.
Während der frühen Auffahrt mit den Bussen lockerte es ein wenig auf. Die Hoffnung stieg!
Am Startplatz schnell noch die PWC Nummer in den Schirm und auf zum Briefing. Erstmals bekam ich den neuen Livetracker in die Hand gedrückt.
In der Luft schaute ich aber nicht drauf. In meinem Bräuniger fehlten die Wegpunkte, also war ich lange beschäftigt mit Koordinaten eingeben.
Der Wind war heute deutlich angenehmer. Nur pünktlich zum Window Open (wenn wir in die Luft dürfen), wurden die Cirren Stück für Stück wieder dichter.
Die Thermik schwächelte sehr und so warteten Rund 130 Piloten im Nullschieber eine Stunde lang bis das Ausgleiten zum ersten Wendepunkt, Talaufwärts los ging.
Pünktlich zum Race Beginn kamen vom gegenüber liegenden Berg Regenschauern auf uns zu. Ein Schauer schaffte es bis zu uns an den Hang. Zu diesem Zeitpunkt
standen aber bereits fast alle am Boden.

7. Thomas Ide
30. Manuel Nübel
36. Ulli Prinz

PWC Frankreich – Training

&nbsp- Chamousset 24.05.2014


Herzlich willkommen beim PWC France 2014. So langsam trudeln immer mehr Piloten bei sonnigem Wetter am Headquater ein.

Mehr Infos heute Abend nach dem Trainingstask.

15:30 Uhr
Der Wind kam von der falschen Richtung. Der Startplatz lag etwas im Lee. Kräftige Ablösungen vermischten die Situation. Startbar war es, wer seinen Schirm kennt.
Ich entschied mich allerdings für den Bus und fuhr mit einigen wieder runter.
Heute gibt es noch ne Pilotenparty. Ansonsten hoffen wir auf fliegbareres Wetter als am heutigen Tage.

Vortragsabend beim GSC Albatros Bad Reichenhall

&nbsp- Kempten 15.05.2014

&nbsp- GSC Albatros Bad Reichenhall e.V.

„Ferdinand Vogel – amtierender deutschland Rekord-halter mit einem 274 Kilometer FAI Dreieck, mehrfacher Task-Gewinner im Paragliding-Weltcup sowie dritter der
deutschen Streckenflugmeisterschaft 2013 – verrät wertvolle Tipps und Tricks rund ums Streckenfliegen.“

Der Vortrag findet im Brauereigasthof Bürgerbräu Bad Reichenhall statt. Beginn ist um 19:00 Uhr am 05.06.2014.
Nähere Informationen hier


Bayerische Meisterschaft – Tag 3

&nbsp- Bad Hindelang 10.05.2014

Ein weiterer Task für die Bayerische Meisterschaft 2014. Die Aufgabe war auf Grund des Wetters sehr klein gewählt und passte wieder perfekt in das kleine fliegbare Wetterfenster.
Heute gewann Manuel Nübel gefolgt von Adreas Egger mit einem EN-C Schirm und den dritten Platz teilten sich
Pepe Malecki und Ferdinand Vogel (ich).
Ergebnisse

Ins Ziel schafften es heute mehr als am Donnerstag. Ganze 14 Piloten schafften es vor dem Regen bis nach Tannheim zum Goal. Nicht so wenige bei nur 61 Teilnehmern. Da der Wettbewerb zur Deutschen Meisterschafft zählen wird,
werden sich manche sicherlich noch ärgern den Wetterbericht falsch eingeschätzt zu haben.

Um 9:30 Uhr trafen wir uns im HeadQuater zum Tasksetting. Manu und ich überlegten bereits im Auto was heute Sinn machen würde. Als wir ein wenig zu spät ankamen, hatten die anderen bereits eine sehr ähnliche Idee erstellt.
Die Aufgabe hätte wieder am Tegelberg und Buchenberg vorbei bis zur Trauchgauer gehen sollen und dann wieder zurück zum Tegelberglandeplatz. Der Wind war nochmals stärker prognostiziert. 65 km/h auf 3000m sind nicht zu unterschätzen.
Sonnen und Wolken technisch hätte der Tag besser sein sollen. Nach Aufklarung hätte es am Nachmittag mit Windzunahme regnen sollen. Der Blick nach dem Task setzen durch das Fenster ließ uns zweifeln, ob die Aufgabe so fliegbar würde.
Die Sonne war nicht zu sehen. Ein Einheitsgrau bedeckte den Himmel und kein Blatt bewegte sich. Tote Luft! Wo ist der starke Wind?
Die Piloten erhielten die Aufgabe und wir setzten uns an eine kleine Aufgabe die im Zickzack über Bad Hindelang gehen sollte und zum Schluss bis ans Neunerköpfl ins Tannheimertal.

Am Startplatz warteten alle auf Wetterbesserung. Selten schimmerte die Sonne durch die dünner werdende Schichtbewölkung. Irgendwann ging uns die Zeit aus. Eine Warmfront war für den späten Nachmittag mit Windzunahme gemeldet.
Wir setzten eine Miniaufgabe (die dann auch geflogen wurde). Keiner glaubte, dass man sich überhaupt halten könnte. Trotzdem ging das Window auf und die persönliche individuelle Zeitnahme gleich mit.
Von Westen wurde es immer heller und als die Winddummies sich halten konnten starteten alle. Die Bedingungen waren anspruchsvoll schwach. Bei 50 Piloten an einer „Soaring“ Kante, die nicht richtig soart wird es schnell zu eng um die Blubber
sinnvoll nutzen zu können. So sauften einige bereits nach dem Start ab. Ich hatte Glück, denn nach meinem Start drehte jemand tief und etwas weiter draußen auf. Auf diesen Piloten stürzten sich alle andren und ich hatte die Felswand mit mini Bart für mich alleine.
In sicherer Höhe (Absaufrisiko gering) ging es nicht mehr höher rauf. Die Luft fühlte sich stabil an und war durch Windscherungen vermischt. Als Raphael direkt vor meiner Nase die Rettung schmiß (er blieb im Baum hängen. Tat sich nichts und die Ausrüstung bekam auch nichts ab)
war ich zunächst wieder im Bremse Modus. Ich erinnerte mich an den letzten Task beim PWC. Als mehrere wegen widerlichen Bedingungen abstürtzten und keiner mehr im Race Modus war.
Der Blick zu den anderen zeigte aber, dass die Aufgabe weiter im vollen Gange war. Die Bedingungen waren auch nicht schlimm, eher immer noch zu schwach. Die Sonne kam nun raus. Ich schaffte es trotzdem nicht höher um das erste Mal raus zu
gleiten zur Wende (WP1) im Tal gegen den Wind. Die meisten hatten sie bereits genommen und waren nach teifem basteln zurück am Hang wieder aufgedreht. Die ersten flogen bereits zum Oberjoch, dann erwischte ich einen kleinen Blubber
und wagte den Flug raus zur Wende. Von Westen kamen nun bereits wieder dickere Schichtwolken rein und ich merkte, dass ich evtl gleich schon am Boden stehen würde. Mit Viel Sinken ging es immer tiefer raus ins Tal. Als die Wende genommen war,
war klar dass ich es nicht zurück schaffen würde. Also entschied ich mich für die Südhänge des Spießers, welche auch schon fast nicht mehr erreichbar wirkten. Kurz vor dem Hang durchflog ich einen Nullschieber, den ich drehend nutzte
um mich zum Hang schieben zu lassen. Am Hang angekommen schob er mich glücklicherweiße den Hang hinauf. Auch andere waren auf die Idee gekommen die zur Sonne ausgerichteten Hänge zu nutzen. Doch ich wollte wieder zum Soaring Startzylinder,
um vom Iseler Gipfel in Verlängerung des Grates die nächste Wende hinterm Oberjoch zu nehmen. Als ich endlich den Einstieg fand kurbelte Manu an mir vorbei, er hatte bereits die Aufgabe fast fertig geflogen und musste nur noch ins Tannheimertal.
Der Blick zurück zum Spießer war auch nicht motivierender, denn die dort gebliebenen Piloten hatten ordentlich Höhe machen können und konnten recht rasch die Wende nehmen.
Ich soarte bis zum Gipfel des Iselers wie ich es geplant hatte und nahm die Wende. Beim Rückflug wieder zum lufseitigen Hang spürte ich den auffrischenden Wind. Inzwischen war alles abgeschattet und im Bregenzerwald war bereits Landunter.
Verschlissene Wolken und Regen. Die Front kommt!
In der aufkommenden Labilisierung glit ich vom Gipfel aus raus ins Tal. Es trug plötzlich überall und so kam ich wieder auf der selben Höhe nach 4km geflogener Distanz zurück. Zeit gespart! Die anderen, kamen immer so tief wieder zurück, dass sie teils Landen gehen musstenn.
Der Wind war ordentlich geworden.
Nun machte ich wieder einen taktischen Fehler. Vom Gipfel aus zum Neunerköpfle blickend dachte ich, dass es im direkt Flug in Talmitte nicht reichen würde. Die Wende war immerhin die Bergstation des Neunerköpfles. Zwar würde es gut bei dem Westwind
soaren, aber reicht mir die Höhe dann um zumindest knapp am Hang noch anzukommen? Also hoffte ich auf einen leichten nördlichen Windanteil und blieb an den Bergen. Über den Gipfel ins Lee. Wartend auf die Turbulenzen, die mich gleich durchschütteln würden,
betrachtete ich meine Geschwindigkeit über Grund und meinen Winddrift um heraus zu finden, ob die erhoffte Nordkomponente nun dabei wäre. Das GPS zeigte bei angebremstem Schirm 72 km/h, also Rund 35 km/h Rückenwind. Dann tat es einen Schlag. Der schirm irgendwo
weit hinter mir, wieder entlastend vor mir und das GPS zeigte für die kommenden 10sec eine Geschwindigkeit von nur 30 km/h also 5 km/h Gegenwind. Und wo gings da dazwischen jetzt hoch (Konvergenz!?)? Ah nein, Leerotor.. ohOh.
Der weitere Flug war mit das leeigste was ich jeh erlebte. Es reichte bis zur Wende. Die Aufgabe war geschafft! Andreas war am Iseler Gipfel mit mir los geflogen, aber über dem Tal geblieben; kam höher und schneller an.
Nach dem die Wende genommen war, ging es langsam Richtung Landeplatz. Der Wind war stark (30km/h) und es stieg und stieg. Die Front schwabte ins Tannheimertal! Angst hatte ich keine; ist ja ne Warmfront. Spiralen und nach 15min landete ich save am Boden.
10 min später kam Nero noch ins Ziel. Er brachte aber auch mit Berührung des Bodens den ströhmenden Regen.

Nun bin ich bayerischer Meister und badenwürttembergischer Vizemeister 🙂

Mein Flug:

Bayerische Meisterschaft – Tag 2

&nbsp- Kempten 09.05.2014

Tag ist abgesagt! Es regnete in strömen. War heute brav in der Hochschule. Morgen wird evtl. nochmals geflogen.

Bayerische Meisterschaft – Tag 1

&nbsp- Bad Hindelang 08.05.2014

Der erste Wettbewerbstag ist mit einem erfolgreichen Task zu Ende gegangen.
Ergebnisse.

Mit größerem Abstand flog Pepe als erster ins Ziel. 10 Minuten später folgten zehn weitere Piloten
die es auch bis ins Ziel schafften. Nach dieser Gruppe schaffte es keiner mehr über die Flachlandpassage bis ins Ziel.

Erstmals durfte ich offiziell die Wettbewerbsaufgabe mit erstellen. Gemeldet war ein sehr kräftiger W-Wind,
der über den Tagesgang nicht weniger werden sollte. Schnell war klar, das die Aufgabe ein so genannter One Way Task werden würde. Der Startplatz war auch klar vorgegeben. Niedrig und nach Westen ausgerichtet. Der Wind war einfach zu kräftig.
Nach dem ersten Briefing gegen 9 Uhr, kam ein schöner großer Schauer auf uns zu und die kommenden zwei Stunden war genug Zeit mit Manu und Pepe den Task zu planen.
Nach dem Regen kam die Sonne rasch herraus und ließ schöne tiefe Kumuli entstehen.
Beim Briefing gegen 11 Uhr gab es bereits das Taskboard und anschließend ging es zügig zur Ochsenalpe rauf. Am Startplatz war ich immer noch nicht überzeugt von der Windstärke, die Wolkenfetzen über die Gipfel ziehen/rasen ließ.

Zum Flug:
Der Wind war harmlos. Soft ging es rauf bis zum Gipfel. Pulsierend hielten wir uns zwischen 1500 m und 1800 m auf und warteten auf die vier Startfenster, welche im 10 min Takt ab 14 Uhr zur Verfügung standen. Außer Pal Takats nahmen aber alle die letzte Zeit.
Von dann an, war es kurz spannend. Denn die Aufgabe ließ mehrere Optionen für die Streckenwahl bis zum Tegelberg zu. Ich versäumte total die letzte Zeit und dachte schon, dass alle auf und davon wären. Doch als ich am Gipfel aufdrehte merkte ich bereits, dass nur wenige los geflogen waren.
Keiner traute sich so recht. Der Wind schob uns schnell nach Osten (ca. 25km/h). Einige waren bereits auf direktem Wege zum Breitenberg los geflogen. Ich entschied mich für den Einstein im Tannheimertal. Ich halte mich heute textlich kurz! Kamen sehr spät zurück.
Am Aggenstein machte ich maximale Höhe an den Wolken vorbei. Als (fast) Führender mit größerem Abstand entschied ich mich für den saven Anflug des Tegelbergs. Alternative wäre gewesen bis zur Trauchgauer direkt abzugleiten, wie es die Nachkommer alle machten.
Am Tegelberg ging fast nichts und so kam ich nur knapp überm Buchenberg an. Bei der Trauchgauer, waren die Zirren zu dicht geworden und so war warten angesagt.
Stück für Stück flogen die Piloten ins Flachland zur Wende. Als man Pepe, der als erster raus geflogen war, nach oben biemen sah, kamen alle bis dahin an der Trauchgauer angekommenen auch ins Flachland. Nach der Wende war mein Plan bei der größten Gruppe zu bleiben.
Immer wieder gaben einige zu früh auf und glitten tief weiter. Knapp wars! Und nur 11 Pilotn schafften es bis ins Ziel. Bei Gleitzahl 9,2 verließen wir die letzte Thermik. Sogar für kurze Zeit trauten sich Manu und ich ins Vollgas. Die letzten Meter wurden dafür
aber sehr knapp.

Geil wars! Hier noch mein Flug:

Streckenflugseminar

&nbsp- Kempten 17.04.2014

Und auf nach Greifenburg zu meinem ersten kostenlosen Streckenflugseminar.
Das Wetter verspricht nicht gerade die besten Bedingungen, aber wir hoffen das Beste.
Ich bin sehr gespannt und freue mich auf ein paar Tage gemeinsames Strecke machen!

Update: 21.04.2014
Leider spielte das Wetter wie zu erwarten nicht ganz mit. Gemeinsam mit sieben Teilnehmern ließ zumindest der Freitag einen Streckenflug zu.
Danke für die zahlreichen Tipps. Ob und wann ich das nächste Seminar anbieten werde steht bislang noch nicht fest.
Es hat Spaß gemacht!

Vortragsabend beim DGF Friedrichshafen

&nbsp- Kempten 11.04.2014

&nbsp- DGF Friedrichshafen e.V.

Ferdinand Vogel „FlyBird, 3. der deutschen Streckenflugmeisterschaft 2013 und amtierender „Deutschland Rekord“-Halter
mit einem 274 km FAI im Gleitschirm-Streckenfliegen, ist am 16. April 2014 zu Besuch bei dem DGF- Friedrichshafen e. V.
Er berichtet über seinen Rekordflug, gibt Tipps rund um das Streckenfliegen und die nicht weniger wichtige Streckenplanung.
Vom Fluganfänger bis zu den „Alten Hasen“ ist für Jeden etwas dabei.

Der Vortrag findet im TV-Heim, Maicherstraße 29, D-88079 Kressbronn
statt. Beginn ist um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Neuer Sponsor: Bräuniger

&nbsp- Kempten 04.04.2014

Schon seit Beginn meiner Fliegerrei habe ich die Fluginstrumnte von Bäuniger immer mit dabei.
Nach dem Gebrauchtkauf meines neuen Compeo+ schrieb ich Bräuniger an und fragte nach einem Sponsoring.
Das Gerät besaß ich bereits, doch das Gerät hat so viele Software Packages die noch freigeschaltet werden können!
Jetzt zeigt es mir unter anderem die FAI Sektoren während des Fluges an!
Ich Danke Bräuniger für den ersten Schritt auf eine hoffentlich lange Zusammenarbeit!


Streckenfliegen – Season Start

&nbsp- Reutte 30.03.2014

Die ersten größeren Streckenflüge werden bereits jetzt schon erflogen. Auch ich darf endlich wieder genießen und dahin gleiten, wo ich es möchte. Ohne Punktestress und Wettbewerbsgedanken fliegt es sich gleich ganz anders.

Für Euch, aber auch für mich, habe ich wieder einen Flug auskommentiert. In weiteren Kommentaren (im Flugkommentar) erkläre ich ausführlich wie man effektiv beschleunigt.
Reinlesen lohnt sich also:

Vortragsabend bei der Flugschule Chiemsee

&nbsp- Kempten 27.03.2014

Am 28.03.2014 kommt Ferdinand Vogel in die Flugschule Chiemsee und gibt pünktlich zum Saisonbeginn spannende Tipps zum Streckenfliegen.

Als Schmankerl fliegen wir dann mit Hilfe von Fotos und Google Earth seinen Rekordflug des Jahres 2013 nach (274km FAI-Dreieck vom Osterfelder).

Der Vortrag ist für Anfänger ebenso interessant wie für Streckencracks, da Ferdinand sein Wissen gerne weitergibt und den Piloten an seinen Geheimnissen teilhaben lässt!

Der Eintritt ist frei, los geht’s um 19.30. Ferdinand und das Team der Flugschule freuen sich auf viele Besucher!

Update: 01.04.2014
Es war ein sehr schöner Abend!


Der erste Helicopter

&nbsp- Schongau 12.03.2014



Stubai Cup 2014

&nbsp- Neustift 09.03.2014

Traumhaftes Wetter. Die Thermik bis auf 3500m. Frühjahrsthermik vom feinsten.
Für Swing vor Ort am Stand und einmal mit dem Arcus 7 für die Zuschauer in der Luft.

Bassano XC Tage

&nbsp- Kempten 06.03.2014

Das DHV-Jugend Event startete verregnet und wurde von Tag zu Tag besser. Am letzten Tag schaffte ein jeder einen kleinen Streckenflug. Ein tolles Event!

Nach dem Event durfte ich erstmals den Core 4 Prototypen fliegen.

Tandem Ausbildung

&nbsp- Pfronten 14.02.2014

Die ersten 5 Flüge sind gemacht. Um 9 Uhr morgens ging es mit der Bahn den Breitenberg, der Sonne entgegen hinauf.
Ein deutlicher Wind aus SW ließ uns Zeit die Theorie aufzufrischen. Der typische Passagier Sprint mit Pilot im Schlepptau wurde vermittelt
und nach ausreichendem Parawaiting ging es raus und hinunter ins Tal. Der Rückenwind war nicht ohne, aber ein wenig
Bremsen da und hier und alles verlief super. Beim Hinabgleiten ins Tal lernte ich den Schirm durch die schnelle Acht und Ohrenanlegen dann direkt genauer kennen.
Die erste Landung auf dem Protektor verlief recht sanft und bereits schon fast Ziel sicher.
Den zweiten Versuch bliesen wir direkt aufgrund des stärker gewordenen Windes ab. Auf zum Buchenberg. Windgeschützter ist sonst kein Berg im Allgäu.
Bei den kommenden Flügen lernte ich die erste Spiraleinleitung und auch das erste Thermikkurbeln mit einem Tandem kennen. Alle Landungen verliefen Butter weich und stehend.
Nun fehlen noch ein paar wenige Flüge, dann ist es bereits fast geschafft. Nächste Woche geht es weiter.

Eingangstest

&nbsp- Oberstaufen 12.02.2014

Der Eingangstest ist bestanden! Chris Geist von der Paragliding Academy
überprüfte zunächst den Vorwärtsstart am flachen Übungshang und anschließend ging es für 50% Klapper, Rollen und Nicken
auf den Hochgrat. Auch die Landeeinteilung glückte dieses Mal zielsicher.
Nun kann es losgehen mit der Tandemausbildung. Übermorgen ist der erste Flug geplant!

FLIEGEN

&nbsp- Tannheim 11.02.2014

Endlich ging es wieder fliegen! Den ganzen Tag übten Mika und ich für den Eingangstest. Die Sonne schien so stark vom Himmel,
dass es für die ersten Thermikflüge reichte.
Gigi von der Flugschule Pfronten lieh uns „low level“ Schirme
mit denen die Manöver brav durchzuführen waren. Zum Ausgleich machten wir ein paar Fotos von den Leihgeräten.

Sonne, Fliegen, Thermik, Sport, Ruhe, Adrenalin. Es geht wieder los!

Streckenflugtipps

&nbsp- Kempten 01.01.2014

1. Eine kleine Sammlung von recht einfach zu fliegenden 100km FAI Dreiecken:
einfache 100km FAIs
2. Der kleine Ligapilot, nicht nur für Wettbewerbsinteressierte lesenswert, auch für Streckenambitionierte beinhaltet diese Sammlung wahre Tipps.

Zeitungsartikel

&nbsp- Leonberg 24.12.2013

„Im Aufwind jäh ausgebremst“
Stuttgarter Zeitung – Leonberger Kreiszeitung
vom 24. Dez 2013
Der Münchinger Ferdinand Vogel will nach einem Autounfall zu alter Weltklasseform zurück.
[weiter]
Von Henning Maak



Deutsche Streckenflugmeisterschaft 2013

&nbsp- Furth im Wald 24.11.2013

Die blasse Haut gegenüber Daniel Tyrkas (2. Platz) und Robert Blum (1. Platz), zeigt dass ich nur die halbe Saison
Flüge sammeln konnte. Trotzdem erhielt ich heute einen Pokal für den dritten Platz in der Performance Wertung.
Es fällt nicht leicht die Flügel noch nicht wieder auszubreiten und dahin zu segeln. Aber um so größer ist die Freude
auf die nächste Saison. Ideen sammeln sich und daraus entstehen neue Ziele,
welche erreicht werden wollen.


Vortrag auf der Ostalb

&nbsp- Kempten 03.11.2013

Auch der DHC Aalen e.V. hat mich zu einem Vortragsabend eingeladen. Am 16. November
werde ich in Bartholomä auf der Ostalb über den Rekordflug referieren.
Genauere Infos findet Ihr auf der Homepage des Vereins.

Danke für Die Einladung! Ich freu mich.

Vortrag bei den Hochriesern

&nbsp- Kempten 01.10.2013

Der Gleitschirmclub Hochries Samerberg e.V. lädt mich am Montag den 14. Oktober zu sich nach Raubling ein.
Referieren werde ich über meine Erlebnisse des Jahres (u.a. Rekordflug), gebe Streckenflugtipps und beantworte
so gut ich kann die Fragen des Publikums.

Danke für Die Einladung! Ich freu mich drauf.

Krücken in die Ecke

&nbsp- Kempten 16.09.2013

Nun ist der Unfall 2,5 Monate her. Die Krücken brauch ich nicht mehr. Die ersten Schritte waren mühsam,
aber inzwischen konnte ich den ersten kleineren Ausflug machen. Ab Februar sieht man mich dann hoffentlich
auch wieder in der Luft.


Der Kleine Liga Pilot

&nbsp- Heidenheim 11.08.2013

Heute beginnt die Junior and Ladies Challenge in Greifenburg. Leider nicht dabei sein könnend,
möchte ich Euch aber etwas mit auf den Weg geben. Im Jahre 2010 wurde ich auf den kleinen Liga Piloten
aufmerksam gemacht. Auf der von Ulli Prinz geretteten Internetseite findet Ihr viele Tipps zum
Wettbewerbs- und Streckenfliegen:
Der Kleine Liga Pilot

Genesungswünsche

&nbsp- Heidenheim 10.08.2013

Ein ganz liebes Dankeschön an alle die mir Ihre Genesungswünsche geschickt haben! Die lieben und aufbauenden Worte,
vorallem als ich noch im Krankenhaus lag taten mir sehr gut.
Seit ein paar Wochen bin ich nun schon aus dem Krankenhaus entlassen und auf dem Weg der Besserung.
Schmerzfrei warte ich sehnlichst auf die Erlaubniss den Fuß wieder bewegen zu dürfen. Noch ein paar Wochen muss ich aushalten,
dann geht es los mit Physiotherapie und einer hoffentlich vollständigen Genesung.
Bald schon sehen wir uns wieder, in den Lüften.

World Ranking

&nbsp- Stuttgart 16.07.2013

Der aktuelle Stand des FAI World Rankings (Nation Germany) ist hier abrufbar:
FAI

1. Ulrich Prinz
2. Martin Petz
3. Andreas Malecki
4. Thomas Ide
5. Torsten Siegel
6. Daniel Tyrkas
7. Ferdinand Vogel
8. Marc Wensauer
9. Manuel Nübel
10.Peter Jung

Deutscher Rekord

&nbsp- Stuttgart 11.07.2013

Nun halte ich die offizielle Urkunde in Händen. Ich bin Rekordhalter in der Disziplin:
Freie Strecke um ein Dreieck über 274,42km mit dem Gleitschirm.
swing.de

Krankenhaus

&nbsp- Stuttgart 11.07.2013

Auf der Heimreise nach dem PWC hatte ich leider einen Autounfall und liege seit dem im Krankenhaus.
Mein linkes Fussgelenk ist kaputt und morgen habe ich die dritte Operation. Wettbewerbe und Reisen
sind für dieses Jahr abgesagt.
Ich hoffe im Frühjahr wieder meine ersten Flüge machen zu dürfen.

PWC – Frankreich – Day 7

&nbsp- Loudenvielle 29.06.2013

7:30 Uhr
Trotz der gestrigen Action schreibe ich Euch heute am letzten Tag des PWC-France nochmals.
Das Wetter sieht super aus. Die Luft rein und klar, wie nach einer Kaltfront (war es eine?). Lediglich in den hohen Bergen
sieht man an den Gipfeln, dass es noch immer sehr viel Wind da oben hat. Aber das sah man an jedem Tag dieser Woche in der Früh.
Am Nachmittag schiebt dann die Thermik den Wind immer nach oben weg, so dass er in unseren Flughöhen nicht mehr wirkt.
Heute ist der entscheidende Task! Ich versuche mich nicht verrückt zu machen und hoffe das Yvonnes Tipps helfen werden und ich
den Flug einfach genießen kann.

PWC – Frankreich – Day 6

&nbsp- Loudenvielle 28.06.2013

18:00 Uhr
Wir waren in der Luft! Wenn auch nur kurz und sehr ruhig. Der Task wurde nach nur 30min gecanceled,
weil ein Freiflieger am Startplatz verunglügte und der Hubschrauber kommen musste.
Da hörte ich einmal dem Briefing am Morgen im Tal mit nur einem halben Ohr mit, da ich weiter Berichte schrieb, verstand nur ein paar Worte;
Wind to mutch, looking for a start place, afternoon, not sure…
Glaubte, wir würden, wenn überhaupt am Nachmittag hoch fahren. Die Halle, in der das Briefing statt fand wurde leerer. Irgendwann ging ich
raus um ein Foto vom schlechten Wetter für Euch zu machen und sah, wie Ulli an mir vorbei hechtete. Die fahren ja doch hoch.
Schnellstens packte ich meinen Schirm und rannte hinterher.
Am Startplatz angekommen packte kaum einer seinen Schirm aus. Doch das Taskboard stand und auch die Livetracker wurden hergerichtet.
Langsam versammelten sich die Piloten um das Board. Auch wir deutschen wollten uns dazu gesellen. Tcha und dann viel mir auf, dass mein
Cockpit unten in der Halle neben meinem Laptop lag.
Puh,.. ab da ging der Stress für mich los! Martin ging zu Philippe, der mit seinem eigenen Geländewagen an den Startplatz gefahren war.
Ulli telefonierte mit seiner Freundin, die mein GPS fand. Sie fand sogar jemanden der mir mein Cockpit rauf fahren würde. Um Zeit zu sparen,
fuhr Philippe mit mir den Berg hinunter, meinem Cockpit entgegen.
Zum Glück machte ich ein Foto mit dem Handy vom fertigen Taskboard und konnte nach der Übergabe auf halber Berghöhe sofort mit dem ätzenden
langen Eintippen des Task beginnen. Philippes Fahrstil, die Schotterstraße rauf war so schnell, dass ich teils die Zahlen auf meinem GPS nicht lesen konnte.
Trotzdem ging es sich aus. Die letzten Informationen am Taskboard eingeholt. Ausgepackt und in die Luft.
Noch 20min bis zum Racebeginn. Die wenigen Zirren vom Morgen waren inzwischen dick, schon fast richtige Wolken, die von Süden mit viel Wind in der Höhe zu uns gekommen waren.
Im Flachland nördlich lag tiefe Staubewölkung vor. Die wenigen Bärte die entstanden waren voll mit Piloten und mit maximal 1m/sec ging es rauf.
Ich konnte mich nicht gut positionieren. Die Zeit war zu knapp und oben raus waren es zu schwache Bärte.
Das Race begann und ich kurbelte weiter, nahm den Startzylinder und schaute den Piloten über mir beim weiter Fliegen zur nächsten Wende zu.
Ich suchte den nächsten Bart um mehr Höhe zu bekommen. Fand aber wie erwartet nur schwache Thermiken, die ich doch lieber aus ließ (Fehler!).
Den anderen hinterher eilend bekam ich so gerde die erste Wende am Hang südlich des Startplatzes. Durch eine gute Linie hatte ich nun auch Piloten unter mir.
Alle schlichen zurück zum Startplatz, nur wenige kamen hoch genug an um Anschluss zu finden und drehten das schwache Steigen aus.
Für alle anderen auch mich, war es zu spät. Wir glitten das Tal raus. Konnten lediglich langsamer fliegen wenn es zum Nullschieber reichte.
Kreisen brachte nur Höhenverlust. Ich schaute den führenden Piloten beim Steigen zu und ärgerte mich über mich selber. Irgendwo muss es hoch gehen,
wenn auch nur langsam. Dann fanden wir sehr tief gekommen eine Stelle an der das Drehen ohne Höhenverlust funktionierte. Ein paar die tiefer und weiter waren,
kehrten an einer Talenge um und funkten Level 3. Dann ging es schnell und der Task wurde gecanceled, aber wegen der Ankündigung des Hubschraubers am Startplatz.
Ich trug den Landeplatz als nächsten Wegpunkt ein (erforderte Gleitzahl: 17) und glitt zurück. Es reichte!

Nun gibt es nur noch morgen die Chance auf einen Task. Die Piloten sind sich sicher, dass morgen geflogen wird. Einheimische eher weniger. Es bleibt spannend!

9:00 Uhr
Heute ist mehr Wind. Die seit vorgestern schwach aber immer mehr werdenden Zirren zeigen es heute deutlich.
Einige Piloten meinten gestern, heute fliegen wir keinen Task. Wir werden sehen.

PWC – Frankreich – Day 5

&nbsp- Loudenvielle 27.06.2013

18:00 Uhr
Der Task wurde nach wenigen Kilometern gecanceled. Ich bleibe weiter auf Platz 1. Ist aber nicht so, dass ich mir keinen Task mehr wünsche.
Um so mehr Task, um so mehr Weltranglistenpunkte und die brauche ich für die Nationalmannschaft.
Heute positionierte ich mich nicht ideal. Die Zeit nach dem Briefing reichte mir nicht und so kam ich 10 min vor Racebeginn an der Basis an.
Daher fehlte mir heute, meine gestern beschriebene Taktik, ersteinmal raus zu fliegen. 3min vor dem Race löste sich meine Wolke ein wenig auf
und es ging eher runter als hoch. Aber nicht weiter wild. Auch hinterher fliegen ist ok und man kann sich so viel von den anderen absehen,
dass ich nach der ersten und ganz nahen zweiten Wende wieder gut positioniert war.
Mit Basis ging es nach Westen zur Talquerung.
Nur wenige Piloten waren vor mir und tiefer. Die meisten ein wenig Höher aber nördlicher und weiter hinten. Die Vorflieger bekamen keinen Anschluss.
Wurden eher von einem NW Wind den Hang runtergespült. Da ich aber als einer der Wenigen zu ihnen gepeilt hatte musste ich nun meine Linie schnell
zum Hauptfeld, welches Heli anführte wechseln. Der Wind wurde so kräftig, dass sich auch über dem Bergrücken auf der anderen Seite das Kurbeln kaum lohnte.
Einige flogen los, doch jeden spülte es runter und turbulent wurde es auch. Bei dem Wind die Wende bekommen? Ich glaubte nicht mehr daran. Immer wieder stiegen
Piloten aus dem nichts auf und versuchten ihr Steigen durch kurbeln zu verlängern. Dann kamen auch schon die ersten Level 3 Meldungen und 1 min später,
wurde per Funk der Task gecanceled. Einige gingen direkt landen. Viele flogen zurück in unser Tal. Nur wenige genossen den schönen Tag. Sebi, Junior, Philippe,
Richard und ich trafen uns östlich vom Landeplatz am soaring Berg. Gemeinsam genossen wir die Sonne und schönen Bedingungen. Einige tolle Videos entstanden und
irgendwann nach einer Talrunde und Sncrospirale mit Philippe ging es zum Landeplatz.

9:00 Uhr
Heute ist es etwas wärmer geworden. Die letzte Nacht war endlich angenehmer, wenn ich auch nicht allzu gut geschlafen habe.
Ich versuche mir zwar keiner lei Druck zu machen, aber das Unterbewusstsein zu steuern ist schwierig. Spaß haben steht weiter
an vorderster Stelle. Gestern hat es mindestens 5 Piloten leider vom Himmel geholt. Schwer Verletzt ist glücklicherweise niemand.
Heute ist der Himmel etwas dunstiger und somit wird es ein wenig stabiler sein. Da wir hier aber ohnehin nur die Südseiten anfliegen, wird sich kaum etwas ändern.
Ich habe Punkte mäßig so viel Vorsprung, dass ich die nächsten Tasks lediglich im Führungspulk ankommen müsste. Nun sind es aber noch 3 Task. Einen Fehler und man ist raus.
Bin aber auch jetzt schon mehr als zufrieden 🙂 Heute genieße ich die Landschaft einmal mehr!

PWC – Frankreich – Day 4

&nbsp- Loudenvielle 26.06.2013

19:30 Uhr
Ein sehr spannendes und abwechslungsreiches Rennen war das heute! (der Bericht wird kleiner ausfallen, da es gleich das Piloten Essen gibt.)
Die Route war heute mehr als spannend! Es gab so viele Möglichkeiten. Geflogen wurde dann ja doch nur eine; die sichere.

Zeitlich gesehn kam ich als 5ter ins Ziel. Aber alles im Sekundenbereich. Richard Gallon ist 2sec vor mir gewesen. Durch die Leadingpoints
die ich während des Fluges sammelte wird der Tasksieg zwischen Ihm und mir entschieden werden.
Nun aber zum eigentlichen Flug:
Viel Zeit hatten wir heute nach dem Briefing. Ich lief zum Gipfel und schaute mir die Route von dort aus an. Im Norden waren noch sehr viele tiefe Wolken,
die sich dort bishin zur Wende anstauten. Daher dachte ich mir dort schon, dass nicht die direkte Route zum 2ten Wendepunkt im Osten geflogen würde. Also
war meine Tacktig ganz klar. Langsam tun. Hoch fliegen und alle vorfliegen lassen. Kam dann doch anders 🙂
Nach dem das Window zum Starten geöffnet war haute ich mich schon bald raus. Ist immer besser so früh wie möglich in der Luft zu sein. Man spührt die Luft
schon einmal, kann sich gut Positionieren und zu guter letzt, kann es später im schlimmsten Fall unstartbar werden (zB Rückenwind). Da hier immer der gleiche
Startzylinder genommen wird und dieser nicht weit weg ist, hat man aber ausreichend Zeit. Ich kurbelte wie die letzten Tage zum „Startbart“ vor den Zylinder
und mit Basishöhe verließ ich diese Thermik und glitt einfach mal Richtung Tal, weg von den vielen Piloten. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch 30min zum Start.
Mein Vorteil; ich erschnupper schon einmal wie weit die Wende ist, wie der Wind dort ist, … und vorallem bin ich weg von dem Stress beim engen Kurbeln.
Umdrehen tu ich immer so, dass es noch Piloten unter mir gibt die den Bart markieren. Diese Bärte ziehen meistens durch und so ist das auskurbeln der meisten
Piloten ein leichtes. Heute gelang mir das vom Timing her so gut, dass ich mich 5min vor dem Race an der Wolke befand. Gemeinsam mit einigen anderen hohen
Piloten ging es an der Wolke vorbei nach oben.
Als es dann 2min vor Race los zum Zylinder ging ließ ich viele vor fliegen und machte noch ein paar Kreise mehr. Sehr langsam flg ich hinterher. Meine Position war perfekt.
Sehr hoch und einige vor mir die nach dem die Wende genommen war alle super die Luftströmungen zeigten. Das breit gestreute Pilotenfeld peilte zum Wendepunkt.
Ich sah aber recht früh wie zwei Piloten tief unter uns stark kurbelten. Ihre Position wich etwas von unserer Route ab, aber ich ging als einziger ins Gasund
steuerte auf sie zu. Erst dann bemerkten auch andere was ich vor hatte. Da ich schon leicht höher war, hatte ich Platz zum zentrieren und machte super Höhe.
Einige hatten keinen Bart mehr angesteuert und querten sofort nach Westen. Daher trauten wir uns gechillt hinter her. Als fast Höchster querten wir. Als die
ersten mit etwas mehr Gas aus dem höheren (meinem) Pulk drüben ankamen, stiegen sie nicht direkt weg, aber immerhin ging es soarend rauf. Alle Tiefen hatten es
schwer überhaupt etwas zu finden.
So gerade schaffte ich den Anschluss noch an die kleine Blase am Hang und konnte den paar wenigen hinterher soaren in Richtung Wende. Die Basis war tief und so
hatten wir sie schnell erreicht. Die Wende lag hinter einem Bergrücken und es gab zwei Möglichkeiten sie zu nehmen. Die erste, auf direktem Wege (Rückweg, unmöglich
bis sehr schwer). Da wir aber zu wenig Piloten waren flogen wir den Rücken unter/ neben/ über den Wolken weiter, da dann der Zylinder näher an der Thermikkante kam.
Die Wende war leicht genommen und der Rückweg lief auch super. Im PWC ist es fast immer so, dass wenn man sich mal absetzen kann, man immer automatisch langsamer
als der Pulk fliegt. Dieser kann die Thermik und vorallem das stärkste Steigen besser finden. Langsam holten sie also auf. Die Querung zurück zum Startplatz war wieder tricki.
Doch genau wie am Vortag schaffte ich den Leebart so gerade zu erwischen und gemeinsam mit einer sehr kleinen Gruppe stiegen wir in Richtung Startplatz versetzend hoch.
Der komplette Pulk blieb im leeigen Kessel zurück. Von dort war es wieder ein angenehmer Streckenflug zu viert. 2mal Boom (dabei auch Richard), ein Enzo und ich unter meinem Core.
Auf dem weiteren Weg schon im nächsten Tal, teilten wir uns sogar noch auf. Die Booms flogen ähnlich wie gestern eher südlich der Wolken und wir (Enzo Pilot und ich) luve Seitig
an den Wolken nach Osten. Irgendwann querte ich nach Norden. Dort stand eine schöne Wolke, allerdings drückte auch vom Flachen (nördlich) Staubewölkung über den Bergrücken.
Wir fanden den Bart. Kurbelten uns über die Staubewölkung und glitten über sie hinweg, ganz allein zur Wende.
Leider war die Sonne schon hinter dem Zenit und die Ostflanken waren nicht mehr in der Sonne. Zu dem schatteten die Wolken über dem Grat ab und der Wind kam aus NW und spühlte den Hang runter.
Der Enzo Pilot erwischte eine zerissene Leeblase besser, nahm die Wende und machte sich dem Verfolgerpulk entgegen. Ich hatte nicht ganz so viel Glück und musste schwaches
Steigen mit nehmen. Aber auch ich nahm die Wende und mogelte mich von Rippe zu Rippe nach Süden weiter. Der Verfolgerpulk, sah wie
schwierig es weredn würde und nahm alles mit und war deutlich höher. Als ich nicht mehr weiter konnte (Absaufrisiko, irgendwann muss man mal die Bremse ziehen)
und mich in einem 0,2m/sec Steigen langsamst den Hang wieder hoch kämpfte, sah ich alle anderen in einer super Höhe zu mir kommen.
Ich dachte schon sie würden jetzt alle über mich drüber fliegen und ich wäre komplett raus aus dem Rennen. Doch auch sie wusch es zu mir runter. Auf selber Höhe
kamen sie bei mir an. Heli, Ulli, Richard, … Gemeinsam ging es im Lee weiter und irgendwann reichte es endlich wieder auf die Sonnenseite.
Eine andere Gruppe hatte eine Route gewählt die NW von uns entlang ging. Wir schauten ihnen zu und merkten, dass sie uns wohl an der vorletzten Wende,
in den hohen Bergen einholen würden. Alle auf einer Höhe flogen wir mit Basis los zur vorletzten Wende. Der Enzo Pilot war schon drüben und wir peilten ihn an.
Angekommen wollten alle an den SW Hang, nur ich suchte weiter draußen nach der Thermik, die sich dort auch befand. Die zweite Gruppe stieß zu mir und somit
waren alle Piloten wieder vereint. Als ich dann ein paar Adler vor mir in Richtung Wende fliegen sah, flog ich ihnen kurzerhand als einziger hinterher. Genau an
der Wende fingen sie das kurbeln an und auch mich schoss es nach oben. Als die anderen zu mir rüber kamen hatte ich eine Schirmhöhe mehr, die mir in den turbulenten
Bedingungen aber schnell wieder abgenommen war.
Mit maximaler Höhe glitten wir in einem großen Pulk zur letzten Wende. Ich hätte nie gedacht, dass wir ohne einen
Kreis ins Ziel fliegen könnten. Die Linienwahl machte einiges aus und ich hatte mit meiner Glück. Zur Wende hin mussten wir unter der niedrigeren Basis unsere Höhe weggasen.
Ich war ganz vorne, wurde aber Stück für Stück durch Piloten die mehr Gas gaben eingeholt. Zum ersten Mal gab ich in nicht ruhigen Bedingungen mit 200m über Grund Vollgas.
Und das reichte. Als erster nahm ich die letzte Wende. Leider war es nur die letzte Wende und nicht die Zeitnahme. Erst ein paar Sekunden später merkte ich meinen Fehler
und gaste hinterher. Alle machten sich klein im Vollgas. Die Geschwindigkeit war von allen nahezu gleich. Es war noch über einen Kilometer bis zur Zeitnahme und nur wenige
Piloten hatten mich rund 100m überholt. Dann kam mir eine Idee die wir einmal besprochen hatten. Erhöht man den Pilotenwiderstand, kommt der Schirm weiter vor, der Anstellwinkel
wird kleiner und die Geschwindigkeit nochmals höher. Klar, man sinkt auch mehr. Aber zum Landeplatz waren es noch 1000 Höhenmeter. Also Beine breit und aufrichten. Mit rund 2km
mehr als die anderen holte ich nochmals gut auf. Richard war tiefer und hatte den Talwind auf seiner Seite und kam 2sec früher im ESS an.
Vor der Landung wieder eine Syncro mit Philippe und dann im schönen Talwind einlanden.

PWC – Frankreich – Day 3

&nbsp- Loudenvielle 25.06.2013

19:00 Uhr
Heutiger Task Sieger: ICH o_O
Zur Task Beschreibung: am besten meinen Flug kurz neben her anschauen

Heute war mehr Zeit zwischen Briefing und Window Open. Die Basis schon deutlich höher bildeten sich bis zum Start gute Wölkchen über jedem Berg. Heute filmte ich nicht so viel, da es sehr turbulent zu Beginn war. Der Startzylinder war der Selbe wie gestern nur 1km kleiner vom Radius her. Ich positionierte mich nicht super. In mittlerer Höhe und leider zu spät nahm ich den Zylinder und gemeinsam ging es direkt nach Westen. Der Talsprung war übersät von Schirmen und gemeinsam mit Heli suchten wir uns die beste Linie durch das getümmel. Als die ersten drüben ankamen ging es nicht direkt hoch. Weiter Richtung Wende kurbelte ein Gleitschirmflieger und ein paar Adler. Einer nach dem anderen soarte sich zu ihnen. Wir kürzten ab und kamen mit ihnen an. Gemeinsam eng ging es nach oben. Der Wind schwach aber parallel machte es nicht einfach. Häufig wurde gebrüllt, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Sehr anstrengend. Die Wende war tiefer im Taleinschnitt und die ersten wagten sich hinein. Als ich sah, dass sie tiefer und tiefer kamen, drehte ich um und nahm die schwachen Bärte. An der Wende sammelten sich tief immer mehr Piloten und soarten. Mit ausreichend Höhe fog auch ich endlich los. Irgendwie spülte es aber den Hang zur Wende hin runter. In 3m Höhe ging es halb beschleunigt parallel zum Hang abwärts. Die Wende genommen und den vom Soaren aufgebrochenen hinter her. Reines Soaring bis aus dem Tal raus zu den guten Bärten. Als wir wieder mehr Luft unterm Hintern hatten wurde wieder mit Halbgas geflogen. Die Adler auf der Nordseite, die Wolken eher auf der Südseite und wir dazwischen. Dann bekam ich meinen ersten richtigen Klapper im Gas. Ging aber mehr als Problemlos mit 15m Höhenverlust und 60° Drehung wieder auf. Richard tauchte im Gas neben mir auf und meinte nur: „passiert“.
Mit allen gemeinsam ging es rauf und die selbe Route wie gestern zurück Richtung Startplatz. Die nächste Wende lag ein Tal östlich von unserem. Um über die Startplatzrippe drüber zu kommen machten wir in einem schwachen Bart etwas Höhe und gemeinsam mit Ulli probierte ich den höher angekommenen und schon weiter auf die Ostseite geflogenen hinter her zu mogeln. Mit einem kleinen Heber vor dem Grat reichte es uns knapp. Nun waren wir Rund 8Piloten die in einen sehr guten Bart einstiegen und sehr viel Vorsprung holten. Alle anderen kamen nicht über die Rippen.
Zur Talquerung nahm ich viel Höhe mit und flog sehr langsam, da ich als einer der ersten los geflogen war. So holten mich die anderen ein und ich hatte mehr Thermiksucher vor mir.
Auf der anderen Seite angekommen, schafften es mit mir nur Ulli, Alfredo und noch zwei Booms schnellen Anschluss zu finden. Die Westseite war noch nicht thermisch aktiv und leicht wusch es die anderen runter. Wir schafften den Sprung an den Gipfel und bohrten uns in Richtung Wolken rauf. Einer der Booms flog los nach Süden. Keiner von uns hinterher. Zu schön sah die Südflanke des vor uns aufgetahenen Tals aus. Wolken schob es zwar mit leichtem Nordwind über die Gipfel, aber sie hatten viel Energie. Zu viert flogen wir Richtung Wende unter den Wolken dahin. Keine Verfolgergruppe in Sicht, glich es gemühtlichem Streckenfliegen. Alfredo probierte weiter draußen. Ich suchte mir die schönsten Wolken.
Erst als wir die Wende genommen hatten und schon auf dem Rückweg waren, sah ich wie Sebi ein paar 100m vor dem Verfolgerpulk unter uns daher kam. Langsam flogen wir zurück. Tankten viel Höhe. Denn der Pass in unser Tal zurück sah schwierig zu überfliegen aus.
Ich überlegte mir zwei Optionen. Entweder Ullis Führungsarbeit übernehmen und unseren mini Pulk weiter schnell fliegen lassen, oder maximale Höhe tanken um auf die anderen zu warten. Ich gaste voraus. Verlor sehr viel Höhe und es wurde spannend um am Pass nochmals Höhe zu bekommen. Ulli und Alfredo wählten die schattige Route über den Gipfel (ging aber nicht auf). Ich fand meinen Anschluss und kurbelte mich nach oben. Der Verfolgerpulk hatte Ulli und Alfredo eingeholt und teilte sich in zwei Gruppen auf. Die eine kam zu mir auf die sonnige SO Flanke, die andere probierte über den Gipfel (nördlicher) drüber zu fliegen. Diese zweite Gruppe bog aber kapitulierend ab und kam auch zu mir.
Nach Westen in Richtung letzter Wende sah es nicht so rosig aus. Vom Flachland schob sich Staubewölkung in die Täler und auf den Zwischenrippen befanden sich keine Wolken mehr. Da ich ahnte, dass es nicht mehr so gut gehen würde, wollte ich nun auf die anderen warten. Ich soarte die Wolke am Rand rauf um mich auf meine Verfolger setzen zu können. Dabei realisierte ich erst; ich führte einen WorldCup Task an!?
Als ich an der Wolke nicht höher aufsoaren konnte schaute ich auf den Pfeil in meinem GPS und glitt los. Mein Plan war es schön langsam zu fliegen, damit die anderen unter mir durch gasen konnten. Ging leider nicht auf, denn kaum war ich von den Wolken etwas weg geflogen, sah ich die ersten auf selber Höhe neben mir los fliegen. Ich ließ sie trotzdem an mir vorbei heitzen und gaste anschließend hinterher. Ulli kam kurz an mir vorbei. Passte seine Geschwindigkeit meiner an. Lobte meinem Flugstill und gaste weiter.
Über unserer Startplatzrippe fanden wir keinen Bart und so ging es etwas zu tief in das westliche Tal. Die Wende genommen und zurück an den leeigen Hang. Die Sonne stand drin und so kurbelten wir in einer kleinen Gruppe. Die Luft raschelte und jeder Schirm klappte pro Vollkreis zweimal im Schnitt. Die zweite Verfolgergruppe kam zu uns, hatten sie bei der Querung weniger Höhe verloren. Stück für Stück ließen wir uns Richtung Startplatz versetzen. Da die ESS (End of Speed Section) heute einen halben Kilometer kleiner war, brauchten wir mehr Höhe und die wollte ich am Startplatz im guten Steigen nehmen.
Erst als der Bart nachließ flogen wir los. Ich als zweiter, Ulli als dritter. Die restlichen versuchten erst noch etwas nach Süden zu fliegen. Ulli gaste an mir vorbei. Ich war mir nicht sicher ob sich die Höhe ausgehen würde. Der Zylinder war am Hang und so brauchten wir die Höhe. Mit etwas Abstand folgte ich den beiden aber. Die andere Gruppe hatte kaum noch etwas gefunden und folgte uns; sie waren aber, wenn es sich von der Höhe ausgehen würde keine Konkurrenz mehr.
Kurz vorm Zylinder (400m) und gefühlt 200m vor dem Hang durchflogen Ulli und der andere Pilot einen schwachen Bart. Ich ahnte, dass es sich nicht ausgehen würde und da mir auch ein 20ter Platz reicht machte ich ein paar Kreise. Die Verfolgergruppe schloss auf und stieg mit mir ein. Gemeinsam beobachteten wir Ulli und den anderen, wie sie am Hang schrabbten und immer weiter nach NO den Hang endlang soarten ohne wirklich Höhe zu machen und irgendwie die Wende knapp nicht zu bekommen. Wir drehten. Und irgendwann dachte ich, drüber kommen werde ich nicht, aber da die Beiden nicht aufgaben war es nur knapp. Diese Knappheit hatte ich aber mehr Höhe! Also verließ ich den Bart und flog los. Nahm die Wende, wenn auch knapp und flog genau wie Ulli den Kessel am Hang endlang weiter und tat so, als ob ich sie nicht bekommen würde. Dadurch verfolgte mich keiner und als ich bereits den Kessel verließ, flogen die anderen aus dem Bart und nahmen die ESS viel zu hoch. Gemein von mir, aber gehört irgendwie zum Wettbewerb dazu.
Philippe kam zu mir geglitten. Gemeinsam machten wir eine Syncro Spirale (besser als am Vortag) und über glücklich landeten wir im starken Talwind.
10 – Martin
23 – Ulli
24 – Sebi
25 – Thomas

8:00 Uhr
Der erste Morgen mit tiefstem blauen Himmel. Keine Wolke weit und breit. Das Wetter sieht weiter für die Woche super aus.
Platzierungen von Task 1:
05 – Prinz
10 – Vogel
32 – Petz
36 – Hohn
48 – Malecki
58 – Ide
95 – Dathe

PWC – Frankreich – Day 2

&nbsp- Loudenvielle 24.06.2013

19:30Uhr
Der erste Task ist geschafft. Fast alle deutschen im Ziel. Zwischen Ulli und Ferdinand war es ein knappes Rennen.
Beide aber definitiv unter den Top15. Die Leadingpoints werden die Reihenfolge evtl. noch verändern.
Heute blieb die Basis niedrig und doch wurde ein 74km Task ausgeschrieben. Bereits 20min nach dem Breifing ging
es in die kühle Luft. Um 13:45Uhr startete das Race.
Task Erklärung: Gestartet wurde etwas nördlich mit einem
Exit Zylinder. Anschließend ging es nach Süden, zurück unsere Rippe vor nach Norden, bis zum Ende. Von dort hinter
die James Bond Startbahn, auf der anderen Talseite, ein wenig auf dieser Talseite wieder nach Norden und anschließend
erstmals raus aus unserem Tal nach Westen. Ein größerer Talsprung und wieder zurück zur James Bond Startbahn mit
aber größerem Radius als ‚End of Speed Section‘. Von dort war es ein genussvolles Abgleiten zum Landeplatz.
Nach dem Start tümmelten sich alle zwischen Grat und Wolken dicht zusammen. Ich flog öfter mal Richtung Startzylinder
um dickere Handschuhe anzuziehen und Videos zu machen. 15min bevor das Race startete wagte ich mich in das getümmel
und schoss von unten durch die Menge hindurch zu den Höchsten. Überrascht über meine Kurbelkünste ging es passend
sofort los zum Zylinder. Sehr gemütlich ohne viel Gas zu geben flogen wir von dort nach Süden (einen fetten Frontklapper
gab es bei einem Piloten trotzdem. 50m tiefer flog der Icepeak wieder). Es war noch alles recht abgeschattet. Zwar
standen einige sehr gute Bärte rum, aber in Summe war es schwach. Delphinierend positionierte ich mich so, dass einige
vor mir waren, aber leicht tiefer. Dadurch hatte ich bessere Chancen die perfekte Linie zu fliegen und wurde noch höher.
So ging es sich ganz gut aus, bis ich mit zwar super Höhe, aber doch etwas alleine vorne Weg, kurz vor der Wende ankam.
Sebi war auch mit dabei und gemeinsam trauten wir uns nicht ohne nochmals Höhe zu tanken den höheren Grat zu verlassen.
Einige düsten unter uns durch und nahmen die Wende; hatten aber sofort Probleme wieder anschluss zu finden. Die
Verfolgergruppe hatte inzwischen mehr Höhe und kam näher. Unbeeindruckt von Ihrer Höhe kurbelte ich das schwache
Steigen weiter und folgte der Verfolgergruppe. Zurück am höheren Grat ging es sehr gemächlich hoch. Die Südseite
war zwar sonnig, aber der Talwind schon an. Es gab nur wenige schwache Bärte und diese waren VOLL. Mehrfach musste
man ausweichen oder viel zu groß drehen.
Mit dem Wind ging es unseren Rücken zurück zum Startplatz. Teils spühlte
es runter, manchmal kam ein Blubber hoch. Diese wurden sehr aggressiv von manchen Piloten für sich beansprucht. Für
Alfredo ging das mit einem Fullstall aus. Ein anderer Pilot schneidete ihn und bremste sich in den Bart. Alfredo
stallte und sank nach unten weg, erwischte Richard am Stabi und brachte seinen Schirm zwischen den darunter kurbelnden
wieder zum fliegen.
Am Startplatz zurück tankte ich viel Höhe und an der Basis angekommen schlich ich mich den paar
wenigen, die vorgeflogen waren hinterher. Leider! Denn sie flogen wieder zum ersten Wendepunkt, statt die Talseite zu
wechseln. Ohne dort viel Höhe gemacht zu haben querte ich gemeinsam mit Thomas. Die Nachkömmlinge holten bei dieser
Aktion extremst wieder auf. Sie kürzten ab und kamen vom Startplatz direkt rüber.
In Talmitte befindlich, kamen
die ersten drüben an. Sie soarten und ich dachte mir schon, dass das nicht gut gehen würde. 100 Piloten an einer 200m
langen Kante in 1m Höhe am Wiesenhang saoren. Kurz bevor ich mich dazugesellen wollte, sah ich eine kleine Gruppe vor
dem Hang kurbeln. Alles besser als mit so vielen Soaren. Siehe da nach wenigen Kreisen, kamen alle zu uns rüber. Die
Wende war schnell genommen und einige flogen tief zur James Bond Bahn rüber. Ich wollte noch etwas mehr Höhe und folgte
anschließend. Der Kessel rüber zur Bahn war flach und durch die vielen Piloten gut gefüllt. Über Ihnen drüber fliegend
brachte ich mich wieder an die Spitze und drehte in Verlängerung zur Startbahn auf. Ein Großteil fand etwas weiter
draußen einen besseren Bart. Ich verpeilte es und wollte Richtung Gipfel was besseres finden. Als die meisten los
flogen zur nächsten Wende, musste ich hinter her. Mit einer super Linie machte ich meinen zweiten Fehler wieder gut
und konnte etwas tiefer als die Führenden mit im Bart bei der Wende einsteigen. Maximale Höhe gemacht und zurück zum
Startplatz gleiten. Dort sah es nicht gar so rosig aus. Aber da genug Zeit war, packte ich erstmal die Kamera aus.
Kurz vor Ankunft gab es drei Optionen. Südseite zum Startplatz, aber eher schattig, in den schattigen Kessel, oder
gar nach Norden zum nächsten Kessel. Die Führenden flogen in den Kessel. Nur Sebi zum Startplatz und Heli zum nächsten
Kessel. Ich folgte Sebi. Ging sich aber auch nicht aus. Keiner kam wirklich hoch. Nur an einem schmalen Hang blubberte
es und gemeinsam mit Richard und Ulli kämpfte ich mich hoch zu wenigen anderen die schon höher angekommen waren.
Nun ging es rüber zur letzten Wende. Der Talsprung war machbar, nur wie würde es auf der anderen Seite sein? Eine kleine
Gruppe flog voraus. Mit reichlich Abstand folgte ich ihnen mit einem weitern Piloten. Drüben bogen die Führenden nach
Norden ab, statt am Prallhang zu suchen. Ein einzelner bog nach Süden ab und versuchte die direkte Route zurück. Wie
heißt es so schön, der Pulk hat recht. Immer! Erst recht im PWC. Also ab nach Norden. Mit einigen Adlern aufgedreht
und zu den Führenden aufgeschlossen. Weiter ging es auf die Westseite des Startplatzes. Etwas im Talwind zerrissen
war die Thermik dort. Aber es ging sich aus und mit dem Wind ließen wir uns über den Startplatz schieben. Höhe
mitnehmend ging es gerade aus zum EoSS (Zeitnahme). Irgend wann gaben die Jungs um mich rum richtig Gas. Knapp
wurde es bei dem einen oder anderen um am Hang die Wende zu nehmen und gemütlich zum Landeplatz abzugleiten. Ich
wollte nicht mit gasen und ließ die erste Beschleuniger Stufe gehalten. Daher machten die anderen ein paar Sekunden
gut, aber Platz 15 wird es Minimum.
Für meinen ersten PWC Task mehr als Spitze 🙂

9:15 Uhr
Nach dem es gestern den ganzen Tag genieselt hat, erwachten wir heute zwar unter tief hängenden Wolken, aber darüber blinzelte wie am Trainingsday
die Sonne durch. Gleich ist schon Auffahrt. Drückt uns die Daumen 🙂

LiveTracking: LINK

PWC – Frankreich – Day 1

&nbsp- Loudenvielle 23.06.2013

9:00 Uhr
Den Himmel sehen wir nicht. Die Wolken hängen wie gestern auch bis 20m über dem Tal. Mal sehen ob sie sich wie gestern wieder verziehen.
Das erste Briefing startet im Moment. Mal gespannt was der Wetterbericht sagt und ob ich noch heute meinen ersten PWC Task fliegen werde.

Von den Deutschen sind mit dabei: Ulrich Prinz, Yvonne Dathe, Pepe Malecki, Thomas Ide, Martin Petz, Sebastian Hohn und ich (hoffe niemanden vergessen zu haben).

10:00 Uhr
Der Tag ist gecancelt. Das Wetter sieht aber wohl für die kommenden Tage gut aus.

PWC – Frankreich – Training

&nbsp- Loudenvielle 22.06.2013

Um 3 Uhr morgens endlich angekommen. Mit Regen getröpfel auf das Zelt eingeschlafen und um 7Uhr vom Bagger
geweckt worden. Nicht nur Deutschland hatte Hochwasser. Auch hier stand bis vor wenigen Tagen der Landeplatz
1m unter Wasser. Der Bagger hob den Fluss schon früh am Morgen aus.
Als der Wecker klingelte und uns das weitere Dösen bei dem Lärm verbot zeigte uns Loudenville seine Regenseite. Die Wolken hingen bis
tief ins Tal. Verschlafen ging es zum ersten Briefing. Ein Board stand vor dem Eingang. „11Uhr more infos.“
Langsam bohrte sich beim weiteren Dösen die Sonne durch die Wolken. Mit schöner Musik tankten wir Sonne und wurden langsam lebendiger.
Die Badehose vom gestrigen Meerbesuch über die Autotüre gelegt packte ich langsam alles für den ersten Flug zusammen. Inzwischen war es
fast blauer Himmel geworden. So schnell und so Windstill hatte ich ein Regen verhangenes Tal noch nie abtrocknen sehen. Um 11Uhr ging es
auf den Berg. Tief grüne Wiesen und die tiefe Basis gab uns ein beeindruckendes Panorama. Der Trainingstask ohne Wegpunkte war schnell
erklärt. Tal runter (bis eh alle umdrehen werden), Tal rauf (bis ebenfalls alle umdrehen werden), Tal Queren und zur James Bond Start-/Landebahn.
Auf der anderen Talseite nach Norden, das Tal raus und nochmals zum Startplatz.
Einer nach dem anderen Startete. Vereinzelt sah man mal einen nicht Zweileiner und seltenst einen Fluganfänger zwischen uns. Wie der sich
wohl gefühlt haben muss.
Wie der Flug war erkläre ich nicht, dafür lieber noch etwas die Landschaft. Unser Tal ist ein hochgelegenes eher enges Tal. Mehrere Rippen
schauen vom „Hauptkamm“ nach Norden und bilden so unser Vallee du Louron. Im Süden stehen höhere Berge mit Schnee, welche das Tal recht
schnell enden lassen. Auf den Rippen lässt es sich über Grat gut fliegen. Unterhalb ist meistens sofort der Talwind parallel zum Hang
und stört die Thermik sehr. Einen richtigen Prallhang gibt es in unserem Tal nicht. Unten gibt es so manchen See. Am Hang meist halbgrüne
Bäume und oben raus saftige Almwiesen. Alle Häuser sind aus grauem Stein. Wirkt fast wie bei Harry Potter.

Morgen ist der erste Wettbewerbstag, wobei viele behaupten das Wetter würde nicht mitspielen. Wir werden sehen. Die Woche sieht dafür nach
gut fliegbaren Tagen aus.
Heute Abend war Begrüßung und Einlesen und jetzt geht es ins Bett; Schlaf nachholen.

Video von Philippe: VIMEO

PWC – Frankreich

&nbsp- Heidenheim 21.06.2013

Heute geht es nach Loudenvielle in die Pyrenäen zu meinem ersten Paragliding World Cup. Ab Samstag Abend tägliche Liveberichte.

Feel The Sky

&nbsp- Heidenheim 20.06.2013

Wieder ein kleines Filmchen von Sarah Grosser. Es fehlen nur die Flugaufnahmen.


Rekord ist angemeldet

&nbsp- Heidenheim 19.06.2013

Das 274km FAI Dreieck von Garmisch am 13.06.2013 ist als Deutschland Rekord Flug in der Disziplin Freie Strecke um ein Dreieck angemeldet
und wird nun vom DHV überprüft. Da keine Luftraumverletzung vorhanden ist, wird mein Flug den bisherigen von Oliver Teubert über 253km wohl ablösen.
Aber es braucht ohne hin nicht mehr lang bis die 300km reihenweiße erflogen werden!

Deutscher Rekord

&nbsp- Kempten 14.06.2013

Ein 274km FAI von Garmisch. Deutscher Rekord und dritt weitester Dreiecks-Flug Weltweit (im XContest).
Link



Showery And Sound

&nbsp- Heidenheim 22.05.2013

Da jeder Wettbewerb dem Wetter zum Opfer fiel, muss neben Streckenfliegen (läuft noch immer ganz gut) etwas neues daher. Der erste Versuch ein professionell wirkendes Video zu machen glückte ganz gut. In 30min auf der Wiese, zischen den Schauern drehten wir folgende Aufnahmen…


Flugwoche; Zusammenfassung

&nbsp- Stuttgart 19.04.2013

Die Woche war ein Traum! Endlich konnte ich mich unter meinem Core3 einfliegen.
Tag 1: &nbsp 40km Schrattenbach (freie Strecke)
Tag 2: 135km Wank (FAI)
Tag 3: 120km Fanas (freie Strecke)
Tag 4: &nbsp 16km Schrattenbach (freie Strecke)
Tag 5: 120km Tegelberg (FAI)
Ich bin so etwas von K.O. 🙂

Herbsterinnerungen

&nbsp- Stuttgart 12.04.2013

Calle Kowsky war mit dabei und hat unsere verrückte Party-Flug-Laune fein zusammen gefasst.
VIMEO – Video

Zirrenspiel

&nbsp- Kempten 04.04.2013

Zwischen dem Föhn im Süden und dem Bodennebel im Norden ging es von Bach zur Zugspitze und wieder zurück.


Trofeo Monte Grappa – Tag 2

&nbsp- Semonzo 29.03.2013

Wolken! Mehr braucht es wieder nicht.
DHV Bericht von mir.

Wieder stehen wir vor der Entscheidung; lohnt sich das Aussitzen noch?
Schweren Herzens bin ich Heim gefahren.
Einen Task hat der Wettbewerb ohne mich gehabt.

Trofeo Monte Grappa – Tag 1

&nbsp- Semonzo 28.03.2013

REGEN! Mehr braucht es nicht.
DHV Bericht von mir.

Jetzt sitzen wir bei Dauerregen in der Abbazia beim Piloten Essen und testen die neuen Apps fürs Fliegen.

DHV-XC Blog

&nbsp- Heidenheim 25.03.2013

Der neue DHV-XC Blog wird die folgende Saison erstmals besondere Flüge sammeln und interessantes somit auf einen Blick zusammenfassen.
Im ersten Blockeintrag wird mein 2ter Hunderter und sogleich der erste 100km Flug 2013 aus Bassano erwähnt.
DHV-XC Blog

Jungfernflug mit Core3

&nbsp- Kempten 17.03.2013

Nun halte ich meinen Core3 endlich in Händen.
Der ertste Flug war ein Traum. Sofort Pudel wohl gefühlt.
Hiermit werden Manuel Nübel und ich noch so manchen Spaß die kommende Saison haben.
Frühling komm du nur!


Neuer Sponsor: SWING

&nbsp- Heidenheim 11.03.2013

Nicht nur als Sponsor konnte ich Swing für mich gewinnen, sondern nun auch als Arbeitgeber.
Gemeinsam mit den Swing Testpiloten geht es die kommende Saison ans Testen und Entwickeln für eure zukünftigen Produkte.
Ich freu mich auf die kommende Saison mit Swing und unter meinem neuen Core3!

Stubai Cup 2013

&nbsp- Heidenheim 07.03.2013

Am kommenden Wochenende findet der alljährliche Stubai Cup statt. Man sieht sich.

Der Samstag startete verregnet und wurde schnell besser. Am Nachmittag schaute erstmals die Sonne raus
und der Himmel füllte sich mit vielen bunten Testern. Auch ich durfte zwischen der Standarbeit und Gurtzeugverkäufen für zwei Promoflüge in die Luft.
Einmal mit dem EN-A Axis5, dem bravsten von Swing und einmal mit dem heißesten, dem Core3.
Der folgende Sonntag war extrem verregnet angekündigt, doch vom frühen kalten Morgen an schien der komplette Himmel im tiefsten Blau.
Meine erste Outdoor Messe mit Swing war ein tolles Erlebnis.

Bassano – DHV Jugend

&nbsp- Kempten 05.03.2013

Die Saison geht los. Gestern 100km (Flachesdreieck) geflogen, einen Tag nach dem Event.
Gemeinsam mit Chris Bessei, im Namen des Jugendkaders verbrachten wir mit rund 30 Teilnehmern ein verlängertes WE in Bassano.
Jeden Tag Sonne und Streckenflüge bis zum Abwinken.

Berichte:
DHV-Jugend
Jugendkader
Chris Bessei
Fotos:
Facebook – DHV-Jugend(folgt)

Jahresrückblick 2012

&nbsp- Stuttgart 26.12.2012

Ein paar Geschichten aus dem Jahre 2012:

Hessische:

Zum ersten mal einen Internationalen (FAI cat. 2) Wettbewerb gewonnen, die Hessische Landesmeisterschaft!

Kindheitstraum:
Fotos
Schon ewig hatte ich mir überlegt wie ich nach Münchingen, meinem Heimatsort, mit dem Gleitschirm fliegen könnte.
Erstmals kam mir die Idee als ich einige Segelflieger unter einer schönen Wolke direkt über Münchingen gesehen hatte.
Zur Auswahl standen nicht viele Fluggebiete. Zu nah liegt die Ortschaft an Stuttgart. Der Luftraum ab 4500 Feet blockiert; also knappe 1000m Spielraum ab dem Boden.
Die beste Idee schien mir immer von Baden-Baden (Berg: Merkur) aus zu starten und über den Nordschwarzwald und das Strohgäu unter die Lufträume abzugleiten.
Es kam aber anderst.
Einen schönen Sommertages vor einer Kaltfront hatten wir Süd-Wind und ich war mal wieder zu Hause. Also auf ans Kleinheppacherköpfle bei Waiblingen.
Der Wind reichte nicht zum Soaren, also ging es ohne viel Hoffnung los. Doch kurz vor der Landung die erste Thermik. Über Ludwigsburg, dem Blühenden Barock hinweg
und gegen den Wind über den Kallenberg bis hin nach Hause. FLUG
Ein Kindheitstraum ging in Erfüllung!

Sommerspiel:

Heiß war es. Der Wind schwächelte. Schrattenbach war oft und viel angesagt. Die Kleidung abgelegt und in Kurzerhose + Helm,
ohne T-Shirt und Schuhe machten wir Groundhandling. Dann eine kleine Brise und es zog mich raus und hoch. Stück für Stück ging es rauf.
Die Sonne brutzelte auf den Oberkörper, bis das Gewitter vor dem ich nach Westen flüchtete mic einholte und ich bei einem Kumpel landen ging.
Mit geliehenem T-Shirt ging es trampend unter dem Gewitter zurück nach Kempten. FLUG

Schrattenbach Rekorde:
Auch ich habe nun einen Rekord erflogen. Die weiteste Strecke von Schrattenbach mit dem Gleitschirm gestartet und wieder oben am Startplatz eingelandet.
Immer weitere Wendepunkte setzte ich mir dieses Saison an der Kante, selbst wenn die Kante kaum höher als ein einhalb Bäume hoch wurde.
Ein Spaß mit so manchem Fußmarsch verbunden. FLUG

Deutsche Liga:

Trotz der eher schlechten Ergebnisse der Saison kam ich in Summe auf den 2. Platz bei der Deutschen Gleitschirm Liga!

Jugenkader:

Ich bewirkte die Gründung eines Deutschen Gleitschirm Jugendkaders!

Badenwürtembergischer Vize Meister 2012


Deutsche Gleitschirm LIGA 2012

&nbsp- Kempten 15.10.2012

Die Wettbewerbe in 2012 sind alle gemeistert. Nach 10 Tasks mit der Liga, bin ich nun auf Platz 2
in der Jahreswertung der Deutschen Gleitschirm Liga!

Results

Dolomiten 2012

&nbsp- Kempten 01.10.2012

Die PCS Ausfahrt lockte mich und Sebi vor der Deutschen in die Dolomiten. Was wir dort so erlebten…


German Open 2012 – letzter Tag

&nbsp- Kempten 29.09.2012

Am Freitag gab es noch einmal einen Task. Den entscheidenden! Deutscher Meister im Gleitschirmfliegen
sind punktgleich Manuel Nübel und Joachim Torn. Für mich liefs nicht so.
Der Tag begann klitsch nass auf einer Wiese im Tal und blauem Himmel – Morgentau. Zum Briefing um 9Uhr
gabs dann schon die ersten, noch tiefbasigen Wolken. Zum Taskbriefing an der Bergstation schon die
ersten dünnen Zirren.
Gestartet wurde ein ca 60km Task. Nach süden über die Meran 2000 Bahn drüber, nach norden zum Jaufenpass,
zurück nach Meran, einmal Talquerung und ab ins Ziel (welches niemand erreichte!).
Nach dem Start ging es 3mal kurbelnd unter/in die Basis am Hausbart. Drei Zyklen von Wolken Entstehung
und Zerfall machte ich mit, bis es weiter hinten drin an den noch mal höheren Bergen soaringmäßig endlich gut
ausschaute. Siehe da auf fast 2900m befanden wir uns, über den Wolken, als es los ging. Der Blick zur Marmolada;
erst eine Woche zuvor topgelandet. Manu, Sebi und ich wählten als erste die Route weiter westlich, also weiter
Richtung Tal. Die anderen aus unserer hohen Gruppe blieben am Grat, flogen aber zu spät los. Vom tiefen Hausbart
kamen noch ein paar mit uns. Die Linie am Grat sah zunächst besser aus, sie verloren kaum Höhe und sie waren
die größere Gruppe. Manu und ich flogen die direkte Linie. Vor uns der nächste Rücken ins Tal. Ein wenig zu hoch
um drüber zu gleiten. Aber auf unserer Linie kondensierte es am Hang und so war es auch. Wir machten die Höhe
und glitten auf die süd Seite. Die Gratgruppe spülte es im Lee runter und sie mussten außen rum.
Der Pfeil auf dem GPS zeigte nun nach Südwesten und Manu flog den Grat vor Richtung Tal zu Sebi, der seine Route
von Anfang an weit draußen wählte. Ich merkte den stärkeren SO Wind und flog Richtung Gipfel unter die Wolke.
Machte dabei richtig Höhe und flog am Rand der Wolke steigend weiter Richtung Hochplateau zur Wende. Mit richtig
viel Höhe und nun größerem Vorsprung machte ich mich klein und folgte meinem Pfeil auf dem GPS.
Manu und Daniel Tyrkas folgten meiner Linie. Der Hauptpulk entschied sich für einen Umweg, aber mit thermischer Chance
über das Plateau; dort standen auch Wolken. Allein wollte ich das aber nicht riskieren, zu weit wäre der Weg vor zur
Wende gewesen, hätte es nicht geklappt. Ich fühlte mich da vorne wie bei der Challenge. Gegen den Wind verlor ich viel Höhe
und flog zur Meran 2000, in meinen Augen die nächste Chance auf Thermik. Zirren hatten sich inzwischen breit gemacht
und so spülte es mich leider ganz schön runter bis in die Inversion hinein. Das Ende für mich. Manu und Daniel kamen höher
an, sie hatten noch einen kleinen Bart bei der Wende gefunden; zack weg waren sie nach oben. Gefühlt fast alle schafften
es wieder hoch. Nur wenige spülte es runter zu mir. Wir konnten uns halten und immer wieder 200m gewinnen um sie wieder
runter zu kurbeln. Es zog nichts durch. Immer mehr gaben auf und glitten Richtung Landeplatz bzw Jauffenpass ab.
Ich wusste, letzte Chance noch einmal hoch zu kommen war hier, vor Meran. Aber es reichte nicht. Die Zirren wurden dicker
und der Tag später. Irgend wann fehlten Nullschieber und auch ich entschied mich abzugleiten. Überraschend weit kam ich.
So reichte es für den 2ten Platz in der Deutschen Liga!
Die Führenden schafften den Task fast. Nur die letzte Wende erreichten sie nicht mehr um 500m.
Nächstes Jahr gehts weiter!

German Open 2012 – Tag 3

&nbsp- St. Martin 25.09.2012

9:00Uhr
Viel hat es gestern geregnet. Das Tal trieft vor Nässe. Trotzdem war angedacht auf den Berg zu fahren.
Denn ein Task fehlt zur gültigen Wertung der Deutschen. Jetzt ist auf 10Uhr ein Briefing angesetzt.
Die Basis ist niedriger als vorgestern. Ich bin mehr als gespannt ob das was wird.

19:00Uhr
Wir sind zwar hoch gefahren, der Tag sah auch besser aus als der erste, aber als man einen 45km/h Wind
am Gipfelmessgerät bemerkte flogen noch ein paar, andere fuhren runter. Die meisten, mich inbegriffen reißten heute ab.
Zu schlecht sind die Prognosen der kommenden Tage. Evtl ab Freitag nochmal.

German Open 2012 – Tag 2

&nbsp- St. Martin 24.09.2012

Heutiger Tag quasi schon von vorne weg gecancelt. Heute Mittag findet noch die Ligatagung statt.
In der, glaube noch inoffiziellen Wertung, bin ich mit Marc Wensauer gemeinsam auf Platz 3 und in der
Deutschen Wertung sogar auf Platz 2. Peter Jung hat nochmal ein paar wenige Meter mehr und somit einen
Punkt mehr. Der Task war nur abgleiten. Wer die beste Linie fand, das Delphinieren kann
und den am nahesten an der Wende liegenden Lande“punkt“ fand, gewann.
Wir hoffen auf noch mindestens einen Durchgang, sonst ist die Deutsche nicht gültig.

German Open 2012 – Tag 1

&nbsp- St. Martin 23.09.2012

8:30Uhr
Heute geht es also los. Gestern gab es für uns schon den ersten Gebietserkundungsflug bei starker Inversion und viel Schatten.
Flug:
Anschließend ging es zur Einschreibung, Begrüßung untereinander und ein ausführliches erstes Briefing. Erklärt wurden die 4 in Frage kommenden
Landeplätze über die, bei „gutem Wetter“ vermutlichen Tasklinien.
Heute soll wettertechnisch einer der besseren Tage sein. Der Blick aus dem Fenster
zeigt geschlossene Wolkendecke von norden rüberziehend. Basis liegt bei 1500m.
LiveTracking
-Vermutlich aber immer erst recht spät, da der Westhang, wenn überhaupt erst am Nachmittag Aufwinde haben wird.

19:30Uhr
Das Wetter änderte sich im Tagesgang kaum noch, trotzdem gab es einen Task. Nach langem warten und nochmal Task Kürzung ging es um 15Uhr los.
Die Basis war beim Warten leicht über bzw bis auf Startplatzhöhe angestiegen. Kontinuierlich starteten alle Piloten verteilt über eine Stunde raus.
Denn es gab ein Elapsedtime Task. Heißt, für jeden läuft die Zeit beim Überfliegen des Exit Startzylinders. Hatte man diesen, flogen 80% der Teilnehmer
nur einmal eine 180° Kurve, und zwar bei Wende 1. Nach knappen 15km waren dann die 1300m für jeden abgeglitten und die Suche nach einem Landeplatz für
fast jeden Erfolgreich. Ich landete auf dem Parkplatz der Talstation Miran2000 und statt mit dem Bus zurück, gönnte ich mir einen Abgleiter zum Headquater.
Die nächsten Tage wirds Wetter nicht gut. Ersatzprogramm wird das Motto der kommenden Tage.
Flug:

Zwischenstand Deutsche LIGA

&nbsp- Stuttgart 30.08.2012

Nach dem letzten Wettbewerb sieht die Liga Wertung wie folgt aus:
1. Manuel Nübel
2. Ferdinand Vogel
3. Marc Wensauer

Results
Gewertet wird nun lediglich noch die Deutsche am Hirzer, ende September.

Schmittenpokal – Tag 5

&nbsp- Zell am See 19.08.2012

Leider erst verspätet, da meine Mitfahrgelegenheit gleich nach der Landung los wollte (was sich noch als bitterer Fehler erwies).
Heute war also der letzte Task. Ich auf Platz 7 und bis zum 4ten waren es nur wenige Punkte. Nach hinten allerdings ein paar mehr.
Also hatte ich vor langsam zu machen. Keinen Fehler bauen und den besten einfach hinterher zu fliegen.
BLau war heute alles, keine Zirre nichts. Die Sonnencreme mit Faktor 50, 3mal auf die Nase und mit vollem GPS zum Briefing. Anschließend
mit Marc wieder inoffizielles Jugend-spezial-Briefing und ab zum Startplatz. 40min vor Racce beginn in die warme Luft und rauf auf 3000m.
Von Anfang an konnte ich mich ganz oben im Startpulk positionieren. Immerwieder wurde die Thermik gewechselt und 5min vor Race ging es
über den See bei Zell zum Startzylinder. Gut positioniert, 10sec zu spät, die Wende genommen und im 2/3tel Gas zurück zum Startplatz.
Ein wenig kurbeln und knapp über Grat das Pinzgau nach Westen. Da ich super weit vorne war, wurde es riskant. Drehen die hinter mir?
Mehr links oder doch mehr rechts? Bei den Stromleitungen 2 Rippen vorm Pass Thurn, dann mein Fehler. Alle außer 4 kreisten und ich war
bei den vieren. Sie erwischten einen richtig guten Bart und kurze Zeit später hatten sie sicherlich 3000m, auf dem Weg zur Wende. Ich kräpste
tief weiter, machte ein wenig Höhe und flog zu tief zur Wende in Talmitte.
Auf dem Rückweg zum Hang kam ich 50m zu niedrig für einen schnellen Einstieg an, also riskant nochmal eine Abrisstelle weiter.
Die ging auch nicht super, aber nochmal weiter und ich wäre in der zu heißen Talluft gehangen. Also langsam bis knapp über Grat und dann mit
viel risiko, des tiefer kommens diesen vor bis zum Startplatz. Meine Taktik ging super auf. Nicht drehen, sondern in den Bärten nur aus dem Gas gehen
und so immer weiter höhe machend und doch gleich super schnell dem Mittelfeld hinterher. Am Startplatz erwischte ich einen super Bart. Alle kamen zu mir her
und gemeinsam ging es auf 2800m. Dann die Querung über den See. Ich wählte als einziger eine nördlichere Route, weil ich mit mehr Talwind rechnete, der mich,
dann schiebend wieder an die gewünschte Stelle bringen hätte sollen. Der Talwind blieb leider aus und so war die Route der mit mir Querenden etwas besser.
der Führungspulk, hatte inzwischen Basis und war auf dem Weg zur östlichsten Wende die noch 2km entfernt war. Gemeinsam machten wir höhe. Wenige flogen tief am Grat
weiter in Richtung wende. Als ich, sah, dass es oft gut ging folgte ich ihnen mit ein bisschen mehr Höhe und tatsächlich, der Grad trug
und so machte ich im Geradeausflug Höhe und holte auf, denn die anderen in Ihrer extremen Höhe bekamen kaum noch was vom super steigen da oben mit.
Zurück im Bart machte ich noch ein paar Meter. Meine Querungsgruppe flog nun erst zur Wende los. Die Führenden sah ich weit weg schon fast an der letzten Wende.
In der Hoffnung, dass sie mit weniger Höhe losgeflogen waren, verließ ich die Thermik und machte mich auf den Weg in den Endanflug. Als ich merkte, dass es sich super
ausgehen würde stieg ich ins Vollgas, bis sich das Band des Icepeaks spannte und nicht mehr, mehr ging. Auf der ewig langen Gleitpassage zählte ich die Piloten vor mir.
17ter. Auch nicht schlecht.

Overall rutschte ich auf Platz 6! Das Preisgeld von 100€ ging futsch, da ich zur Siegerehrung schon auf der Autobahn im Inntal war. Aber einen super Buchstaben für
nächstes Jahr auf den PWC’s gibts für mich. Einige sagen ein „C“ wirds werden. Damit bin ich dann für jeden PWC quallifiziert!
Nächster Wettbewerb ist die Deutsche in einem Monat.

Flug:
Fotos
Results

Schmittenpokal – Tag 4

&nbsp- Zell am See 18.08.2012

Platz 5, bester Deutscher! Und gesammt inzwischen auf Platz 7. Yeah
Heute startete der Tag mit Blauem Himmel. Keine Wolken.
Marc machte nach dem Briefing ein spezial Briefing mit uns Jugendlichen. Der Task hatte eine Strecke von 105km.
Zunächst zum Pass Thurn nach westen, dann über Zell am See hinweg, ein wenig in die Südrippen des Pinzgaus und
ab Richtung Ziel.
Heute lief alles bestens. Die Wende beim Pass war beschissen. Sau viel nord Wind. Viele standen hier am Boden.
Ich war kurz davor dem Führungspulk tief in Talmitte hinterher zu fliegen. Von diesen schaffte es fast garniemand mehr hoch.
Also wählte ich die Leebärte und das klappte gut! Nach dem die Wende mit sehr viel Aufwand genommen war ging es mit
viel Rückenwind zurück zum Startplatz. Von dort durch die Wolkenfetzen über den See bei Zell. Die Gruppe bestand aus 6-8Piloten.
Meine Konzentration hatte schon stark nachgelassen und so wurde es immer mehr ein hinterher fliegen und beim Kurbeln immer länger
kurbelnd als die anderen.
Der Rückweg Richtung Zeil war schwer. Mit starkem Gegenwind gings von 3200m nur eine Rippe weiter vor. Rippe für Rippe arbeiteten
wir uns vor, bis wir mit viel zu viel Höhe ins Ziel kamen.

Flug:

Schmittenpokal – Tag 3

&nbsp- Zell am See 17.08.2012

Mit viel Restfeuchte startete der heutige Morgen. Alles ging gemächlich. Mit dem Bus zur Bahn und wieder
ewig anstehen. Als wir Mittags am Startplatz ankamen waren die Wolken schon weniger und die Basis stieg weiter an.
Das Fernsehn war heute mit dabei und so gab es mal was anderes und die „Berühmtheiten“ mussten poosen.
Zum Breifing dann die mega Panne. Ich schaltete mein GPS ein und „low battery“ und aus. Kein Vario, keine Endanflugsrechner,
nichts.
Peter Jung hatte drei dabei und so gabs ein alternativ GPS für mich. Kurze Eingewöhnung in die Bedienung; Task rein hacken;
Einstellungen ändern. In der Luft dann die super Umstellung auf das mikrige gesäusel des Varios. Erst ab 3m/sec konnte ich mit dem
Gepiepse etwas anfangen.
Kaum in der Luft befand ich mich schnell ganz oben. Dann spinnte mein Garmin (Backup). Als das behoben war, waren es noch 16min zum
Race. An der perfekten Bartstelle ging unten raus nichts. Also zur alternativ stelle und nichts wie hoch. Kurz vor knapp an der Basis
angekommen, ging es auf der Luvseite (nördlich) weiter an der Wolke hoch, bis es überall kondensierte und die Zeit zum Racebeginn rief.
Um die Wolke herum und langsam zur Startwende. Auf die Sekunde genau mit enormer Höhe ging es los. Ein paar wenige vor lassen und schauen
was sie so treiben. Bis zur ersten Wende lief es super. Zurück am Hang dann der Fehler des Tages. Tief bin ich Marc Wensauer hinterher,
immer weiter bis ich unterm Startplatz ankam. Dort musste ich dann schließlich wirklich warten bis ein Bart kommen musste. Soarend musste
ich zu sehen wie der Führungspulk, dann das Mittelfeld und schließlich auch noch Peter Ertle unter seinem Ion2 die Startplatzwende nahmen.
Erst dann ging es super nach oben. Ich nahm jeden Meter mit und mit 2/3tel Gas ging es das Pinzgau zügigst zur letzten Wende. Dort angekommen
hatte ich den Führungspulk fast wieder eingeholt, nur dass ich mich 300m tiefer befand. Von dort gings dann den anderen hinterher bis ins Ziel.
Sebi stieß noch auf mich und gemeinsam gings ins Ziel.
Die Profis kamen mit ihrem tiefen Losfliegen nicht alle ins Ziel. ALso mal sehn welchen Platz es heute gibt.
Schön wars, zumal ich von ganz hinten in die ca. Top 25 geflogen bin!

Flug:

Schmittenpokal – Tag 2

&nbsp- Zell am See 16.08.2012

Der Task wurde aufgrund der nahenden Kaltfront am Morgen schon abgesagt.
Der Tag war trotzdem schön und vollgestopft. Erst einen Innencontainer vom Baum gepflückt, dann Baden gewesen und
zu guter letzt noch schön am Felbertauern gesoart.
Gestern auf Platz 9 gerutscht!

Schmittenpokal – Tag 1

&nbsp- Zell am See 15.08.2012

So nun in Zell am See zur österreichischen Staatsmeisterschaft! Wetter schaut gut aus. Voller stress gehts jetzt hoch.
Livetracking gibts auch hier (findet Ihr schon; irgendwas mit „Ikarus“ heißt die HomePage). Genaueres heute Abend.

Bericht von gestern erst jetzt, da wir nach dem Task los gedüst sind. Die 4 Führenden der Challenge sind nun hier.

20:00Uhr:
Die Listen hängen noch nicht aus. Top 10 sollt’s aber geworden sein. Müde wie sonst was erwachten wir zu dritt im Wurfzelt
und wurden von einer hohen Kumulieschicht begrüßt. Nach der Einschreibung, 5m vom Zelt entfernt, ging es zügig mit dem Bus
zur Schmittenbahn. Viele Leute standen an und so brauchte es ewig bis alle am Startplatz angekommen waren.
Nach ein wenig Parawaiting gabs dann das Briefing. Da ich noch nie im Pinzgau war, fand ich es lustig bis etwas komisch,
dass wir nach Norden starteten und sofort ins Lee auf die Südseite flogen.
Ausgeschrieben war ein 72km Task mit größeren Radien. Starker NW Wind ab Gipfelnivau, in der Höhe Lentis, machten das Wetter
interessant(?).
Die Aufgabe ging von der Schmitten Richtung Westen, zurück, nach Norden und über den Westen zurück (siehe Flug).
Knackige Bedingungen machten den Flug anspruchsvoll und da ich heute wiedermal nicht so fitt war, machte ich ein paar Fehler.
Lange Zeit war ich mit im Führungspulk. Tief und vor oder hoch und vor, war egal; wir fanden uns immer wieder. Kurz vor der
vorletzten Wende entschieden sich Manu und ich den Sonnenhang statt den markierten Bart an zu fliegen. Dadurch war der
Führungspulk auf und davon und gemeinsam mit Sebi kämpften wir uns weiter bis ins Ziel.

Ich bin gespannt was die kommenden Tage noch kommt. Im Moment bin ich mehr als zufrieden!

Flug:

Junior and Ladies Challenge – Tag 3

&nbsp- Greifenburg 14.08.2012

Heute lief es nicht so gut für mich. Platz 20 und Overall vom 1ten auf den 4ten gerutscht.
Das Wetter sah heute bestens aus und meine motivation und meine Körperlichefitness ebenso.
Das Briefing war früher, kürzer und so starteten wir um 12Uhr bei leichtem Rückenwind (wieder
Groundstart) in den Schatten. Langsam ging es rauf. Vor der Emberger fast garnicht.
Gut hatte ich mich heute positioniert. WIeder als tiefster ausgelegt, aber den legalen Trick
von Olly und Manu angewant zog ich den Schirm schon 3 sec vor „window is open“ auf. Der Abhebe Moment zählt!
Da es nicht gar so gut hoch ging flog ich in den Kessel weiter hinein. Denn kurz zuvor stand
dort noch die Sonne. Einer der ungeduldigeren kreiste schon tief wieder dort hoch und im nu,
hatte ich eine spitzen Position. Kurz vor der Basis (niedrig wie immer), gings los Richtung
Mockaspitze. Durch die Wolkenfetzen am Knoten hindurch. Im Halbgas stehend, da die Höhe mangel
Ware war, holte mich Manu von hinten auf und rief mir zu, ob ich ihn mit fleiß vorbei ließe.
Als er mir das Angebot machte, dachte ich gute Idee und ging noch eine Stufe aus dem Gas.
Hinter uns war etwas Luft zu den Nachfolgern, da sie den Bart vorm Knoten verpassten.
Die Mockaspitze in der Sonne wollte aber nicht so recht und weit mussten wir bis auf die SW-Seite
fliegen. Manu heizte weiter und weiter, immer tiefer werdend. Ich gönnte mir das minimale Steigen
und machte langsam Höhe. Die Verfolger kamen und nahmen einen Bart weiter draußen. Als ich an der Basis
angekommen war, hatten die anderen unter mir eingestiegen und Manu war eine Rippe weiter vorne; sau tief.
Jörg, der vor uns gestartet war hate den bekannten Höhenkessel schon ausgeflogen und pech gahabt.
Inzwischen stand die Sonne aber schon recht lang im Kessel und so holte ich extremen Vorsprung.
Erst an der Emberger holten sie wieder auf. Ich aber an der Basis und die anderen am Startplatz ankommend.
Nun hatte ich ein Problem. Alles im Schatten. Wende war der Weißensee, aber von der Emberger über Stagor und
bis hin zum See alles im Schatten. 3 Möglichkeiten hatte ich. 1st auf zum Weißensee. 2nd zum Stagor weiter
immer am Berg bleiben. 3rd auf die anderen warten und mich oben drauf setzen.
Die erste wählte ich und die dritte wäre die beste gewesen. Mit schöner Höhe kam ich drüben an, aber alles im Schatten
war die Luft tote Hose. So fand ich mich direkt nach der Wende zurück am Ufer am Boden.
Die anderen kamen am See an, da war ich schon fast fertig mit Einpacken und die Sonne war wieder da.

Erster wurde Manuel Nübel.
Flug:

Junior and Ladies Challenge – Tag 2

&nbsp- Greifenburg 13.08.2012

LiveTracking – JETZT GEHTS (Nr.1088 bin ich).
9:00Uhr
Wieder ist das Drautal mit Wolken verhangen. Wieder bin ich mir sicher, dass es aufreißt. Um 11Uhr ist das Briefing am Startplatz.
Gestern ging es um 13:15Uhr los.

18:00Uhr
Platz 3 für mich. 1ter Sebastian Hohn. 2ter Niels Niethard.
Tasklänge 51km: Emberger- Knoten- Gerlamoos- Knoten- Gerlamoos- Goal.
Wieder ein Groundstart. Die Basis zunächst noch tiefer als gestern, stieg sie heute auf 2300m an.
Debriefing gab es am Vorabend mit Olly. So verlief das Briefing am Startplatz flott. Als extra Aufgabe hatte sich unsere Wettbewerbsleitung,
inzwischen durch Yvonne gestärkt einen neuen Wendepunkt ausgedacht. So probierte jeder mit seinem GPS klar zu kommen und die Koordinaten
ein zu programmieren.
Der Start verlief gut, doch Manu stieg wieder nach oben davon und düste sofort los. Zu Besuch war heute Jörg, welcher genau wie Yvonne
vom aktuellen PWC nach gereißt kamen. Er zeigte nochmals ein ganz anderes Tempo. Mir persönlich ging es heute leider nicht so top (kann
mich auch kaum noch an Details des Tasks errinnern). Immer wieder baute ich misst und verließ die besten Bärte um Sebi einzuholen, der allen
heute davon flog. Erst bei der Vorletzten Wende konnte ich mich wieder der Führungsgruppe aufschließen. Die Wende war etwas weiter im Tal.
Da heute wieder viel abgeschattet war ging es in Summe eher schlecht und weiter draußen. Beim tiefen Anflug zur Wende kam die Sonne wieder raus.
Ein Blick in den Himmel zeigte, jetzt bleibts länger sonnig. Normalerweiße braucht es eine Weile bis die Thermik wieder startet, doch tief
kurbelten sich einige schon wieder in die Höhe. Also entschied ich mich die Wende direkt zu nehmen um knapp über den Kurbelnden wieder am
Hang anzukommen. Der Plan ging auf und so hatte ich sie wieder eingeholt. Von der Emberger gings dann wieder in den Endanflug. Die anderen
gasten und dappten ihre Rollen aufeinander. So viel Mumm hab ich noch nicht und da ich eh recht tief war, ließ ich die Drei (Sebi, Niels und Jörg)
davon fliegen. Manu hatte noch etwas Abstand zu mir und bis zur End of Speed holte er zwar auf, aber nicht komplett.
Flug:

Junior and Ladies Challenge – Tag 1

&nbsp- Greifenburg 12.08.2012

Heute geht es los! Livetraking für die daheim gebliebenen:
LiveTracking – JETZT GEHTS (Nr.1088 bin ich).
Berichte die nächsten Tage wieder täglich.

16:00Uhr
Platz 1 für mich. 2ter Manuel Nübel. 3ter Sebastian Hohn.
Tasklänge 47km Emberger- Gerlamooskirche- Emberger- Gerlamooskirche- …
Am Morgen geschlossene tiefbasige Wolkendecke. Typisch Greifenburg. Am Startplatz angekommen war die Basis gerade so noch unter Startplatz.
Nach Briefing und co hatte sich die Basis bis zum Gipfel empor gehoben. Groundstart; und ich hatte als tiefster ausgelegt.
Im Startpulk erwischte ich es nicht ideal und entschloss mich schon bald ins Licht Richtung Gaugen tief aufzubrechen.
Dort kaum etwas erwischt und noch tiefer weiter. Den ganzen Task allein geflogen. Tief und schnell. Bei der Wende zurück zur Emberger
musste ich zwei mal komplett auf die SW Seite fliegen, wodurch der Führungspulk deutlich wieder aufholen konnte. Endanflug war von der Emberger
über Gerlamooskirche direkt ins Ziel. Nice!

Flug:

Ausführlicher Bericht von mir auf der DHV-Seite Link

Kaiser Trophy – DHV Bericht

&nbsp- Kempten 09.07.2012

mal eben einen zweiten Bericht geschrieben und siehe da:
-Bericht

IcePeak 6

&nbsp- Tegelberg 07.07.2012

Heute: Jungfernflug meines neuen IcePeak 6 von Niviuk.

..und am Nachmittag gabs noch den ersten Streckenflug:


Stuttgarter Zeitung

&nbsp- Kempten 03.07.2012

„Vogel fliegt zur Silbermedaille“
Stuttgarter Zeitung – Leonberger Kreiszeitung
vom 31. Mai 2012
Der Münchinger Ferdinand Vogel ist baden-württembergischer Vizemeister im Gleitschirmfliegen.
[weiter]
Von Marius Venturini


Kaiser Trophy – Tag 2

&nbsp- Kempten 01.07.2012

Heute gab es keinen Task. Der Wettbewerb endet mit einem schönen Task. Gestern war ich zwar noch sehr erbittert
über meine zahlreichen Fehler, aber heute betrachte ich den Flug als einen vollen Erfolg. Traumhaft war es die
Gegend kennen zu lernen. Der Wilde Kaiser und das hochalpine Feeling machten die Strecke abwechslungsreich und
den Flug wunder schön.
Die letzte Wende war etwas schlecht gewählt. Der letzte Lander kam in 3m mit Rückenwind über die Ziellinie und
nach ein zwei gewollten Purzelbäumen bekam er seinen Applaus.

Die Ergebnisse von gestern waren also gleichzeitig die total Results. Platz 21 für mich und in der österreichischen
Wertungsart sogar Platz 4 in der Sportklasse.

Fotos
Results

Kaiser Trophy – Tag 1

&nbsp- Ellmau 30.06.2012

Nach dem es gestern Abend ordentlich noch gewitterte, gab es heute morgen einen blauen Himmel zum Briefing
und der Wilde Kaiser strahlte uns bezaubernd entgegen. Nach nem kurzen Briefing ging es mit dem Shuttle zur Hohen Salve.
In der Höhe war Süd Wind gemeldet. Die ersten Freiflieger zeigten, dass es in den unteren Schichten aber
einen deutlichen normalen N-Wind hatte. Die Vorhersagen versprachen zähe Thermik in tieferen Schichten und oben raus
gute Bedingungen. Am Startplatz erwartete uns thermischer S-Wind und nach dem Start ging es zögerlich rauf.
Kleine Wolken hatten sich über einigen Gipfeln so um die 2500m gebildet.
Ausgeschrieben war ein >80km Task. Hohe Salve – Kitzbühel – Richtung Wildkogel – WilderKaiser – Inntal – Landeplatz in Ellmau.
Die Bärte waren komisch heute. Stark, zerrissen mal großflächig mal mini Schläuche.
Als die Racetime begann, hatte ich wieder mal nicht die perfekte Höhe und so flog ich von Anfang an im mittleren Feld.
Nah der ersten Talquerung merkte ich, dass wird nicht mein Tag. Die führende Gruppe, welche aus sehr vielen Piloten bestand,
baute immer mehr Vorsprung auf und ich schnallte nicht, wo die kommende Wende genau war. Die ganze Zeit wollte ich eine Bergkette
weiter östlich fliegen. Aber im Wettbewerb gilt nun mal: Der Pulk hat immer recht. Also versuchte ich den Vorsprung nicht noch weiter
wachsen zu lassen und flog den andern hinterher. Als die nächste Querung an der Reihe war, hatte ich die Spitze wieder eingeholt.
Leider waren sie an der Basis und ich nur so grade über Grat. Trotzdem folgte ich den Querenden.
Sie nahmen die Wende und flogen direkt über den Bergrücken zurück ins westlichere Tal. Ich musste Höhe tanken
und spürte wie warm es doch heute war.
Im Mittelfeld mich befindend ging es den Task mit immer wieder gemachten Fehlern zäh voran. Die Führenden auf und davon
und das Mittelfeld musste, bzw puschte ich immer wieder an. Ich flog als erster los um ein wenig mehr Tempo zu machen,
aber die anderen ließen mich im Stich und kreisten weiter. Ein Fehler, welche allein häufiger passieren und das Mittelfeld hatte mich wieder.
Platz 21 für mich heute. Mein Avax ist mir weiter noch treu. Morgen solls gewittrig werden. Ich bin gespannt.

Flug:

Worldranking

&nbsp- Kempten 21.06.2012

Im aktuellen Worldranking habe ich es auf Platz 366 geschafft.
Im deutschen Ranking sogar auf Platz 30.
Worldranking abrufen:

Das Google-Ranking ist auch auf meiner Seite. Platz 1 für meine Homepage, gibt man „ferdinand vogel“ ein.

Ein Blick in unser Wohnzimmer

&nbsp- Kempten 05.06.2012



Oppenau Open – Tag 3,
Badenwürtembergischer Vizemeister 2012

&nbsp- Oppenau 28.05.2012

Eigentlich möchte ich nicht so viel schreiben. Zu viele sind bei diesem Task abgestürzt. Gute Besserung an dieser Stelle!
Also kurz und knapp (doch länger geworden):
Der Himmel war blau, das Briefing verpasste ich mal wieder und nach nem kleinen Frühstückssnack, ging es schon rauf zur Zuflucht
(Oppenau West). Der Wind säuselte schon fein, die Wiese kurz gemäht und die ersten Wolken entstanden. Der Tag sah einfach super aus.
Taskdescribtion:
Takeoff: Oppenau (Zuflucht); Startzylinder 3km nördlich; 1.WP Glaswaldsee (südlich); 2.WP 4km nördlicher als WP1; 3.WP Glaswaldsee;
4.WP LotharPfad (1km nördlich vom Startplatz); EndOfSpeed Holiswald (westlich von Oppenau); Eventlandeplatz.
Der Start gelang gut und es ging, bei schönem schwachen west Wind rauf. Über den Süd-Startplatz hinweg merkte man den deutlichen nord Anteil des
Windes doch etwas. Zäh ging es voran, kaum einer traute sich vor zu fliegen und die Zeit bis zum Race rückte immer näher. Kurz vor dem Startzylinder
gab es einen Kessel, der nicht so leicht bei dem dort herrschenden NW Wind zu überfliegen war. Nero, Daniel und Manu setzten sich hier ab, da sie es
als einzigste schafften etwas höher zu kommen. Als die Racetime startete, waren sie mit Rückenwind sofort auf und davon. Wir, die übergebliebenen
suchten verzweifelt nach dem Aufwind, der uns endlich mal über Grat bringen sollte.
Irgendwann reichte es mir und ich versuchte den Kessel aus zu fliegen.
Dies klappte verblüffend gut und als ich gerade in das deftige Lee flog zog es von unten durch und zu dem Piepste auch noch der erreichte Startzylinder.
Ich machte ein paar Kreise im turbulenten Leebart und flog zurück zum Startplatz. Da ich gut über diesem ankam und der Wind etwas komisch wehte (Vorhalten), wusste
ich gar nicht wo die nächste Wende ist. Wäre sie südwestlich hätte ich den Grat vom Startplatz weiter fliegen müssen, bis er sich verläuft und dann über
das Flache Stück zum nächsten Soaringhang fliegen müssen. Wäre sie allerdings süd- bis südöstlicher, würde sich der Sprung zur nächsten Ridge östlich
vom Startplatz lohnen. Der Pfeil auf dem GPS zeigte dies nur minimal an und die Richtung zeigte genau zwischen meine zwei Routen. Dann erblickte ich die
drei Führenden wie sie tief Route 1 gewählt, über dem Flachenstück flogen.
Da ich mich über dem Startplatz eh schon im Bart etwas ins Lee versetzen gelassen
hatte querte ich also zur östlichen Ridge, an welcher Freiflieger schön soarten. Sie kamen zwar nicht wirklich über Grat aber konnten sich auch weg vom
Hang gut halten. Das Lee spülte mich gut runter und ich soarte zunächst einwenig auf und heizte sofort in den hinter dem dortigen Startplatz liegenden
unlandbaren Kessel. Zu sehr sah es danach aus, dass dort Der Bart stehen müsse. So war es auch. Die Führenden soarten sich derweil schon wieder an der Wende
rauf. Nun hatte ich das Problem, dass ich beim Ausfliegen des Kessels ins Lee geraten würde. Etwas planlos flog ich trotzdem weiter in der Hoffnung, dass
mich wieder ein Leebart retten würde. 50m zur Wende, knapp über Grat mit leichtem Steigen, ließ ich mich auf die Hochebene versetzen. Hätte schief gehen können,
im Lee, tief aufs Flache. Kaum Piepste die Wende machte ich mich zurück auf den Weg in den Kessel, über den Grat hinweg, in den Kessel mit dem Windrad direkt östlich
von der Zuflucht. Die Führenden hatte ich wieder eingeholt und gemeinsam suchten wir nach einem super Bart, denn die Strecke durchs Lee bei nun schon kräftigem NW
Wind war weit. In Talmitte fanden wir den entscheidenden Bart. Ich verließ ihn ein wenig zu früh und hoffte wieder auf einen Leebart. Die anderen ließen sich zurück
an den Grat treiben und stiegen dort weiter. Kurz vor dem Startplatz piepste ein Nullschieber, und dass wars dann auch schon; zu kräftig war der Wind. Aufgebend,
flog ich zurück zum Windrad. Die zweite Führungsgruppe mit Pepe und Peter zeigten mir den Bart an und gemeinsam machten wir die erforderliche Höhe. Die anderen drei
waren inzwischen schon über dem Startplatz im Luv wieder verschwunden.
Im halb Gas ging es über den Startplatz hinweg zum Süd-Startplatz. Fette Klapper zeigten,
dass es hier mit dem schönen W-Wind vorüber war. Selbst der Hang, den wir alle im super Luv dachten, spülte uns tiefer. Turbulent und unangenehm flogen wir weiter
in den Kessel vor dem Startzylinder. Dort wartete bereits Manu, der den diesmal erforderlichen Sprung über den Kessel nicht geschafft hatte. Ewig probierten wir es,
mit allen Ideen die uns einfielen. Immer mehr Piloten wurden wir, bis eine kleine Gruppe sehr tief kam und den vom stark gewordenen NNO Wind versetzten Bart fanden. Drüber
gesetzt und rauf ging es. Die nördliche Wende war schnell genommen und zügig ging es zurück zur Zuflucht. Etwas zu tief kam ich am Startplatz an. Kein Freiflieger war
mehr in der Luft und ich wunderte mich ein wenig darüber. vor dem Startplatz stand ein schöner Bart und wieder ließ ich mich ins Lee versetzen. Der Bart zog aber
durch und so flogen Manu und ich auf direktem Wege die Wende an. Nero flog zu diesem Zeitpunkt schon wieder zurück. Dieser Vorsprung war uneinholbar, also machte
ich halb lang. Zudem drückte meine Blase extrem. Auf dem Gleitflug zur südlichen Wende kümmerte ich mich um meine Blase (geht auch ohne Uri gut) und beobachtete, wie
der erste Rettungshubschrauber unter mir davon flog. Einige waren im Tal südöstlich vom Startplatz Zuflucht gelandet.
Direkt vor der Wende fing es gut an zu steigen und ich ging aus dem Gas und flog schön langsam auf die Wende zu, die anderen heizten tief zur Wende. Mit gutem Steigen
drehte ich ein und der Windversatz führte mich in den Wegpunktzylinder. Hoch ging es wiedermal zurück in den Kessel mit dem Windrad. Alle abgehängt flog ich in den Bart
des Tages. Auf 2200m biemte es mich rauf bis der Endflugrechner 500m über Goal und eine erforderliche Gleitzahl von 8 ankündigte. Da ich mir inzwischen sicher war, dass
der Wind auf NNO gedreht hatte flog ich im voll Gas los, nahm die Wende knapp nördlich vom Startplatz Zuflucht und glitt in Richtung Oppenau ab. Mit dauerhaftem Sinken von
3-5m/sec klappte es nicht ins Ziel zu fliegen. Auch EndOffSpeed war um wenige Meter nicht mehr drin. Eingelandet oben an der Wende machte ich mich zu Fuß auf den Weg zum
Landeplatz.
Dort war miese Stimmung. Viele mussten in extremen Bedingungen Landen und einigen gelang dies leider nicht.
Aus diesem Grund wurde der Task schon um 15Uhr gestoppt. Ich brauch n Funke, dass ich auch anschalte!
Der Schwarzwald ist nicht ohne, aber man muss ja auch nicht überall rein fliegen. Pilotenselbsteinschätzung ist wichtig und die meisten überschätzen sich zu oft.

Task1: Platz 8 (Oppenau Open), Platz 1 (BaWü)
Task2: Platz 4 (Oppenau Open), Platz 2 (BaWü)
Gesammt: Platz 7 (Oppenau Open), Platz 2 (BaWü)

Fotos
Flug:
Results

Oppenau Open – Tag 2, best of BW

&nbsp- Oppenau 27.05.2012

9 Uhr:
Der Himmel ist von Wolken bedeckt. Um 9:45Uhr ist Briefing. Ich denke heute werden wir in die Luft kommen.
Vergesst nicht das LiveTracking auf der Internetseite der BaWü Airgames.

20 Uhr:
Task Nummer 1; durchwachsen und abwechslungsreich für fast alle kurz. Geflogen wurde ein Task über 51km (ohne Radienberücksichtigung).
Nach dem Start vom NO Startplatz musste eine Wende ca 3km nördlich in Richtung Oppenau genommen werden, bevor der Exit Zylinder südlich
vom Ost Startplatz angeflogen werden konnte. Von dort wieder zurück zur ersten Wende und anschließend weit nach Süden und gedacht war,
dann wieder zum Landeplatz in Oppenau zu fliegen.
Sieger ist Pepe. Er kam als einziger ins Ziel und wurde stark bejubelt und von Wingcuit Piloten über die Ziellinie begleitet.
Die vom Morgen gebliebene Wolkendecke blieb uns erhalten. Das Briefing war kurz und knapp. Kurz nach Window Open startete auch ich in die feuchte
trübe Luft. Von Westen zogen dunklere Schichtungen auf. Zunächst ging es gut an der Ostkante rauf. Die Profis waren bereits hoch an der Basis,
zu der ich es nicht hoch schaffte. Also entschied ich mich die erste Wende schon einmal zu holen. Zurück über dem Startplatz ging es noch zäher rauf.
Also beobachtete ich die Wolken etwas und was die wenigen anderen machten, die nicht im Orbit kreisten. Die Wolken sahen komisch aus. Bekamen beulen
und das ganze kam mir sehr komisch vor. Diese Beulen kannte ich nur von Gewittern, also beobachtete ich das Wolkenfeld besonders.
Beim rum suppen am Hang entdeckte ich einen Piloten sich tief im Tal wieder rausgraben. Mutig flog ich sofort raus und setze mich auf ihn drauf.
Endlich ging es einwenig weiter rauf. Zum Racebeginn war ich ca 300m unter den Höchsten, den Enzos und Cores. Ich flog trotzdem los zum Startzylinder und kam
30sec zu spät dort an. Im halb Gas gings die ganze Ridge wieder nach norden. Da ich mehr Abstand vom Hang nahm und die kommende Wende östlich anpeilte
befand ich mich trotzdem vorne mit dabei und inzwischen nur noch 100m unter den Führenden. Die Wolken entleerten sich zu diesem Zeitpunkt über der
Hornisgrinde. Ein paar wenige Tropfen erreichten auch uns. Immer daran denkend, dass der Task vermutlich ohnehin bald gestoppt werden könnte, heizte ich knapp
über Grat weiter nach Süden; an beiden Startplätzen vorbei. Durch die Schauer und die dickeren Wolken gab es kaum bis keine Thermik mehr. Früh entschied ich
mich, den Hang rechts liegen zu lassen und eine Route über das Tal zu wählen. Die anderen folgten mit mehr Höhe. Der Hauptpulk blieb an der Kante und beobachtete
zunächst noch wie es weiter gehen könnte. Immer tiefer werdend suchte ich mir einen Prallhang in der Hoffnung, dass er soaren könnte. Die Führenden soarten eine
Ridge weiter. Immer tiefer ging es bis ich schließlich aufgeben musste. Pepe war in diesem Moment auf meiner Höhe und schnappte sich den Nullschieber, der ihn
kurz darauf wieder nach oben beförderte.
Nach dem Einpacken war der Rückholer schon da und es ging noch einmal rauf. Oben angekommen machte die Wolkenschicht auf und es wurde schön.
Die Flugshows versüßten den Nachmittag, neben: D-Bag packen helfen und mit dem RC-Gleitschirm rum fliegen. Inzwischen schaffe auch ich die Fullstals wieder
auszuleiten und ein wenig Thermikfliegen war auch dabei.
Ich bin gespannt wie die Wertungslisten ausfallen werden. Vermutlich sind alle sehr nah bei einander, da nur einer weit kam. Morgen soll gut werden
(heißt es dass nicht immer?)
Flug:

Oppenau Open – Tag 1, gecancelt

&nbsp- Oppenau 26.05.2012

Es war schon am Vorabend klar, heute wird es zu viel Wind haben. Das erste Briefing wurde auf 13Uhr verschoben und anschließend der ganze Tag abgesagt. In der Luft waren die Modellflieger, ein paar Fallschirmspringer und Chrigel, der von Thun zu Fuß und mit Gleitschirm, ganz im X-Alps Style angereist kam. Die Acro Piloten blieben nach den Klappern der Fallschirmspringer mit uns am Boden. Slackline und Sonnen waren unser Alternativ Programm. Morgen wird geflogen. Der stramme Ostwind soll abnehmen.
Auf der Internetseite der BaWü Airgames gibt es ein LiveTracking für euch.
Fotos erst am Di Abend.

Neuer Sponsor – Hacker Motor GmbH

&nbsp- Kempten 22.05.2012

Einen riesen Dank an Hacker Motor für den Modellgleitschirm! Bald gibts geile Videos, versprochen!
Sponsoren


Bayrische Landesmeisterschaft 2012 – Tag 4

&nbsp- Lenggries 20.05.2012

Der heutige Tag wurde bei 9hPa Druckdifferenz (Föhn) sofort gecancelt und die Siegerehrung fand um 11Uhr statt.
Für mich Platz 38 overall (Task1: OUT – Task2: 10ter – Task3: 18ter).
Fotos
Results

Bayrische Landesmeisterschaft 2012 – Tag 3

&nbsp- Lenggries 19.05.2012

Föhn war heute angesagt. Mit blauem Himmel ging es rauf. Am Horizont ließ sich die Föhnmauer erahnen. Diese stellte sich aber doch schnell als schöne Cumulis herraus,
welche im Tagesverlauf auch bei uns noch entstanden. Der Föhn war glücklicherweiße nicht bei uns. Auch die Windwerte am Patscherkofel blieben den Vorhersagen trotzend
niedrig. Oben angekommen flogen die Freiflieger schon fleißig und soarten
sich in die Höhe. Kamen sie aber etwas unter Grat, ging es im OSO Wind stehend abwärts. Ein interessanter Task wurde ausgeschrieben. Der Startzylinder
diesmal um den Startplatz als ein EXIT Zylinder, WP1 westlich die Ridge entlang, WP2 Startplatz, WP3 noch ein Stück weiter westlich, WP4 Landeplatz Lenggries,
WP5 Landeplatz Blomberg ganz im Norden, WP6 Blomberg, GOAL dann von dort aus nordöstlich hinter Bad Tölz.
Mit wenig Südwind ging es um 12:30Uhr in die Luft. Recht schnell auf 2200 m und dann an den Rand des Startzylinders. Nun viel mir aber auf, dass mein GPS den
Pfeil nach hinten zum Startplatz zeigte. Da ich beim Briefing immer den Startplatz mit als Wegpunkt einprogrammiere, um die totale Distanz des Tasks zu erfahren,
dachte ich, ich hätte vergessen, diesen raus zu nehmen. Also glitt ich weg vom Hang und programmierte ewig rum, startete die Route neu bis es klappte.
Zurück am Startzylinder erwischte ich einen guten Bart und es ging auf 2500 m. Immer wieder konnte ich mich auf andere drauf setzen und war so, lange Zeit der Höchste.
Erst 3 min vor dem Race kam ich etwas tiefer und als es los ging war ich leider nicht mehr oben dabei. Im Geradeausflug ging es die Ridge auf und ab und auf und ab.
Thermisch war es, und immer wieder sah man die Enzos aus dem Gas gehen und die Schirme stellten sich dabei enorm auf.
Erst als es raus zum Landeplatz gehen sollte, wurde es taktisch. Nochmal Höhe tanken um hoch am Blomberg anzukommen oder gleich weiter? Viele entschieden sich für ersteres.
Ich flog mit knappen 2300 m direkt weiter. Nach der Landeplatzwende ging es mit Rückenwind und Vollgas zum Blomberg nach Norden. 80km/h standen teils auf dem Tacho.
Über dem Berg angekommen sah man nördlich im Tal, an der Wende einen Gleitschirmflieger mit minimaler Vorwärtsfahrt landen gehen. Er stand gegen starken Ostwind,
den wir im Endanflug alle noch spüren sollten.
Nach dem wir den Blomberg also links liegen gelassen hatten und raus ins Flache über den Landeplatz Blomberg geglitten waren, befanden wir uns noch so hoch,
dass wir zurück zur letzten Wende am Blomberg selbst noch im Südwind standen. Erst als wir am Blomberg zurück waren und etwas tiefer gekommen waren, merkte man den starken Ostwind.
Soarend machten wir ganz langsam Höhe. Das Goal war nicht weit entfernt, aber bei einer erforderlichen Gleitzahl von 7 und diesem Gegenwind reichte es definitiv noch nicht,
als der erste einfach los flog. Paul Guschelbauer riskierte es und nach kurzem Warten flogen immer mehr mit etwas mehr Höhe als er los. Der Wind wurde immer stärker und über
Bad Tölz war für fast jeden Schluss. Im Video, von diesem Task sieht man wie kräftig der Wind wurde.
Wenige hatten die Idee zurück zum Brauneck zu fliegen um mit maximaler Höhe und dem Südwind da oben, sich ins Ziel blasen zu lassen. Für diese Wenigen: leider; denn kurz darauf wurde der Task gestoppt.
Ich schaffte es bis fast nach Bad Tölz und drehte vor dem Flusstal ab um oben auf einer frei angeströmten Wiese saver zu landen als unten in Bad Tölz.
Ins Ziel schaffte es niemand.
Flug:

Bayrische Landesmeisterschaft 2012 – Tag 2

&nbsp- Lenggries 18.05.2012

Der erste Blick am frühen Morgen ließ nicht viel Hoffnung zu. Geschlossene hohe Wolkendecke und im Tal kräftiger Südwind vermittelten
das, was man unter Föhn gelernt hatte. Das erste Briefing wurde verschoben und das Einheitsgrau, von Westen näher kommend, erinnerte mich
an irgendetwas. ->Warmfront = Dauerregen<- Der Blick ins Regenradar bestätigte meine Vermutung, doch der Föhn trocknete die paar Tropfen ab, bevor sie in Lenggries auch nur ankommen konnten.
Zum Mittagsbriefing kam die Sonne raus und die ersten Freiflieger konnten sich halten. Also ging es zügig auf den Berg. Der Schnee war inzwischen
weniger geworden, die Tannen grün und durch das Weiß schimmerte wieder etwas Boden durch. Der Task wurde schnell ausgeschrieben. In der Höhe sah man
einen Ansatz von Lentis. Im Westen Zirren und dickere Wolkenfelder, die näher kamen. Meine Überlegung war es, vor diesen mich hoch zu plazieren, um in
der eh sehr stabilen Luftschichtung mich dann so weit wie möglich dem Task entsprechend vor zu mogeln.
Wendepunkte waren:
Startzylinder 3km westlich vom Startplatz, WP1 Startplatz, WP2 vor dem Blomberg im Norden, WP3 Landeplatz, WP4 eine Ridge südlich vom Brauneck,
WP5 weit südlich vom Brauneck (Talende), GOAL.
Tasklänge waren grobe 41km.

Leichter bis böiger Nordwind erwartete uns am Startplatz. Alle 94 Piloten mussten an dem kleinen Startplatz raus (max 3 gleichzeitig). Spät war ich dran.
Die ersten flogen schon zum Startzylinder, da hatte ich noch einige Piloten in der langen Schlange vor mir. Die Starts waren teils katastrophal und so
brauchte es noch länger, als ich es mir bei einem Wettkampf gedacht hatte.
Kaum war ich draußen, flog es sich ruhig nach oben. Mit ein wenig Startüberhöhung ging es zügig zum Startzylinder. Immer mehr fanden sich dort ein und
es wurde ganz schön voll. Schwacher Startpulkbart und immer mehr Zirren ließen Höhemachen nicht zu. Erst nach dem Start und zurück über dem Startplatz
ging es rauf und dann auch sofort los nach norden ins Flache. Viele standen bei der 2.ten Wende. Die Führenden kamen über dem kleinen Buckel noch in der
Sonne an. Nach dem sie auf dem Weg zur Wende waren, kam ich im Schatten an und nahm den Bart, der noch übrig war. Als die Ersten zurück kamen, hatte auch ich meine Höhe
und konnte die Wende nehmen. Der Hauptpulk kam leider zu tief und stand im Talwind gefangen. Deshalb standen hier auch die meisten.
Am Buckel wieder angekommen, kam die Sonne raus und ich machte immer mehr Höhe. Als ich mich auf 2000m wieder fand, waren die Führenden schon auf dem Weg
zum Landeplatz; aber niedriger! Gemütlich machte ich mich auf den Weg und nach der Landeplatzwende hatte ich den Führungspulk wieder eingeholt, nachdem ich am
Anfang des Tasks einfach zu wenig Gas gegeben hatte. Die meisten versuchten es nun nordöstlich vom Startplatz. Gemächlich machten sie Höhe. Ich entschied mich, genau vor
den Startplatz zu fliegen und nach ein wenig warten ging es rauf. Die Top Piloten sahen dies und folgten mir. Immer mehr Höhe machend wartete ich nach dem gestrigen
Tage, dass andere vor fliegen. Mit ausreichend Höhe ging es los. Marc Wensauer führte zunächst mit sogar mehr Höhe, ging dann aber taktisch aus dem Gas und ließ uns
unter sich durch, damit er seine Dummies vor und unter sich hatte. An der vorletzten Wende hatte ich dann ein sau gutes Gefühl. Mit starkem Steigen ging es rauf
und als auf dem Endrechner +400 m stand, juckte es mich zu sehr und ich flog zur letzten Wende los. Alle folgten und stiegen gut ins Gas. Schnell hatten sie mich
und die letzte Wende auch. Dann hieß es zum Landeplatz kommen. In Talmitte ging es langsam gegen den Talwind voran. Immer wieder gab es Nullschieber und das geflogene
Tempo blieb hoch, trotzdessen dass sich alle dachte; das wird so nix, die Höhe reicht nie.
Marc und Daniel Tyrkas flogen voraus und hatten guten Vorsprung raus geholt. Mich überholten immer mehr. Immer tiefer kamen wir und immer knapper wurde es. Marc reichte es mit 1m
über die Ziellinie, Daniel stand 1km vor der Wende. Über ihn hinweg gleitend wurde es auch für mich immer enger. Der Prallhügel südlich vom Landeplatz, so dachte ich würde
meine Rettung werden. Leider saugte eine Blase über dem Landeplatz den erhofften Aufwind ab und so reichte es mir nicht mehr über die aller letzte Baumreihe vor dem Landeplatz.
160m vor der Ziellinie stand ich am Boden.
In Summe kamen 9 Piloten ins Ziel und ich steh auf Platz 10. Overall Platz 45 (nach gestern kein Wunder).
Morgen soll es nochmal in die Luft gehen. Wir werden sehn.
Flug:

Bayrische Landesmeisterschaft 2012 – Tag 1

&nbsp- Lenggries 17.05.2012

Viel Restfeuchte zeigte sich noch am frühen Morgen. Die Wolken ließen den Blick zu den Bergen nicht wirklich zu.
Das Briefing war schnell abgehalten und langsam machten wir uns auf den Weg zur Bahn um uns rauf in den Schnee gondeln zu lassen.
Die Basis war inzwischen etwas gestiegen und immer wieder schaute die Sonne durch. Ganz langsam bildeten sich einzelne Wolken,
deren Kanten aber viel zu fluffig waren und noch kaum saugten.
Der Task war um 12 Uhr fertig und wie immer standen alle Wettkampfpiloten um das Taskboard und die GPS piepsten ohne Ende.
Zum Window Open waren 2 Gleitschirme auf Startplatzhöhe am Kurbeln. Von uns startete aber keiner. Es war eh noch Zeit bis zum Race.
Wendepunkte waren:
Startzylinder Kiesgrube (5km nördlich vom Brauneck), 1.WP am Köchelsee Jochberg (westlich vom Brauneck), 2.WP Landeplatz Brauneck,
3.WP Blomberg (nördlich vom Brauneck, fast im Flachen), 4.WP östlich querend, 5.WP östlich vom Landeplatz, GOAL.

Die Wettkampfleitung suchte am Startplatz nach Freifliegern, die Dummies spielen könnten. 30 min vor dem Race ging es endlich auf der
Süd Seite. Mit leichtem Rückenwind setzte ich mich auf die tief Kurbelnden und wartete schließlich an der Basis bis 10 min vor dem Race.
Dann flog ich zu den anderen auf die Nordseite direkt an den Startzylinder. Mit Nullschiebern schraubten wir uns wartend immer tiefer.
Zu Racebeginn am Zylinder und zurück auf die Nordseite des Braunecks. Relativ tief ging es mit allen im 2m/sec Bart nach oben. Meine Ausgangshöhe
war leider nicht ideal. Also befand ich mich auf halber Höhe des Bartes. Irgendwann konnten wir wieder in die Südseite schauen.
Als ich meinte, dass es so gerade reichen könnte, flog ich los und verließ den riesen Pulk. Vor mir, aber höher, war Manu schon los geflogen.
Mir reichte es leider nicht und so musste ich um die Flanke mit der Bahn drum rum. Endlich im Südkessel angekommen war alles abgeschattet
und kurz darauf stand ich am Boden. Nichtmals Minimumdistance
Der Tag wurde immer besser und blauer. Viele kamen ins Ziel und der Flug muss traumhaft gewesen sein.
Flug:

Bayrische Landesmeisterschaft 2012 – Anreise

&nbsp- Kempten 16.05.2012

Heute geht es auf ans Brauneck, wo morgen die Bayrische Meisterschaft gemeinsam mit der Deutschen Liga statt finden wird.
Es werden sehr gute Piloten dabei sein und das Wetter verspricht, ab Freitag gut zu werden.
Im Moment regnet bzw schneit es noch,..

Hessische Landesmeisterschaft 2012 – Tag 6 (+7)

&nbsp- Greifenburg 04.05.2012

Nach dem es am Vorabend wieder länger geregnet hatte, war es feucht am Morgen. In der Höhe ein paar restliche
Altocumuli, die sich schnell wegkochten und am Boden zunächst noch Bodennebel.
Zum Briefing um 9Uhr standen schon große Wolken über der Emberger und auch der Wetterbericht meinte,
dass es heute früher los ginge mit Gewittern. Also wurde der heutige Tag gecancelt und der morgige letzte
auch, da dann noch schlechteres Wetter kommen soll.
Dass es heute bis um 13Uhr super fliegbar war lassen wir mal so stehen. Hätte gerne noch einen Task geflogen.
Aber so ist es mir auch recht, denn um 20Uhr ist Siegerehrung und ich habe meinen 3ten Internationalen Wettbewerb
mit dem 1.Platz erflogen.

Der nächste Wettkampf ist die Bayrische in 2Wochen.

Hessische Landesmeisterschaft 2012 – Tag 5

&nbsp- Greifenburg 03.05.2012

9 Uhr:
Heute wieder blauer Himmel beim erwachen. Leider wieder mit kleinen Wölckchen schon ab 8Uhr über der Emberger.
Aber heute soll endlich der Süd Wind nachgeben. Mehr dann später,..

18 Uhr:
Es gab einen Task! Platz 2 für mich und das nur 300m hinter dem Führenden.
95km: WP1 Radelbergeralm (östlich), WP2 Höferalm (Stromleitung), WP3 Emberger, WP4 Spitzegel (hinterm Weißensee), GOAL.
Heute hatten wir östliche Winde. Gedacht war schwacher Wind, in der Luft erwartete uns dann doch ordentlicher SO Wind.
Der Startzylinder war zwischen der Emberger und dem Gaugen (eins östlich). Wir kurbelten gut hoch und hatten mit 3200m
eine enorme Ausgangshöhe. Im Geradeausflug nahmen wir im Führungspulk die erste Wende. Wir setzten uns ab, da wir ein wenig
tiefer in die Kreuzeckgruppe geflogen waren. Die anderen kamen tief, und mussten sich im Kessel vom Gaugen ewig wieder hoch
kämpfen. Zurück an der Emberger vorbei, Knoten und auch an der Mockaspitze ebenfalls im fast Geradeausflug. Die zweite Wende
wurde spannend. Es bockte sehr und ich dachte mir schon, wenn jetzt die Sportklasse hier gleich rein fliegt, werden ein zwei
Rettungen fliegen. Da der Wind extrem aus SO kam hatten wir die Wende schnell, so mit 60-70km/h. Auf dem Rückweg war es
unmöglich südlich um die Mockaspitze zurück zu fliegen. Also entschied ich mich mit zwei anderen durch die Kreuzeckgruppe
zurück zu fliegen. Am Gaugen angekommen und auf dem Weg zum Weißensee fehlte es etwas an Sonne. Der Weißensee war zu dem
nur halb sichtbar; der restliche Teil von einer Graupelschauer versteckt. Die typische Route am Weißensee Nordgrat auf zu
soaren klappte nicht, da es zu viel geregnet hatte. Ich verbastelte mich und fand kurz vorm landengehen den rettenden
Bart zurück an die Spitze. Bis zur Wende ging es mit viel Gegenwind voran. Im Endanflug stand dann schon das Gewitter über
dem Hauptkamm und es regnete bereits im Drautal. Nächstes mal werde ich früher landen gehen; war aber noch save.
Der Task wurde schon vor der Querung zum Weißensee gestoppt und mit einem Kreuz am Landeplatz gekennzeichnet. Leider sahen wir
dieses nicht. Als ich im Endanflug mich befand, war das Kreuz sogar schon wieder zusammengelegt.
Flug:

Hessische Landesmeisterschaft 2012 – Tag 4

&nbsp- Greifenburg 02.05.2012

Heute gab es leider keinen Task. Gestern Abend hatte es zunächst Gewittert und sich dann erst einmal eingeregnet.
Am Morgen weckte uns keine Sonne. Die Wolken hingen tief ins Tal und doch fuhren wir zum Startplatz.
Nachdem sich die tiefen Wolken aufgelöst hatten machte uns ein kräftiger Südwind zu schaffen. Ein Task wurde ausgeschrieben
und kurz vor Start gestoppt, bzw. verschoben und anschließend gecancelt.
Dafür kam mein RC Gleitschirm und morgen wird es hoffentlich die ersten Runden über dem Campingplatz geben.

Hessische Landesmeisterschaft 2012 – Tag 3

&nbsp- Greifenburg 01.05.2012

Der erste gültige Task und ich bin auf dem 1. Platz!
Blauer Himmel und die ersten Cumulis zum Briefing um 9Uhr ließen alle auf einen Durchgang hoffen.
Die Busse wurden schnell befüllt und um 10:30Uhr wurde der Task schon ausgeschrieben.
60km: WP1-hinter der Mockaspitze (westlich), WP2-Gerlamoos Kapelle (östlich), WP3-Startplatz und WP4- die Weißenseebrücke
Die Wolken zeigten deutlich, dass es heute noch zur Sache gehen sollte (tut es auch gerade im Moment). Die Dolomiten waren
schon gut abgeschattet und auch bei uns breiteten sich die Wolken bereits deutlich aus.
Mit noch viel Sonne wurde das Window um 11:30Uhr geöffnet und gemächlich wurde es voller vor der Emberger. Der Startzylinder
war mit 7km um die erste Wende so gelegt, dass sich langsam alle über dem Knoten (eins westlich der Emberger) wiederfanden.
Es brauchte bis der Startpulk größer wurde. Zu zäh war noch die Thermik. Erst kurz vor 12Uhr, zur Zeitnahme wurde es voller.
Die bekannten kräftigen und pulsierenden Bärte vorm Knoten ließen uns eine schöne Ausgangshöhe zu. Etwas verpeilt und teils verspätet
ging es los zur ersten Wende. Die Bärte waren stark und so nahm der Führungspulk nach wenigen Kreisen die erste Wende und düste
schon wieder zurück, als die letzten den Task noch nicht gestartet hatten. Höhe machen bis zur Basis und über die Emberger hinweg
zum abgeschatteten Gaugen und tief weiter zum Stagor. Die Zirren lichteten sich in diesem Moment zum Glück ein wenig und so ging
es zunächst zögerlich, dann flott nach oben. Auf halber Höhe entschied ich mich als einziger die Wende im Tal schon jetzt zu nehmen.
Der Hauptpulk kam vom Gaugen und ich wollte zurück am Berg sein, wenn dieser mir dort schon wieder die Thermik markierte.
Die anderen aus dem Führungstrio nahmen am Berg mit was ging und flogen mit viel Höhe zur Wende und von dort sofort weiter zurück
zur Emberger. Ich vorlor etwas Zeit beim wiederfinden des Bartes und folgte mit etwas mehr Höhe und tiefer in der Kreuzeckgruppe
den Führenden. Meine Höhe reichte und ich glitt bis zurück zum Startplatz einfach durch. Dadurch war ich tief, hatte aber wieder alle
eingeholt. Die Emberger ging leider schon nicht mehr so gut. Die Abschattung aus den Dolomiten hatte uns erreicht. Mit dem letzten Bart
stieg ich mit den anderen wieder in die Höhe. Nur waren die anderen viel höher, da sie vor der Querung zur Emberger nochmals Höhe getankt hatten.
Über dem Weißensee war auch schon alles abgeschattet und die Strecke zu weit um es direkt zu wagen. Also verließ ich schnell die Emberger
und flog tief zur letzten Sonne am Gaugen. Kaum war ich dort kam der Schatten und mit ihm all die gespeicherten Wärmereserven. So fand ich mich
schneller als gedacht extrem weit oben wieder. Inzwischen war alles Abgeschattet und die Führenden waren von der Emberger doch direkt in Richtung
Weißensee unterwegs. Mit Gegenwind ging es gemächlich über das Drautal. Ich hatte ausreichend Höhe, aber die Führenden kamen für meinen Geschmack
doch sehr tief. Maurice war einer von den beiden und hatte den rettenden Bart auf der anderen Seite gefunden. Ich schaute Ihm zu, wie er vor mir Stück
für Stück wieder Höhe machte und entschied mich dann doch, einfach an ihm vorbei direkt die Wende zu nehmen. So ging es mit 1m/sec die Ritsch zur Brücke
vor. Ein wunderschönes Bild da oben. Mit sieges sicherem Gefühl nahm ich die letzte Wende über dem See und glitt gemütlich in Richtung Ziel.

Nie hätte ich gedacht, dass ich gegen die neuen EN-D eine Chance habe. Aber der Tagessieg war meiner und das obwohl ich kaum im Gas stand
mit meinem lieben AvaxXC3.
Fast wie bei der Junior Challenge, nur dass es diesmal ein richtiger FAI 2 Wettbewerb ist 😉
Der Flug:
Weitere Fotos: HIER
Ich freu mich auf morgen!

Hessische Landesmeisterschaft 2012 – Tag 2

&nbsp- Greifenburg 30.04.2012

Der super Tag entpuppt sich als ein wolkenverhangener Abgleiter Tag. Das Briefing war auf 11:30Uhr am Startplatz angesetzt.
Heute morgen dann mit Null blauem Himmel die Info; Briefing 11Uhr unten!
Die Stimmung gesunken. Heute Mittag sollen wieder starke Böen durch gehen. Die ersten gleiten ihre teuren Flüge von der Emberger ab.
Würde gerne mal von einem Task berichten..
Bei den Wolken gehe ich aber davon aus, dass auch der heutige Task gecancelt wird.

11Uhr:
Das Briefing war kurz. Es geht hoch! Der Wind hat nachgelassen. Mal sehn ob es einen Task geben wird.

20Uhr:
Ich brauchte exakt 2h bis ich endlich am Startplatz ankam; zu viele Piloten mussten gleichzeitig auf den Berg.
So reichte es gerade, um rechtzeitig für das Briefing am Startplatz zu sein. Ein kurzer Task von 41km (Abzüglich Cylinder 35km) war ausgeschrieben.
Von Westen näherte sich ein Schauer. Noch weit genug entfernt, aber das Window wurde erst um 14Uhr gestartet und die erste Zeitnahme um 14:30Uhr.
Mir ging schon durch den Kopf schnell einfach runter zu fliegen um oben nicht von der Schauer erfasst zu werden.
Dann kurz vor 14Uhr die traurige Erlösung; der Task ist gecancelt. So packten die einen ein und die anderen starteten in Richtung Schauer,
welche nun schon im Drautal abregnete.
Am Abend wurde es wieder richtig schön und nach viel Volleyball gab es für den einen oder anderen noch einen unvergesslichen Abendflug.
Morgen wird besser!

Hessische Landesmeisterschaft 2012 – Tag 1

&nbsp- Greifenburg 29.04.2012

Gleich ist das erste Briefing. Der Himmel ist blau und mit ein paar wenigen hohen Schichtwolken die gegen Norden rasen bestückt.
Der heutige Task ist schon mal gecancelt. Der Hubschrauberpilot von heute Morgen meinte 80km/h aus Süd. Gestern war schon übel.
Aber die guten Tage kommen!

Hessische Landesmeisterschaft 2012 – Einschreibung

&nbsp- Greifenburg 28.04.2012

Nach einem schönen Einflugstag mit 80km Streckenflug ging es abends zur Einschreibung. Morgen wird nicht ganz so gut. Warten wir ab.
Flug mit Kommentar und Fotos:

Palz Open 2012 – Cancelt

&nbsp- Stuttgart 15.04.2012

Tag 1 (Nachtrag):
Nach dem ersten Briefing ging es schnell mit zwei Reisebussen rauf auf den Treh.
Bei mittlerem NO Wind nicht ideal, aber die Thermik sollte den passenden Startwind schon mit sich bringen.
Der blaue Himmel war (am Startplatz angekommen) durch große, mit viel Wasser gefüllte Wolken bestückt.
Es war erst 11Uhr als die erste Wolke uns die ersten Graupel Stückchen von hinten in den Nacken fielen lies.
Der Nachmittag wurde nicht besser und immer wieder ging ich zu meinem Schirm und schüttelte das weiße Nass von diesem.
So wurde entschieden die Ligatagung auf dem Berg durchzuführen.
Als alle gesättigt und müde wieder in das kalte Nass zurück kehrten war klar; Der Tag ist gecancelt und die Busse
zum runter fahren wurden gerufen. Ein paar wenige konnten es nicht lassen und so stiegen wir noch mal die paar Meter zum Startplatz.
Im Tal eine Schauer, am Start minimaler Rückenwind mit leichtem Nieseln. Nass war mein erster Flug in den Vogesen!
Erst am späten Nachmittag fuhren noch ein paar wenige zum Soaren auf den gegenüberliegenden Berg. Wir vergnügten uns mit nem tollen
RC-Gleitschirm und ließen es uns anschließen mit allen beim Pilotenessen gut gehen.

Tag 2 (Nachtrag):
Die Nacht war kurz, viele schon am Vorabend abgereist. Zu schlecht waren die Prognosen.
Es war von der Früh weg feucht und die Sonne hatte keine Chance durch die trübe Luftmassen bis auf den Boden zu kommen.
Zu dem war ein starker Nordwind angekündigt, der im Tagesgang nur noch stärker werden sollte.
So wurde der Wettbewerb offiziell beim Morgenbriefing als Beendet erklärt.
Die Ligapiloten, welche nach norden mussten vereinigten sich und so ging es in der Hoffnung auf ein wenig Soaren in die nördlichen Vogesen.
Mehr als Groundhandling sollte aber auch an diesem Tag nicht mehr drin sein.

Ich hoffe auf kommende bessere Wettbewerbe!

Palz Open 2012 – Tag 1

&nbsp- Vellering 13.04.2012

08:30Uhr
Wecker klingelte um 8Uhr. Das Auto von oben bis unten eingefroren erfreute der Blick gegen Himmel.
Blauer Himmel und schon die ersten Thermikwölkchen neben dem Bodennebel und den weißen Wiesen.
Die Flugschule war schon fleißig und das Frühstück lass ich mir jetzt im Sonnenschein schmecken.

Die Anreise gestern war wechselhaft; typisch Aprilwetter. Die Krönung war der Gipfelbesuch des Kandel
bei Freiburg bei Schneefall.
Zumindest heute sollte ein schöner Task drin sein. Bin sehr gespannt auf das Fluggebiet und das neue
Feeling am Startplatz. Mal sehn wie viele mit den „Neuen EN-D“ unterwegs sind.

Palz Open 2012

&nbsp- Stuttgart 11.04.2012

Morgen startet der für mich erste Wettbewerb der Saison am Treh in den Vogesen.
Leider macht das Wetter nicht mit und der erste Wettbewerbstag am Donnerstag ist schon abgesagt.
Der Freitag sieht dafür ziemlich gut aus. Ich bin gespannt auf die Vogesen und die zahlreichen neuen EN D.
Link zum Wettbewerb: hier

Deutsche Gleitschirmwertung

&nbsp- Stuttgart 09.04.2012

Und noch immer befinde ich mich unter den Top 10 der Deutschen Gleitschirmstreckenflugmeisterschafft.
Link zur Wertung:

Die Streckenflugsaison ist eröffnet

&nbsp- Pfronten 15.03.2012

Ein Traumtag! Vom Breitenberg bis kurz vor Bach und zurück.
Flug mit Kommentar und Fotos:

Der Sommer naht!

&nbsp- Pfronten 13.03.2012

So lässt es sich leben. Mitte März in Badehose auf 1500m Sonnen und anschließend thermisch noch ein wenig rum heizen.


Streckenfliegen

&nbsp- Bassano 04.03.2012

Mit der DHV Jugend eine halbe Woche Bassano. Traumhaftes Wetter, Sonne und warme Temperaturen. Viele Erlebnisse und tolle Flüge.
Der weiteste Flug:
Die Tagesberichte:

Der Frühling naht!

&nbsp- Pfronten 21.02.2012

Ein wunderschöner Flug am Falkenstein. Thermik pur. Knackig klapprig und immerhin schon 25km weit.
Ein traum Tag:

Wolkenspiel

&nbsp- Tannheim 20.02.2012

Der Startplatz in Wolken. Ein kleiner Blick ins Tal, gefolgt von Wolken.
Irgendwann machte es nach ewigem Groundhandling auf. Schnell raus und den Startplatz nimmer mehr gesehen.
Wolkensoaring bis über den Startplatz; nur sehen konnten wir ihn nicht.
Schon beeindruckend wie es bei Schneetreiben und geschlossener Wolkendecke nach oben zieht.
Tolle 40min waren es:

Vortragsabend

&nbsp- Stuttgart 17.02.2012

Ein spannender Vortrag erwartet Euch!

für weitere Infos auf das Bild klicken.

Verfroren

&nbsp- Neuffen 11.02.2012

Zu kalt war der 30min Flug. Viel zu kalt! Der Ostwind machte den Flug aber spannend und sehr abwechslungsreich. Soaren, Thermikkurbeln, Spirale, Klapper, …
Fluglink hier:

Frozen Soaring

&nbsp- Stuttgart 08.02.2012

Ein kalter Tag am Heimatbuckel. Hier hebte ich das erste mal ab und nun nach fast 10Jahren bin ich der Erste, der dort Soaren konnte.
Gemeldet waren 2Bft aus NO. Ich ahnte aber, dass es heute mindestens 3Bft und perfekten N Wind geben würde. Die Kälte spührte ich nur zu Beginn; danach war die Begeisterung fürs Überhöhen zu groß.
Leider lies der Wind schnell nach.
Habe bei den ruhigeren Bedingungen ein neues Video für Euch geschnitten:


Worldranking

&nbsp- Kempten 24.01.2012

Auf dem aktuellen Paragliding Worldranking befinde ich mich auf dem 1088 Platz. Bin gespannt wie diese Zahl im Laufe des Jahres schrumpfen wird! Immer hin habe ich erst 2 Wettbewerbe aufgeführt.
Die Worldrankings kann man hier abrufen:

1. Flug in 2012

&nbsp- Kempten 11.01.2012

Nach dem sich das Jahr 2011 mit 92 Flügen, 1401(km) geflogenen Kilometern und 90(h) Flugstunden verabschiedet hat, zog es mich in das schöne Tannheimertal. Nur Leider ohne Foto, der blieb lieber ‚zuhaus‘.
Den Flug mit Flugkommentar findet ihr hier:

Suchmaschinen

&nbsp- Stuttgart 05.01.2012

Meine Page hat es in die Suchmaschinen geschafft!

Veröffentlichung

&nbsp- Stuttgart 03.01.2012

Page, you are online now!

Programmierung abgeschlossen

&nbsp- Stuttgart 01.01.2012

Welcome new page!

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