Kaiser- Trophy 2016

SIEGEREHRUNG

Leider ließ das Wetter keinen zweiten Task mehr zu.

Erster Wurde Stefan Gruber, zweiter Ferdinand Vogel, dritter Stefan Brandlehner.

Es gab 64 Teilnehmer. Darunter 29 mit Schirmen der Zulassung EN A bis EN D (Serienlasse).

Mit dem 15 ten Platz Overall und einem Rückstand von nur 2 min zum Ersten bin ich mehr als zufrieden.

TASK 1 - 75 KM

Kaiserwetter in Ellmau am Wilden Kaiser mit der österreichischen und deutschen Liga zusammen. Alpines Racen wie ich es liebe!

DHV-XC      Results

SERIENKLASSE  PLATZ 2

Heute mal gemütlich unterwegs dachte ich mir. Ein schönes Race rund um die Hohe Salve stellte uns die Wettbewerbsleitung zusammen.

Die Basis war tief und im Tal lag stabile heiße Sommerluft. Tieffliegen war heute fehl am Platze. Also rauf! Am Startzylinder konnten wir einige hundert Höhenmeter am Wolkenrand empor steigen bevor es dann nach osten Richtung Kitzbühl ging. Von dort mit leichtem NO Rückenwind Richtung Pinzgau nach Süden weiter. Wer nicht nur im stärksten Steigen kreiste oder gar dieses nicht voll ausnutzte war raus. Immer wieder holte ich die Führenden ein und gemeinsam ging es unter den tiefen Wolkenfetzen dahin.
Beim Rückweg über den Harten Kaiser zum Wilden Kaiser teilte sich einmalig die Gruppe auf. Sonst war die Route klar vorgegeben. Zunächsten waren noch einige Mantra 6 und Poisons um mich herum. Dann war ich mit der Führungsgruppe aus Enzos und Boomerangs lange Zeit alleine.
Erst auf dem Weg ins Inntal holte Stefan Gruber mit dem Poison auf. Mehr Topspeed verhalf ihm letzlich rund 30 sec Vorsprung im Ziel.

DER PHANTOM

Die Geheimwaffe. Der Wunder Schirm. Der 100 Zeller. Die Augen waren groß als ich mit dem Schirm am Startplatz ankam. Ich war selbst sehr gespannt wie er sich nun unter extrem Bedingungen, voll ausgereizt schlagen würde. Im Startbart stellte ich noch schnell den Beschleuniger kürzer und ab Racebeginn gab es nur noch Rolle über Rolle oder Kurbeln. Schnell vergaß ich nicht doch unter meinem EnZo zu hängen und glitt dahin.
Leistungsmäßig verspürte ich keinen gravierenden Nachteil gegenüber den Zweileinern. Gerade an einem thermisch durchmischten Tag wie diesem konnte ich durch gute Linienwahl den Nachteil leicht wieder weg machen. Ließen die Bedingungen allerdings schnelles Fliegen zu, zogen die anderen dahin. Zwar kam ich oft höher an, aber den zeitlichen Vorsprung konnten die Mitstreiter im Aufwind manchmal besser nutzen. Trotzdem gelang es mir in der Führungsgruppe zu bleiben. Mit einem low- B Schirm!

Beim Kurbeln zeigte die kleine Streckung ihre Vorteile. Enges präzises Drehen verhalf mir zu effektivem Steigen. Großes Plus dann am Kaiser. Über den Felswänden ging es gut ab. Die Sicheln verbiegten sich und konnten ihre Performance nicht zeigen. Mit dem Phantom ging es weiter im Vollgas dahin. Wenn es auch dem low B Schirm zu viel wurde zeigte er es durch langsames zusammenschieben zwischen A und B Ebene an, bevor er dann manchmal doch kapitulierte. ..und weiter gings.

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